4 Jahre nach LWS Versteifung Rückenschmerz,was kann das sein?

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1 Antwort

Hallo ! Ich lebe seit zig-Jahren in Frankreich und kenne die deutschen Begriffe nicht gut :-( und habe ähnliche Schwierigkeiten, auch in den Nackenwirbeln, bin jedoch noch nicht operiert worden.

Bei mir sind unten die L3 bis zum Becken zerdatscht, L5 sitzt Knochen auf dem Becken (beidseitiger Ischias, unaufhörlich), L4/L5 fast auch, Bandscheibe verrutscht, Rückenmark leicht eingeklemmt. Dazu volle Arthrose. Ich fühle nur noch wenig in den Füssen, kann sie auch nur noch wenig kontrollieren. Kann nur noch wenig gehen, andauernde Schmerzen, und blitzartige unvorhersehbare dazu.

Bei mir haben die Ärzte durch MRT (3D) und EMG festegestellt, dass es die Nevenausgänge (Foramen ?) sind, welche die Nerven einklemmen. Ich solle operieren lassen - was ich wahrscheinlich machen werde.

Jedoch will ich die Wirbel nicht mit Platten zuammenschrauben lassen. Bei meiner ehemaligen Frau (hatte einen schweren Motorradunfall gehabt) wurden auch die L4-L5 mit Platten zusammengeschraubt worden. Was dazu führte, dass sie anderen Wirbel überlastet wurden und auch versteift werden mussten, usw, immer höher :-( . Auch habe ich in der Rehaklinik Lamalou-les-Bains gesehen, wie Leute nach solchen Operationen fürchterliche Schmerzen haben können. Das ist eine Spezialklinik, welche Folgen von Rückgratsoperationen behandelt, da kommen Leute aus ganz Frankreich und aus Übersee hin.

Ich war 5 Wochen dort, um Operation so lange wie möglich hinauszuziehen. Auch war ich schon mehrmals jeweils drei Wochen in Reha in physischer Medizin in einer Uniklinik, das half mir gut. Demnächst (Frühjahr/Sommer) komme ich wieder hin. Leider sind die Wartezeiten hier derart lange, dass es nur etwa alle zwei Jahre hinhaut, wo ich es eigentlich jedes Jahr bräuchte.

Anfangs wurden mir Entzündungshemmer verschrieben, das half. Die darf jetzt aber nicht mehr nehmen, die haben mir auf die Dauer die Leber zerfressen. Normale Schmerzmittel helfen mir nichts. Starke Scherzmittel machen mir derart starke "unerwünschte Nebenerscheinungen", dass ich's leiber bleiben lasse...

Seit einigen Jahren habe ich einen TENS, einen Elektroneurostimulator mit selbstklebenden Elektroden auf der Haut. Der "bricht" die schmerzhemmenden Stellen, die sich langsam aber sicher im Rücken und im Hirn aufbauen, durch. Dadurch schickt das Hirn wieder körpereigene Endorphine an die schmerzenden Stellen. Diese sind weitaus verträglicher als Arzneimittel :-) . Es mag paradow erscheinen, aber bei mir funktionniert es einigermassen. Jedoch nicht lange, muss es zwei mal pro Tag eine halbe Stunde machen. Zuerst hatte ich zwei Jahre einen TENS auf Miete gehabt, wure von der Kasse bezahlt, habe dann einen selber gekauft.

Die vorgeschriebenen kleinen 4- oder 5-Zentimeter-Elektroden sind mir zu klein, ich kaufe 4x8- oder 5x9-Zentimeter-Eletroden, die ich selber bezahlen muss. Das ist's mir aber Wert ! Kleine Elektroden selber im Rücken anbringen zu müssen, ist schwierig. Auch geht der Strom durche grössere Fläche besser unter die Haut.

Mit besten Grüssen

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Kommentar von capricechen
23.01.2017, 16:33

Hallo! Vielen lieben dank für deine Antwort !!! Oh je oh jee.......das hört sich nicht gut an!!! Ich hoffe immer noch das es nur Verspannung ist???!!! Dir aber gute Besserung!!!

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