350€ Kindergeld normal?

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9 Antworten

Bei einem Nettoeinkommen von 1800 Euro müsstest Du für zwei Kinder mindestens 482 Euro an die Mutter für den Unterhalt der Kinder zahlen. Mit zunehmendem Alter der Kinder steigt dieser Betrag.

Bis zum 18. Geburtstag bist Du allein barunterhaltspflichtig an die Mutter der Kinder (danach bis zum Ende der Ausbildung beide Elternteile). Die Mutter leistet den Kindern ebenfalls Unterhalt - den Betreuungsunterhalt.

Sie hat Anspruch darauf, dass Du ihr den Unterhalt als Bargeld im Voraus (Monatsanfang) zukommen lässt.
Wie sie diesen verwendet, bleibt allein ihr überlassen. Sie ist darüber niemandem - auch dir nicht - Rechenschaft pflichtig, so lange die Kinder nicht vernachlässigt werden.
Der Unterhalt muss gezahlt werden - unabhängig von Sorge- oder Umgangsrecht...

Den Umgang mit den Kindern (Besuche) musst Du selbst finanzieren (Fahrtkosten, Verpflegung, Unterkunft, Eintrittsgelder etc.). Dafür wird dir bei der Berechnung des Unterhaltes die Hälfte des Kindergeldes angerechnet (also "gutgeschrieben", ansonsten müsstest Du jeden Monat mindestens 666 Euro zahlen....)

Solltest Du heiraten, wird das Einkommen deiner Frau nicht für den Unterhalt herangezogen, da sie deinen bisherigen Kindern nicht unterhaltspflichtig ist.
Wenn ihr gemeinsame Kinder habt, bist Du auch diesen unterhaltspflichti - wobei dann alle Kinder unterhaltsrechtlich gleichgestellt sind, egal aus welcher Beziehung sie stammen. (Ggf. würde sich der Unterhalt für die beiden älteren Kinder etwas verringern, falls sie dann durch ihr Alter nicht bereits einen höheren Anspruch hätten....)

Du sprichst hier von Kindern,dann sind 350 € Unterhalt nicht viel,dazu kannst du mal im Internet die Düsseldorfer Tabelle suchen,danach bist du schlauer !

1.) Das geht an deine Ex - bis die Kinder 18 sind,dann direkt an die Kinder 2.) Unterhalt zahlst du bis längstens 25 oder bis zum Abschluss einer Erstausbildung 3.) Nur eine Heirat würde keinen Einfluss auf den Unterhalt haben,die Kinder haben immer Vorrang. Erst wenn du mit ihr Kinder hättest,wird dein Einkommen auch auf diese angerechnet und dementsprechend würde sich der Unterhalt verringern. 4.) Auch der Entzug der Kinder ist kein Grund die Unterhaltszahlung einzustellen,dann musst du dir dein Recht vor Gericht erstreiten.

Das Kindergeld geht an den jenigen, der die Kinder hat. Wer sie nicht hat, ist Kindesunterhalt pflichtig. Nicht mit dem Kindergeld verwechseln!

Ich gehe mal davon aus, dass du für 2 Kinder Unterhalt zahlst, was pro Kind 175 Euronen ausmacht und nicht wirklich viel ist. Überlege mal, was davon gezahlt werden muss. Darunter fallen nicht nur Klamotten und Schuhe, sondern all die anderen Dinge, die zum täglichen Leben gehören. Alleine die Miete sowie Mietnebenkosten sind höher, wenn nicht nur eine Person in der Wohnung, sondern 3 darin leben.

JA DU MUSST ZAHLEN! Denn der Unterhalt ist DEIN Teil des Sorgerechts, der auch für dich aus Pflichten besteht. Solltest du die Unterhaltszahlungen grundlos einstellen oder mutwillig dafür sorgen, dass du ihn nicht mehr zahlen kannst, machst du dich strafbar.

Das kommt auf das Alter der Kinder an. Dein Nettolohn wird mitsamt allen Zulagen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld als Bemessungsgrundlage herangezogen. Das heißt: Nettolohn x 14/12. Alter des Kindes: 0-6 Jahre 16% des Einkommens 6-10 Jahre 18% 10-15 Jahre 20% ab 15 Jahre 22% Für jedes weitere Kind unter 10 wird 1 Prozentpunkt abgezogen, über 10 zwei Prozent. Zahlen musst du bis zur Selbsterhaltungsfähigkeit des Kindes. Das heißt, wenn das Kind studiert, unter Umständen bis 27. Fallweise auch länger. Das Geld bekommt der die Kinder betreuende Elternteil. In diesem Fall also die Mutter. Damit der Vater sich nicht vor den Unterhaltszahlungen drücken kann, wurden viele rechtliche Möglichkeiten in das Gesetzbuch einbezogen. Dass die Kindesmutter das Kind instrumentalisiert und sich an den Kindesvater durch Kindesentzug und in weiterer Folge durch Kindesentfremdung rächen kann, wird vom Gesetzgeber nur spärlich verhindert. Im Gegenteil, von vielen Institutionen, wie z.B. dem Jugendamt wird dabei die Mutter erfahrungsgemäß auch noch kräftigst unterstützt. Auf die Unterhaltszahlungen hat ein derartiger Umstand keinen Einfluss. Das heißt du wirst unter Umständen als Vater ohne jegliches Recht degradiert, in deiner Zahlungspflicht aber zu hundert Prozent herangezogen. (Bin selbst ein derart betroffener Vater und komme deshalb um eine gewisse Verbitterung zum Ausdruck zu bringen nicht umhin.) Wenn du heiratest reduzieren sich deine Unterhaltszahlungen je nach Einkommen deiner Ehefrau zwischen 0 und 3 Prozent. Solltest du selbst eines Tages so wenig verdienen, dass dir nach Abzug der Alimente weniger als das um 25 % verringerte Existenzminimum verbleiben würden, verringern sich die Unterhaltszahlungen anteilsmäßig. In Österreich wird dieser Betrag als "absolute Belastbarkeitsgrenze" bezeichnet und beläuft sich für 2014 auf € 750.--. Das heißt, dieser Betrag muss dir nach Abzug der Alimente verbleiben, sollten keine Gründe für eine Anspannung vorliegen. (Anspannung = Unterhaltszahlungen werden gemäß einem "fiktiven" Einkommen, einem theoretischen, maximal erzielbaren Einkommen festgelegt.) Solltest du deinen Haushalt mit einer weiteren Person, die über eigenes Einkommen verfügt, teilen, reduziert sich die absolute Belastbarkeitsgrenze weiter um etwa 100 €. In Österreich und Deutschland ist die Gesetzgebung ziemlich gleich, lediglich die Beträge für die absolute Belastbarkeitsgrenze sind meines Wissens andere. Ich hoffe, ich konnte mit dieser Antwort behilflich sein und wünsche dir viel Glück für die Zukunft. Noch was: Sollte der die Kinder betreuende Elternteil den Kontakt der Kinder zum anderen Elternteil verhindern oder auf die Kinde diesbezüglich negativen Einfluss ausüben, stellt dies lt. Gesetzgebung eine Beeinträchtigung in seiner Erziehungfähigkeit dar, ähnlich wie bei Alkohol- oder Drogensucht oder unsittlichem Lebenwandel. Da kannst du versuchen, das alleinige Sorgerecht der Kinder zu beantragen und den hauptsächlichen Aufenthaltsort der Kinder zu dir zu verlegen. Erfolgsquote in Österreich und Deutschland für Väter: 10 %

ich glaube du meinst kindesunterhalt, und ja für mehrere kinder ist das durchaus normal, je nach alter noch mehr du musst zahlen bis die kinder 25 sind oder eigenes geld verdienen, egal was sich an deinem familienstand ändert

zu 1. an die mutter um den lebensunterhalt der kinder zu decken

zu 2. bis deine kinder wirtschaftlich selbstständig sind ,heißt geld verdienen

zu 3.an den unterhaltszahlungen ändert sich nichts ......die kinder sind ja dann immer noch da

zu 4.klar mußt du auch zahlen, den umgang kann man aber einklagen

übrigens, sei froh ,daß du nicht noch unterhalt an deine ex-madam zahlen mußt......

Matroschka81 10.03.2014, 00:46

Welche vollen haben dann die Klage?

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Hier wurde dir schon viel Unsinn erzählt.

Die finanzielle Situation der Mutter oder ihres Freundes haben nicht das geringste mit dem Unterhalt für DEINE KINDER zu tun. Soll der Freund für deine Kids aufkommen?

Ich weiß ja nicht, wie alt die Kinder sind, aber du bezahlst echt nicht viel an Alimenten bei deinem Nettoverdienst. Du bezahlst keinen Cent für deine Ex, sondern ausschließlich für die Kinder und das wird auch noch steigen, wenn die Kinder älter werden. Google doch einfach mal die Düsseldorfer Tabelle. Da kannst du dir das ganze selber ausrechnen.

Übrigens ändet sich durch eine Heirat nichts, nur wenn du nochmal Kinder bekommst.

Du zahlst deutlich zu wenig! Dass du deine Kinder holst und bringst versteht sich von selbst. An wen du das Geld überweist, wirst du am besten wissen. Aufgewendet wird es für die Kinder. Dass du zahlst, auch wenn du deine Kinder nicht siehst, ist klar.

Du solltest deine Rechte einfordern, damit du deine Kinder siehst, du solltest aber auch deutlich mehr zahlen - es handelt sich um kein Sponsoring für die Mutter!

1. Ja an die Mutter, die gibt es für die Kinder aus

2. Bis die kinder erwachsen sind und eigenes Geld bezahlen. Wenn die Studieren sind die Eltern bis zum 30. Lebensjahr zum Unterhalt verpflichtet

3. Ja, die aktuelle Familiensituation hat dann vorrang.

4. Du musst auch zahlen wenn du die Kinder nie siehst.

Einzige Möglichkeit da rauszukommen ist, wenn die Ex-Frau neu heiratet und dadurch finanziell abgesichert wird oder wenn sie selbst mehr als genug Geld hat.

Matroschka81 10.03.2014, 00:44

Ja das ist es eben. Sie hat auch einen Freund, lebt in einer richtig neuen riesigeren Wohnung, trägt Klamotten von Esprit, fährt drei mal im Jahr in den Urlaub, hat ein gute Auto und ich muss jedes mal schauen wie ich über die Runden komme. Die Frau will auch noch das ich ihr neue Kindersitze in den Karate Kurs für den Sohn zahle. Mir fehlen da echt die Worte. Ich sitz im Winter ohne Heizung weil es einfach zu teuer ist und von urlaub ich weiß garnicht mehr was das ist. Und welcher Mensch gibt MONaTLICH 400€ nur für die Kinder aus??? Ich bezahl ihr also einfach mal ein Basis Job oder? Der hammer hier in Deutschland wie das geregelt wird. Und dabei hat SIE mich betrogen und wird dafür noch belohnt.

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Grantelbart99 10.03.2014, 00:49
@Matroschka81

Wenn sie will dass du etwas zusätzlich zahlst musst du das meines wissens nach nicht, erst recht nicht wenn es finanziell bei dir eher mau aussieht, falls du glaubst zu viel zu bezahlen kannst du dich auch mal bei einem anwalt beraten lassen

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putzfee1 10.03.2014, 00:54
@Matroschka81

Und dabei hat SIE mich betrogen und wird dafür noch belohnt.

Sie wird dafür nicht belohnt. Das Geld ist zum Lebensunterhalt für die Kinder bestimmt, nicht für sie. Es ist völlig unerheblich, was sie dir angetan hat, die Kinder können nichts dafür.

Und welcher Mensch gibt MONaTLICH 400€ nur für die Kinder aus???

Du scheinst nicht viel Ahnung davon zu haben, welche Kosten Kinder verursachen, oder? Die essen, trinken, brauchen Kleidung (wenn sie noch im Wachstum sind, sogar mehrmals im Jahr), gescheite Schuhe, je nach Alter muss der Kindergartenbeitrag bezahlt werden oder Material für die Schule, die Kinder verbrauchen genau wie Erwachsene Strom und Wasser und den Anteil an Miete musst du auch rechnen, mit Kindern braucht man schließlich eine größere Wohnung als allein. Da kommen locker 400 € zusammen!

Zusätzliche Kosten musst du natürlich nicht bezahlen.

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Pommbaerbaer2 10.03.2014, 00:59
@putzfee1

Wenn du wirklich weisst, dass es ihr finanziell überaus blendend geht, dann würde ich an deiner Stelle nochmal zu einem Anwalt gehen.

Entweder hat man dich vorher nicht gut beraten oder da ist was anderes schiefgelaufen. Vielleicht macht sie auch dem Amt falsche Angaben über ihre Lebenssituation. Wenn sie sich von ihrem neuen Freund aushalten lässt aber immer angibt "ich habe kein Einkommen" und vielleicht sogar HartzIV kassiert obwohl sie mit ihm in einer schicken Wohnung wohnt, dann wird das sicherlich die Behörden interessieren.

Also : Ab zum Anwalt!

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washilfts 10.03.2014, 11:22
@Pommbaerbaer2

Wieso? Er bezahlt doch nicht für seine Ex, sondern nur für die Kinder und das hat mit dem Freund nichts zu tun.

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kiniro 16.03.2014, 10:04

Das ist Schwachfug - denn der Kindesunterhalt ist für die Kinder bestimmt, die mit 18 selbst den ausstehenden Unterhalt einklagen können.

Bis dahin nimmt in dem Fall die Mutter stellvertretend für die Kinder den Unterhalt an.

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