3,5 monate nicht arbeitslos gemeldet. AOK verlangt rückezahlung. is das so möglich?

8 Antworten

ich wurde vorher nicht von meiner krankenkasse informiert dass ich für jedes monat so und so viel zahlen muss.

Das muss die Kasse auch nicht. Hier hilft ein Blick in § 60 SGB I. Dieser besagt, dass du eine Bringschuld hast im Rahmen deiner Mitwirkungspflichten. Nicht die Kasse muss dich benachrichtigen, sondern du die Kasse, dass du nicht mehr arbeitest und auch keinerlei Leistungen beziehst. In dem Fall wirst du nämlich automatisch freiwilliges Mitglied (§ 188 Abs. 4 SGB V) und damit Beitragsschuldner.

> Können die es einfach so machen oder gibt es einen weg den zu entgehen bzw den betrag niedrieger auszuhandeln.?

Teile der Kasse schriftlich dein Einkommen mit. Freiwillig Versicherte, die ihr Einkommen nicht nachweisen werden eingestuft als hätten sie mind. 4.125,- € pro Monat verdient.

Dem Grunde nach ist die Forderung aber nicht angreifbar. Ist der Beitragsbescheid bestandskräftig geworden, kann die Kasse auch vollstrecken.

Es gibt in Deutschland ein Pflichtversicherungsgesetz, das keinerlei Ausnahmen vorsieht. Jeder in Deutschland muss krankenversichert sein. Das muss man nicht jedem einzelnen jeden Monat neu mitteilen. Das einzige, was du tun kannst, ist nachweisen, welches Einkommen du im betreffenden Zeitraum erzielt hast. Dann könnte die Forderung reduziert werden. Sonst gilt der gleiche Beitrag, den du vorher gezahlt hast ( incl. des Arbeitgeberbeitrages natürlich)

Normalerweise bist Du nach Eintritt der Arbeitslosigkeit noch einen Monat nachversichert. Demnach müssten von Dir auch mindestens 2 - 3 Monatsbeiträge ( weiss jetzt nicht genau, ab wann die KK das rechnet ) einzufordern sein. Die Summe ist allerdings sehr hoch angesetzt für diesen Zeitraum. Bei freiwilliger Weiterzahlung der Mindestbeiträge als absolut einkommenslose Person dürften m.W. pro Monat etwa 150 - 160 E an Beiträgen anfallen. Die genannte Höhe könnte aber daraus resultieren, dass die AOK vermutlich noch nichts von Deiner Arbeitslosigkeit weiss, bzw. diesbezüglich noch keine Dokumente vorliegen hat. Nehme die entsprechenden Nachweise Deiner Arbeitslosigkeit incl. Datum der Kündigung ( letzter Arbeitstag ) mit zur Krankenkasse und kläre die Sachlage. Dann müsste zumindest die Höhe der Nachforderung deutlich nach unten korrigiert werden. In Härtefällen kann ( auf Kulanz ) sogar Ratenzahlung gewährt werden. In ganz seltenen Fällen sogar weitere Reduktion der Forderung.

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Die 30tägige Nachversicherung stellt lediglich sicher, dass keine versicherungslose Zeit entsteht. Durch die jetzige Gesetzeslage ist das aber gar nicht mehr möglich. Diese Zeit ist keineswegs kostenlos versichert.

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Normalerweise bist Du nach Eintritt der Arbeitslosigkeit noch einen Monat nachversichert.

Wenn nach maximal 30 Tagen wieder Versicherungspflicht eintritt. Ist ja hier nicht der Fall

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