4 jähriger hört gar nicht mehr

10 Antworten

Dem Kind geht es sicher nicht gut, leider schreibst du nicht ob es ständig bei euch lebt oder nur an den Wochenenden. Er braucht ganz gezielt Zuwendung und Liebe er muss sich darauf verlassen können, dass es Zeiten nur für ihn gibt. Sucht Möglichkeiten wo ihr loben könnt. Statt ständig zu schimpfen, ist es besser 3 Dinge zu wählen die am meisten stören und an denen zu arbeiten, gelassen aber konsequent. Erst wenn etwas klappt ein neues Ziel setzen. Sinnvolle Strafen / Konsequenzen sollten immer etwas mit der Situation zu tun haben. Versucht schon im Vorfeld die Dinge so zu richten, dass er es gut machen kann. Achtet darauf, dass ihr zu ihm hin geht und ihn berührt, wenn ihr etwas zu ihm sagt. Sonst sind Anweisungen zu abstrakt in diesem Alter, er kann sie gar nicht befolgen.

die sache ist aber das er ganz genau weiß wenn er etwas falsch macht oder wir schimpfen warum wir das tun. nur ändern tut er es nicht. zeiten nur für ihn ist ein bisschen schwierig wenn ein 4 jähriger,ein 2 jähriger und ein 2 wochen altes baby da sind und ja der große lebt bei uns. wenn er denn wirklich mal was toll macht dann loben wir ihn auch ganz doll aber irgendwie scheint es ihm alles egal zu sein. mit den 3 dingen ist etwas schwierig weil er hört ja wirklich gar nicht mehr egal was man sagt.

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@mamijason2009

Vergiss schimpfen und loben.

Beides geht am Kind vorbei und dient nur den (Stief)-Eltern, das Kind nach ihren Vorstellungen zu formen.

Das 2 Wochen alte Baby muss auch von ihm erstmal "verdaut" werden. Selbst bei Familien ohne "stief" ist das schon schwierig.

Anstatt ihm "du dies", "lass jenes" zu sagen, würde ich schauen, mit was und wie kann ich ihm helfen.

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@mamijason2009

Kann dich gut verstehen und dir nachfühlen! Das Kind kann trotzdem nicht anders, es ist überfordert und fühlt sich verlassen und ungeliebt. Und doch, das mit den 3 Dingen ist die Lösung, mit mehr ist der Kleine überfordert, er kann nicht mit Vernunft auf das was geschieht reagieren. Sobald ein Ding klappt kommt ein Neues dazu, das ist auch für euch viel einfacher. Es sollte euch bewusst sein, dass der kleine Kerl in seiner Verzweiflung gar nicht anders kann. Gibt es keine Oma oder Nachbarin, die euch mal entlasten kann ? Es muss wirklich bestimmte Zeiten geben wo nur - Er - wichtig ist und ganz allein mit ihm etwas unternommen oder gespielt wird. Ich bin sehr sicher, dass das die Lösung des Problems ist. Stell dir mal vor du wärst völlig allein und von niemandem bekommst du Geborgenheit und Liebe.. Genau so fühlt sich der kleine Kämpfer. Das hält auch kein Erwachsener aus. Versteh mich bitte nicht falsch, ich will dir keine Vorwürfe machen, sondern dir nahe bringen was der Kleine fühlt. Er ruft nach euch und er kann euch nicht finden.

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@Goodnight

Dem muß ich 100% zustimmen-egal wie schwierig es ist-versucht einen Tag ect zu finden an dem der Kleine weiß-das ist sein Tag! Wenn sich das Vertrauen durch den tag stärkt und ihr eine "persönliche" Beziehung (klingt jetzt vieleicht blöd aber miteinander leben -und miteinander leben-sind oft 2 paar Stiefel) aufbaut wird er euch auch seine Ängste/Sorgen mitteilen-macht das!

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Da läuft etwas falsch mit deinen Erziehungsmethoden. Ich lese da nur von Verboten,aber nichts von liebevoller Zuwendung . Versuche mit viel Liebe,( wahrscheinlich spielt auch Eifersucht eine große Rolle und das Bedürfnis nach Aufmerksamheit )Erklärungen und Einfühlung in die kleine Seele einen lieben ,braven Knopf aus dem Jungen zu machen. Mit Verboten und Schimpfen erreichst du klarerweise nur das Gegenteil.Woran es dir mangelt ist,glaube ich, Geduld. Mit einmal erklären ist es nicht getan ,. Wünsch dir einen schönen Tag

Aber hallo - glaubst Du, ein Kind sei ein Befehlsempfänger? Lass dich mal (körperlich) zu ihm herab, schau ihm in die Augen und frage ihn, was er eigentlich möchte. Hör ihm mal zu und erkläre ihm, dass er mit seinem verhalten genau das Gegenteil dessen erreicht, was er will...

Erkäre ihm Auge in Auge, warum er etwas tun soll und versuche, sein Einverständnis zu bekommen. In einer Familie muss man zusammenhalten und füreinander dasein. Du sorgst ja auch für ihn wie eine Mutter - und dafür sollte er dankbar sein.

Sag ihm, dass er (im Vergleich zum Stiefbruder) doch schon soo groß ist und sich wie ein Vorbild benehmen sollte. Wer einfach nur herumschreit, verhält sich wie ein Baby - da kann ihn keiner ernst nehmen...

Die Fernsehkiste sollte ohnehin nur 1/2 Stunde am Tag für ihn geöffnet haben...

Wenn er renitent ist, kannst Du ihn an den Schultern packen und mit Nachdruck sagen: "Du hörst jetzt zu und tust, was ich sage! Keine dummen Sprüche und kein Affentheater mehr! Ist das klar?"

Verbohrt er sich nachhaltig in seine Antihaltung, gehe mit ihm zum Kinderpsychologen.

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