3tage gearbeitet bei einer Zeitarbeit unternehmen und immernochkein arbeitsvertrag bekommen was tun?

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9 Antworten

  1. den Sachverhalt sofort der Arbeitsagentur/ARGE melden
  2. der Leiharbeitsfirma mit einer Strafanzeige drohen. - Du hast Zeugen in der Firma, in der du eingesetzt bist.
  3. die Arbeit sofort beenden - nicht mehr hin gehen.

Sorry, aber das sind doch wirklich die allerletzten Dreckschweine. - Sowas macht keine seriöse Leiharbeitsfirma.

Du hast nichts schriftliches. Woher willst du wissen, ob und wann du Geld bekommst? Weißt du was die tun, wenn du dich energisch beschwerst? - Die behaupten, dich niemals gesehen zu haben und schicken dich weg.

Mich hat auch mal so eine Leiharbeitstante angerufen und meinte ich soll 1 - 2 Tage "auf Probe", also im Klartext: gratis, ohne Vertrag und ohne jegliche Versicherung arbeiten. Ich meinte dann sie solle das mit meiner Beraterin bei der ARGE direkt klären und hab ihr deren Telefonnummer gegeben. - Ich hab von dieser Firma nie wieder etwas gehört...

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Kommentar von user2492
18.12.2012, 13:37

Ein Gruppenleiterbei der BA sagte mir mal, dass ich verpflichtet bin auch Probearbeit zu leisten. Habe ich natürlich schriftlich verlangt, aber nichts bekommen.

So betrachtet hat mein bei der BA und der ARGE keine Unterstützung.

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Probearbeiten? Bei Zeitarbeit???

Das hört sich nach Abzocke an. Die Zeitarbeitsfirmen haben lt. ZA-"Tarifvertrag" in den ersten zwei Wochen eine Kündigungsfrist von 1-2 Tagen. Warum dann Probearbeiten? Was Zeitarbeitsfirmen gerne verschweigen, ist dass man "Probearbeiten" bei der Arbeitsagentur oder ARGE vorher(!) anmelden muss. Oder man wird angelogen mit Sätzen wie "Anmelden braucht man nicht, das hat bei uns keiner gemacht." Die lassen Arbeitssuchende/Hilfsbedürftige ins offene Messer laufen. (Sollte unangemeldetes "Probearbeiten" von der Arbeitsagentur aufgedeckt werden, muss der ALG1-Empfänger alle(!!!) Leistungen zurückbezahlen!) - http://www.finanztip.de/recht/sozialrecht/7_8574.htm (Der fehlende Versicherungsschutz darf man auch nicht außer acht lassen.)

Hast Du Dein Gratis-Arbeiten gemeldet? Oder irgend etwas anderes schriftliches (Einsatzbeschreibung?)

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Kommentar von elliot
01.10.2010, 00:39

wo melden erst bei arbeitsvertrag melden man es doch beim der Arge doch nicht vorher oder?

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Kommentar von Kleintier
01.10.2010, 00:53

... und hier etwas zum Arbeitsvertrag bei Zeitarbeitsfirmen: "... § 2 Abs. 1 Satz 1 NachwG regelt, dass spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederzulegen sind, die Niederschrift zu unterzeichnen und Ihnen als Leiharbeitnehmer auszuhändigen ist. Zur Gewährleistung der Rechtssicherheit der Vertragsparteien wird die Aushändigung einer derartigen Niederschrift, besonders bei Befristungen, immer vor Beginn der Beschäftigung empfohlen. ..."

Quelle: Merkblatt für Leiharbeitnehmer - http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Merkblatt-Sammlung/Merkblatt-fuer-Leiharbeitnehmer.pdf

Hast Du das "Merkblatt für Leiharbeitnehmer" erhalten? Zeitarbeitsfirmen sind dazu verpflichtet, das Blatt auszuhändigen.

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Des isn mündl. Ich würd abger hingehen und hand auf tisch knallen. Die werden dir das vllt. net bezahlen, wennu keinen schriftlichen hast, denn das sin schweine...

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OH, arbeite selbst intern bei einer Zeitarbeitsfirma.

DAS geht gar nicht - jeder unserer Mitarbeiter hat mindestens vier bis fünf Tage vor Beginn einen Vertrag mit allen entsprechenden Unterlagen (Infoblatt Arbeitsagentur, VBG-Bogen, Stundenzettel, Zusatzvereinbarung etc.).

Frage unbedingt nach, Du bist nicht versichert ohne Vertrag. Warst du vorher ohne Job, ruf deinen Kundenberater an. Sprech zur Not den Kunden an, bei dem du eingesetzt bist. Der haftet u. U. auch, wenn dir was passiert.

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Kommentar von RubberDuck1972
02.10.2010, 05:19

^^ Nein, der Kunde haftet sicher nicht, zumindest nicht so einfach (ich sage nur: Berufsgenossenschaft); das ist eine rechtliche Grauzone. Und falls was passiert, sitzt der "Probeleiharbeiter" auf dem Trockenen, besonders dann, wenn kein Arbeitsvertrag vorliegt. - Es folgen dann endlose Gerichtsprozesse. Da sollte man sich nichts vormachen.

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Moin,

was besseres kann dir doch garnicht passieren.

es ist allerdings wichtig, dass du dir die geleisteten Stunden, am besten Täglich abzeichnen lässt.

Wenn du bei dem "Kundenbetrieb" ne Stempelkarte mit Namen hast kannste die auch nit nem Handy fotografieren.

Wenn du keinen extra Arbeitsvertrag hast, und die so genannte Probearbeit auch nicht bei der Arbeitsagentur angemeldet ist, gilt nämlich nach Gesetz "Equal-Pay".

D.h. du bekommst den gleichen Lohn wie die "Kollegen" in Entleihbetrieb.

Wenn dir der Verleiher n Arbeitsvertrag unter die Nase hält, unterschreibste den NICHT.

Dann wird der dich zwar rauswerfen, aber es gilt dann § 622 BGB.

Weil ja nix vereinbart wurde, gilt auch keine Probezeit. In § 622 Abs 3 BGB heißt es "während einer vereinbarten Probezeit".

Weil nix vereinbart ist, gilt für die Kündigunsfrist § 622 Abs 1 BGB.

Wenn der also kündigen will, was zu erwarten wäre, kann der die Frist nach § 622 Abs 1 BGB nichtmehr einhalten. also haste wenn du NICHT unterschreibst n Job bis ende November.

Die Zeit kann man doch wunderbar krank feiern.

  • Wieso passiert mit sowas nich? ;-)

Also:

Still halten und KEINEN Arbeitsvertrag unterschreiben.

Dann gelten die gesetzlichen Regelungen, also "Equal-Pay" und Kündigungsfristen nach § 622 BGB s.o. usw.

Allerdings wirste deinen Lohn dann sicherlich per Anwalt eintreiben müssen.

Im Übrigen gibt es KEIN Probearbeiten.

Es gibt für einen Arbeitgeber durchaus die Möglichkeit z.B. ein Praktikum, was je nach Aufgaben u. Qualifikation, eine Woche, bis mehrere Monate dauern kann, zu beantragen.

Weiterhin muss nix Probegearbeitet werden.

Probearbeiten ist Dummes Zeug, aus den Gründen die Kleintier nennt.

Außerdem ist es grundsätzlich verboten ohne Anmeldung, bzw ohne Meldung bei der Arbeitsagentur überhaupt irgendwas zu arbeiten.

Auch n 400 € Job, o. wenn du nur Zeitungen austrägst müsste ja auch bei der Arge melden.

Stundenzettel o. Stempelkarte sichern, wie oben beschrieben.

Das schickste dann zur Arbeitsagentur und teilst stolz mit, dass du bei Fa. Verleiher XY arbeit gefunden hast.

Alles weitere:

Keinen Vertrag unterschreiben, n dickes Fell und dann mit nem Anwalt das Moos eintreiben.

Für mich wäre das n Fest:

2 Monate Lohn, wie die Festangestellten fürs Nixtun.

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Kommentar von Kleintier
02.10.2010, 07:32

DH für die Antwort. Der Gedenke mit dem "Equal-Pay" und das mit den "Arbeitsvertrag nicht unterschreiben" gefällt mir. Man muss nur vom ersten Tag an vom Entleiher die Arbeitsstunden bestätigen lassen. Notfalls die Namen der festangestellten Kollegen notieren und andere Beweise sichern (wie Busfahrkarte etc.).

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Wenn es dich so beunruhigt, dann rufe doch mal bei der Zeitfirma an und frage nach...

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Kommentar von elliot
01.10.2010, 00:32

hab schon die meinten wir melden uns... man kann viel reden.

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Du solltest keine kostenlose Probearbeit zustimmen, Lasse Dir alle gearbeiten Stunden bezahlen, ansonsten ist es Schwarzarbeit.

Wegen der Eingruppierung bei der Bezahlung solltest Du nicht vorschnell alles akeptieren. Du könntest den Arbeitsvertrag ablehen und darauf bestehen einen angemessenen Lohn zu zahlen.

Klage vor dem Arbeitsgericht.

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die dauer der probearbeitszeit müsste doch vertraglich festgelegt sein. bleib dran und nerv die jeden tag.

wenn es keine ausbeuter sind, werden sie dir den vertrag anbieten.

ansonsten musst du dich nicht über massen versklaven lassen.

das kann niemand von dir verlangen. auch nicht die afa.

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Kommentar von elliot
01.10.2010, 00:32

davon hatt mir zeitarbeitsfirma nichts erzählt

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Kommentar von RubberDuck1972
01.10.2010, 03:12

^^ Wenn es keine Ausbeuter wären, wäre der Arbeitsvertrag schon vor Arbeitsantritt abgeschlossen worden. Und man hätte elliot nicht vertröstet.

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mit Aufnahme der Arbeit habt ihr einen mündlichen Vertrag geschlossen

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Kommentar von elliot
01.10.2010, 00:27

hab nur bewerbungsbogen ausgefüllt und papiere kopiert

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Kommentar von RubberDuck1972
02.10.2010, 04:15

Für einen mündlichen Vertrag braucht man aber im Streitfall Zeugen.

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