4 Jahre Bundeswehr - Auslandseinsätze Pflicht?

7 Antworten

Moin,

falls du auslandsverwendungsfähig bist, hättest du schon ab dem freiwilligen Längerdienen in den Einsatz kommen können. Wenn du jetzt nochmal SaZ machst, ist eine Verwendung erst Recht möglich.

Obwohl man das vll schon in den 3 Jahren Dienstzeit herausgefunden haben könnte, das ist vielleicht nicht dein Problem. Ich an deiner Stelle würde mich ernsthaft für die Zukunft orientieren; beim Bund gibt es zwar gutes Geld, vor allem vergleichsweise für Soldaten ohne Ausbildung. Allerdings wird man auch nicht auf ewig genommen.

Ich weiß jetzt nicht welche Verwendung und Dienstgrad du hast, aber ohne fachliche Qualifikation sieht es für die Übernahme als Berufssoldat schlecht aus. Dann kommst du irgendwann mit 30 auf den Arbeitsmarkt, das wird zum Problem. An deiner Stelle würde ich mich in jedem Fall bei der Wiederverpflichtung um eine ordentliche Ausbildung bei der Bundeswehr bemühen, oder du solltest doch besser über die zivile Ausbildung nachdenken. Auch wenn du kurze Zeit finanziell in der Luft hängst, für 4 Jahre wochenends ordentlich einen drauf machen lohnt es sich nicht, den Rest des Lebens am Existenzminimum zu leben.

Nochmal zum Einsatz - sprech darüber am Besten mit Bekannten bei der Truppe, die sich so etwas garantiert auch bereits durch den Kopf gehen lassen haben. Auch wenn du mit einem Auslandseinsatz rechnen musst - bei der Bw gehört es einfach mit dazu, der Verteidigungshaushalt ist nicht dafür da, eine antiquierte Armee zu versorgen und diese einmal im Jahr Sandsäcke schleppen zu lassen. Bei einem Transportbatallion musst du ja auch nicht mit Kampfeinsätzen rechnen; allerdings sollte man das auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.

mfg Nauticus

Danke!

Also kann ich mich für 4 Jahre verplfichten und während den 4 Jahren ein 3 Jährige Ausbildung absolvieren? Nur für die Klarheit, auch in den 3 Jahren Ausbildungszeit, kann es zu Auslandseinsätzen kommen? Oder schützt der Azubi Status davor?

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@tomoMT

Bitte. Das mit den Möglichkeiten der Ausbildung musst du wohl mit dem Wehrdienstberater klären, da habe ich leider nicht genügend Infos und Fachwissen. Evtl. musst du dich dann auch länger verpflichten, da die Bw von deiner Ausbildung ja profitieren möchte. Theoretisch kannst du auch während der Ausbildung eingesetzt werden, in der Praxis ist das aber wie erwartet unwahrscheinlich, da jede Art von Ausbildung und Schulung militärisch nichts "an der Front" zu suchen hat.

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@Nauticus

Er kann nur, wenn er SaZ 8 ist, nebenher eine Ausbildung machen. Als SaZ 4 muss er diese vorher oder nachher machen.

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@Cholo1234

Dachts mir schon, war mir aber nicht ganz sicher, deshalb habe ich es nicht explizit geschrieben.

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Auf 4 Jahre verpflichten und 3 Jahre Ausbildung machen geht nicht. Du bist Zeitsoldat und im Rahmen Deiner Aufgabe wirst Du ausgebildet. Wenn Du eine richtige Berufsausbildung machen willst, mußt Du dich schon länger verpflichten.. Ich war 10 Jahre dabei, wurde zum Elektroniker und Fahrlehrer ausgebildet. Und mußte danach der Bundeswehr mindestens nach Abschluß der Ausbildung 4 Jahre zur Verfügung stehen. Das 10 und 11 Jahr habe ich dann noch auf Kosten der Bundeswehr die Ausbildung zum Steuerfachgehilfen im Zivilen gemacht. Du muß Dich selbst darum kümmern, von alleine kommt bei der Bundeswehr keiner und sagt machen Sie mal die und die Ausbildung.

Nein sogar wenn du dich nur für 12 monate verpflichtest musst du wenn die es wollen in den Krieg und das ist bitter. Du kriegst übele schäden alleine deine psyche geht nach einem einsatz so kapput wenn du glück hast und kein körperteil verloren hast wenn dir dein leben lieb is such dir was anständiges

Toll da es da Menschen wie dich gibt, die ihre prägsamen Erfahrungen aus Film und Fernsehen vermitteln.

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@Nauticus

das hat nichts mit film oder fernsehen zu tun es ist die realität! geh doch ma in krieg und seh zu wie dein kollege angeschossen wird etc. Krieg ist immer die hölle und beim Krieg ist jeder verlierer

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@inviolable1

Aha. Das weißt du also bitte woher? Wahrscheinlich im Leben keinen einzigen scharfen Schuss gehört. aber hier weise ratschläge verteilen.

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Wenn Du Dich bei der Bundeswehr verpflichtest, vor allem für eine länger Zeit und auch noch "etwas höher steigen" möchtest, wirst Du auch in einen Auslandseinsatz gehen.

Eigentlich solltest Du das aber wissen, wenn Du schon zwei Jahre dabei warst.

Mit deinen "freiwilligen 4 Jahren" bist du kein Berufssoldat, sonder Mannschaftssoldat auf Zeit! Und sonderlich hoch wirst du da auch nicht kommen.

Wenn du Angst vor einem Auslandseinstatz hast, dann vergiss das ganze mal schnell wieder, denn als Soldat ist das fester Bestandteil des Berufs.

Aber was war jetzt überhaupt die Frage, ich lese da keine wirkliche raus ......

Wenn es das sein soll:

"Davor habe ich Angst aber als verpflichteter Berufssoldat bleibt mir im Falle des Falls ja keine Wahl, oder?"

Naja, siehe oben. Und dazu: doch, du kannst was anderes manchen. Bzw. wird der Psychologe dich wahrscheinlich sowieso als FWDL 11 einteilen. Im Notfall macht das auch der Vorgesetzte.

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