4 - 500 € Spiegelreflex?

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Beim Einstieg in die Fotografie sind nicht 1001 Features der jeweiligen Kamera entscheidend, sondern wie die Kamera in der Hand liegt. Können alle Bedienelemente erreicht werden? Liegt mir die Menuestruktur? Wie klappt der Objektivwechsel?

Technisch der neueste Stand ist "ohne Spiegel", also DSLM

Bei den DSLR digitalen Spiegelreflex Kameras tun sich die Hersteller nix.

Die Marke ist schxxx egal! (Meine Frau hat Canon, ich habe Nikon) Ist schon fast eine Glaubensfrage.

In der gleichen Preisklasse geben sie sich alle nix. 

Nimm die verschiedenen Kameramodelle in die Hand und prüfe welche dir am besten in der Hand liegt. 

Wenn du Anfänger oder Einsteiger bist solltest du weniger für die Kamera ausgeben und deutlich mehr auf die Objektive achten. Weil die Objektive bei dir bleiben auch wenn du die nächste, die nächste und die nächste Kamera kaufst. 

Mein erstes richtiges Tele habe ich heute noch, die Kamera schon sehr lange nicht mehr. 

Ein Objektiv benötigst du immer, bei einigen Angeboten ist schon ein Objektiv dabei (18-55mm oder 55-200mm oder 18-105mm). 

Die erste Einsteigerkamera kann ja auch eine gebrauchte sein, ist deutlich preiswerter und nach 3-4 Jahren kommt eh eine neue (warum auch immer)

Wenn du dich in einem Fachgeschäft beraten lässt solltest du dort auch einkaufen, sonst gibt es diese bald nicht mehr und du bist auf die "Beratung" von Amazon und Co. angewiesen. In den meisten Fotofachgeschäften gibt es auch gebrauchte Modelle der gängigen Marken.

Da du deine technischen Anforderungen schon gut kennst solltest du dir verschiedene Kameras, anhand der Datenblätter, aussuchen und diese anschließend in einem Fachgeschäft in die Hand nehmen.

Die Kamera, die DIR am besten in der Hand liegt, die nimmst du.

Einen Sturz auf weichen Boden halten sie alle aus. Meine Nikon ist schon mehrfach (Hektik, Doofheit, dicke Finger) auf harten Boden (Fliesen, Straße) gefallen, außer äußeren Macken ist nix passiert.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Danke, für die Auszeichnung. Viel Spaß mit dem Hobby, egal mit welcher Kamera.

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Erweitere Deine Suche auch um spiegellose Systemkameras, rechne aber bei denen mindestens einen zusätzlichen Akku hinzu (20-50 Euro)!

Grundsätzlich verkehrt machen kannst Du mit allen auf dem Markt verfügbaren Modellen nix. Was in den letzten drei Jahren rausgekommen ist, ist technisch nur in Feinheiten zu kritisieren. Wichtig wäre das Sensorformat, persönlich würde ich nicht unter APS-C gehen.

Unterschiede findest Du in den Objektiven, also der eigentliche Sinn einer solchen Kamera gegenüber einer Bridgekamera:

  • Hersteller wie Sony, Olympus, Fuji, ... werfen in kurzen Modellzyklen neue Kameras auf den Markt, und oft passen die Objektive vom Vorgängermodell nicht mehr. Wenn Du nur mit 2--3 einfachen Zoomlinsen losziehen willst ist das ausreichend, musst lediglich für die nächste Kamera berücksichtigen dass Du für diese Linsen nicht mehr viel bekommen wirst, Dir für die neue Kamera aber teure neue Linsen kaufen musst.
  • Canon bietet da schon etwas mehr Kompatibilität, lediglich so alle 10 Jahre kam bei denen eine Änderung die die Neubeschaffung erforderte. Das bedeutet Du kannst wahrscheinlich ein oder zwei Modellgenerationen Deine Linsen weiterbenutzen und bekommst auch einiges günstig gebraucht.
  • Nikon ist der Optik seit Ende der 50er treu geblieben, Pentax seit Anfang der 60er. Damit findest Du für beide Marken ein riesiges Sortiment an neuen und gebrauchten Linsen, auch für Sonderfälle oder sehr spezielle Motive (bei Nikon nochmal deutlich mehr als bei Pentax), und das zu moderaten Preisen und mit geringem Wertverlust! Und wenn Du in 3 oder 5 Jahren den kleinen Computer äh Kamera erneuern willst, hast Du bereits alles!

Unabhängig von dieser grundlegenden Markenbetrachtung solltest Du Deine Kamera blind bedienen können. Sind aber Deine Finger schon zu groß oder klein für den Griff, Knöpfe und Schalter gehst Du ewig suchen oder findest das was Du für Deine Fotografie brauchst nur im Unter-Untermenü, dann passt diese Kamera besser zu einem anderen!

Also: in den Laden und befingern! Stell Dir vor Du willst eine Nachtaufnahme machen und weißt nicht wie Du Blende, Belichtungszeit und Iso einstellen sollst? Oder Du willst eine Sportveranstaltung fotografieren und suchst die AF-Einstellung im 7. Untermenü? Da ist die Sonne wieder aufgegangen oder der Wettkampf vorbei ehe Du die Kamera eingestellt hast!

Hallo JuergenWB..., ich bin mit dir voll d'accord!

Bloß das mft-Format würde ich - gerade für dezente und schnelle Life-Fotos - nicht ausschließen wollen. Olympus und Panasonic bieten da wirklich Gutes! :- )

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@Naiver

Hallo Naiver,

eine Blende, das ist der Unterschied zwischen MfT und APS-C: für die gleiche Bildwirkung und den gleichen Bildausschnitt hast Du statt 35 mm Brennweite ein 26er drauf, und musst eine Stufe weiter aufblenden wenn die Linse das kann! Damit sie das kann, darfst Du bei jeder Linse tief in die Tasche greifen!

Da sich die Systeme preislich aber nix tun, MfT wird verdammt teuer vermarktet, würde ich dann zum größeren Sensor greifen und lieber den Preisvorteil der Linsen nutzen - ein 1,8/35 von Nikon zB ist relativ billig, für ein vergleichbares MfT mit 1,2/26 langst Du ungleich tiefer in die Tasche! Auch kannst Du gerade bei Nikon und Pentax sehr gut Gebraucht kaufen.

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Es wäre erstmal interessant zu wissen, was du damit vor hast. Wenn du nur hin und wieder mal knipsen willst, reicht eine sogenannte Systemkamera (Wie Spiegelreflex nur ohne Spiegel) wie die Sony A5000 (ca 350€). Wenn du aber unbedingt eine Spiegelreflex haben willst, wird die Canon 1300D vollkommen ausreichen. 

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