3,6% Abzug für Rentner die vorzeitig in Rente gehen?

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Anspruch auf eine vorzeitige Altersrente hat man frühestens mit 63 Jahren nach 35 Jahren Wartezeit. Der Abzug schwankt je nach Jahrgang zwischen momentan 9,9% für den Jahrgang 1955 bis maximal 14,4% für Jahrgang 1964. Dieser Abschlag bleibt ein Leben lang unverändert bestehen - die Rente wird also im Laufe der Jahre nicht weniger. Im Gegenteil - die jährlichen Dynamisierungen werden natürlich trotzdem eingerechnet.

Mit 45 Jahren Wartezeit kann man die abschlagsfreie Rente ab dem 65. LJ bzw. bei Jahrgängen vor 1964 bereits früher in Anspruch nehmen.

Beispiel: Jahrgang 1956

  • Regelaltersrente mit 65 Jahren und 10 Monatenr oder
  • abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre Wartezeit) mit 63 Jahren und 8 Monaten oder
  • Altersrente für langjährig Versicherte (35 Jahre Wartezeit) mit 63 Jahren, Abschlag = 10,2%

Eine frühere Rente ist nur bei Schwerbehinderung oder bei Erwerbsminderung möglich.

Das Renteneintrittsalter ist je nach Geburtsjahr zwischen 65 und 67 Jahre. Mit 40 kann man demnach gar nicht in Rente gehen, höchstens man ist nachweislich erwerbsunfähig (weniger wie 3 Stunden Arbeit pro Tag möglich). Da gibt es andere Regeln und das Einkommen wird fiktiv hochgerechnet.

Ansonsten kann man frühstens 3 Jahre vor Erreichen des Renteneintrittsalters in Rente gehen, bei mir wäre das mit 64 Jahren. Dann hat man Abzüge von 36 Monaten mit je 0,3 % Abschlag, insgesamt also 10,8 %: Dann gibt es noch die Rente für Langzeitbeschäftigte (45 Jahre) oder Schwerbehinderte, hier kann man bis zu 2 Jahre früher ohne Abschlag gehen. Bei mir mit 65 Jahren.

Wer mit 40 einfach wo in Rente geht, der bekommt daher gar nichts, auch keine Abzüge und erst mal ein paar Jahrzehnte abwarten.

Der normale Rentenbeginn ist bei 65 plus x Monate(Rente mit 67).Es gibt noch die Rente mit 63 für Menschen mit langjähriger Arbeitszeit.Eher kann man nur in Rente gehen, wenn man anerkannter Frührentner , bedingt durch eine Krankheit oder einen Unfall ,ist oder bei anerkannter Berufsunfähigkeit. Das Jahr Deines Rentenbeginns kann Dir die DRV nennen.

67

Berufsunfähigkeit berechtigt die Jahrgänge 1961 und jünger nicht zum Rentenbezug. Dazu muss schon Erwerbsminderung vorliegen.

Das Risiko der Berufsunfähigkeit muss privat abgesichert werden.

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