4 jähriges kind hat leukämie

15 Antworten

Hallo Cosanostra089

,ich möchte Dir erst einmal sagen, dass es mich sehr tief berührt hat, die Geschichte von Deinem kleinen Neffen zu lesen! Mir kamen sogar die Tränen. Ganz sicher ist jeder, der vom dem schlimmen Leid Deines Neffen erfährt, tief betroffen. Das trifft aber nicht nur auf Menschen zu, denn ganz bestimmt schmerzt es auch Gott und Jesus Christus, wenn sie mitansehen müssen, wie Dein Neffe leidet. Warum kannst Du Dir da sicher sein?

Nun, Jesus veranschaulichte einmal das Interesse Gottes an jedem Einzelnen, als er sagte: "Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze von kleinem Wert verkauft? Doch kein einziger von ihnen wird ohne eures Vaters [Wissen] zur Erde fallen. Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt.  Darum fürchtet euch nicht: Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge" (Matthäus 10:29-31).Wenn Gott schon so einen kleinen und unbedeutenden Vogel wie den Sperling beachtet, wieviel mehr dann uns Menschen! Somit kannst Du ganz sicher sein, dass Gott tief von dem berührt ist, was Deinem kleinen Neffen widerfährt!

Damit ist natürlich noch nicht Deine Frage beantwortet, warum Gott so etwas zulässt. Zunächst einmal: Muss er für die Zulassung des Leids nicht sehr gute Gründe haben, wenn er doch so großes Interesse am Wohl jedes Einzelnen hat? Ganz bestimmt!

Um die Frage umfassend zu beantworten, muss man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Dazu wäre es wichtig, folgende Begebenheit nachzulesen, die sich damals zutrug. In 1. Mose 3, Vers 1 - 5 heißt es: "Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“ 2 Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. 3 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “ 4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Auch wenn heutzutage viele diesen Bericht belächeln, liegt doch gerade hier der Schlüssel zur Beantwortung der Ausgangsfrage. Dass bei dieser Begebenheit nicht eine buchstäbliche Schlange sprach, sondern in Wirklichkeit jemand anderes dahinter stand, zeigt ein Vergleich mit Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9. Dieser Text verdeutlicht, dass sich Satan der Teufel im Garten Eden einer Schlange bediente, sie sich quasi zu einem Werkzeug machte.

Wenn wir die vorhin zitierte Bibelstelle ( 1. Mose 3:1-5) analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott als Lügner darstellte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod. Damit stand plötzlich eine Behauptung im Raum, die geklärt werden musste. Dazu wurde Zeit benötigt. Mit der Behauptung Satans war mehr verbunden, als es zunächst scheint. Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen.

Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Kehren wir noch einmal zum Ausgangstext aus 1. Mose 3:1-5 zurück. Was behauptete Satan, was noch passieren würde, wenn Eva von der verbotenen Frucht äße? Er sagte, Ihr würden "die Augen geöffnet werden" und sie würde "wie Gott" werden, "erkennend Gut und Böse". Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden.

Fortsetzung...

Fortsetzung...

Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen. Damit sind wir beim zentralen Punkt: Gott erlaubte Satan, eine gewisse Zeit lang über die Welt zu herrschen. Das erklärt, warum es heute und in all den Jahrhunderten zuvor, so viel Leid gegeben hat, denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Obwohl also Gott das Leid eine bestimmte Zeit zulässt, heißt das nicht, dass er nur gleichgültig zusieht. Aus der Bibel geht nämlich hervor, dass Gott für uns da ist, wenn wir Ängste und Sorgen haben. Das zeigt beispielsweise, was der berühmte König David, der in seinem Leben viel durchmachte, gemäß Psalm, Kapitel 31, Vers 7 sagte: "Ich will frohlocken und mich freuen in deiner liebenden Güte, Da du meine Trübsal gesehen hast; Du hast gewußt von den Bedrängnissen meiner Seele."

Für David war es also ein echter Trost, zu wissen, das Gott alles sah, was er durchmachte. Da Gott sich seit den Tagen Davids nicht geändert hat, nimmt er ebenso das Leid in der heutigen Zeit war, und er hat beschlossen, es nicht auf ewig zuzulassen. Die Bibel zeigt mehrfach sehr deutlich, dass Gott dem Teufel bald das Handwerk legen wird und dann dem Leid für immer ein Ende machen wird.

Interessant dazu ist folgende Aussage: "Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen" (1. Johannes 3:8). Ja, es kommt der Zeitpunkt, da Gott bald dafür sorgen wird, dass der Teufel keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann. Ist das nicht ein sehr tröstlicher Gedanke?

Dann wird für Gott auch der Zeitpunkt gekommen sein, das wahr werden zu lassen, was er durch den Propheten Jesaja voraussagen ließ:"Und kein Bewohner wird sagen: „Ich bin krank.“ Dem Volk, das in [dem Land] wohnt, wird sein Vergehen verziehen sein" (Jesaja 33:24). Gott wird dann die Menschen von all ihren Krankheiten, und seien sie noch so schlimm, für immer befreien! Bis es so weit ist, ist es wichtig, sich eng an Gott zu halten und ihn darum zu bitten uns die Kraft zu geben, das Leid zu ertragen und den Halt nicht zu verlieren.

Ich wünsche Deinem kleinen Neffen von ganzem Herzen, dass die Behandlung zum Erfolg führt und er den Krebs eines Tages besiegt! Und Dir und Deiner Schwester wünsche ich viel Kraft, diese schlimme Zeit zu durchstehen und den Glauben nicht zu verlieren!

Liebe Grüße

Philipp

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danke philipp für deine antwort ! genauso hat es mir unser pastor auch erklärt,es ist einfach schwer in so einer situation sich damit abzufinden dass der teufel so eine macht über uns hat auch wenn es nur auf dieser erde ist ! ich wünsche dir Gottes segen

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@Cosanostra089

Hallo Cosanostra089,

ja leider ist es so und wir fühlen uns oft sehr machtlos. Dennoch hat jemand, der auf Gott vertraut,keinen Grund zu verzweifeln. Ein Bibelschreiber brachte das einmal mit folgenden Worten sehr schön zum Ausdruck, als er schrieb: "

Ja, auf Gott warte still, o meine Seele, Denn von ihm ist meine Hoffnung.  Ja, er ist mein Fels und meine Rettung, meine sichere Höhe; Ich werde nicht zum Wanken gebracht werden.  Auf Gott beruht meine Rettung und meine Ehre. Mein starker Fels, meine Zuflucht ist in Gott.  Vertraut auf ihn zu allen Zeiten. Vor ihm schüttet euer Herz aus. Gott ist uns eine Zuflucht" (Psalm 62:5-8).

Gerade dann, wenn es uns oder einem lieben Angehörigen sehr schlecht geht, ist es so wichtig, sich eng an Gott zu halten. Er kann uns trösten und uns helfen, den gegenwärtigen Schmerz zu ertragen.

Außerdem hilft es seh zu wissen, dass Gott bald für bessere Verhältnisse hier auf Erden sorgen wird. Wie unbeschreiblich schön es dann werden wird, beschreibt folgende biblische Vorhersage:

"Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.  Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4)

Alles Gute!

Liebe Grüße

Philipp

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Es gibt keinen Grund warum Irgendjemand so etwas rechtfertigen könnte. Dein Neffe hat niemandem Etwas getan, auch keiner deiner Familien angehörigen hat schuld. Niemand trägt die Schuld daran Leukämie ist eine Grausame Krankheit, die immer wieder Unschuldige Trift. Es ist reiner Zufall das dein Neffe betroffen ist weder Gott noch Jesus haben ihre Hand im Spiel und weder Gott noch Jesus werden Ihn retten. Vielleicht vermag es die Medizin, aber such nicht nach einem Grund für das Leid, es gibt keine, die Welt ist einfach kein Gerechter Ort. Ich weiss dies zu Akzeptieren ist dir wahrscheinlich in deiner aktuellen Situation unmöglich. Und selbst wenn du es schaffst wird es dir keinen Trost spenden. Der Glaube kann Trost spenden, die Wahrheit wird das nicht.  

möge Gott dich rechtleiten !!!

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Die Frage habe ich mir selber schon oft gestellt, aber eine Antwort gibt es nicht. Alles was eventuell geschrieben steht und was du vielleicht hörst sind Mutmassungen. Bleib weiter deinem Glauben treu. Ich wünsche euch allen viel viel Kraft für die schwere Zeit. Liebe Grüsse Thaliasp

es muss darauf eine antwort geben :( danke dir für deine antwort

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