3D Drucker Metalle,Feuerfeste Stoffe

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2 Antworten

Man kann Metalle 3D-drucken, aber für den Hobbybereich ist das noch nichts. Die Kosten sind sehr, sehr hoch, und man würde so ein Gerät nicht in den Hobbykeller stellen wollen. Die Zielgruppe ist da noch ganz klar die Industrie, die feinen Metallstäube sind kein Spaß in der Handhabung, und die hohen Temperaturen sind schwer zu handhaben. Teilweise arbeiten diese Geräte auch in einem flüssigen Medium, das meistens auch ziemlich unpraktisch ist. Die hohen Preise für 3D-gedruckte Metallteile spiegeln da schon auch den notwendigen Aufwand wieder.

Mit konventionellen 3D-Druckern kannst du prinzipbedingt nichts feuerfestes herstellen. Du schmilzt das Plastik ja bei Temperaturen zwischen 200 und 300 Grad und trägst es flüssig auf (durch den Extruder), weich wird es schon deutlich eher. Mir wäre jetzt kein Filament bekannt, bei dem das Endprodukt nennenswert wärmeresistenter wäre als das Ausgangsmaterial.

ABS-Plastik ist ziemlich, ziemlich stabil (mechanisch), Filamente mit Kohlefaseranteil sind noch einmal etwas stabiler (vielleicht nochmal 30% Zugfestigkeit extra).

Herstellen von Modellen ist mäßig komplex, aber man muss sich ins Thema einarbeiten. Die Komplexität von z.B. SketchUp, ThinkerCad,... liegt ungefähr auf Augenhöhe mit Photoshop, denke ich, vom Aufwand her, das zu lernen. Weniger weil die Software so komplex wäre, sondern mehr weil man sowas halt noch nie gemacht hat, 3D-modelling ist ziemlich ungewohnt für die meisten Leute die nicht gerade Kunstschnitzer sind.

Aber es gibt eine Unmenge fertige Teile z.b. bei thingiverse.com, damit kann man schon viele Dinge herstellen ohne 3D-Modellierung zu beherrschen. Allein dafür würde ich mir aber keinen 3D-Drucker zulegen.

es gibt welche die Metall drucken können, sicher aber noch nicht für den Privatgebrauch

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