35 Jahre Arbeit - 55 Jahre alt: Rente gehen möglich?

4 Antworten

Wenn du erwerbsgemindert bist kannst du einen Antrag auf vorzeitige Rente stellen.

Jahrgang 58 geht regelmäßig mit Ereichen des 66. Lebensjahrs in Rente.

Ohne gesundheitliche Einschränkung kannst du also frühestens mit 63 Jahren in Rente gehen und nimmst dann einen Abschlag von 10, 8 % in Kauf.

Hier kannst Du ausrechnen, wann Du regulär in Rente gehen kannst

KLICK

Krankheit oder Behinderung können eventuell für eine frühere Berentung sorgen

Seit ihr es nicht satt Arbeiten zu gehen?

Hallo liebe Gutefrage Community, vorab. weder möchte ich schlechte Laune verbreiten, Leute aufhetzen oder in irgendeiner Weise manipulieren noch möchte ich mich hier "ausheulen".

Diese Frage dient als Diskussion über die Welt der Arbeit. ich bin 23 Jahre alt und möchte euch gerne einen Blick auf meine Meinung zur Arbeitswelt geben und Fragen wie ihr über dieses Thema denkt.

Klar, das System sieht vor das jeder Arbeiten geht sodass der Staat Steuern einnehmen kann etc. was das System angeht, ob es irgendwann zusammen brechen sollte oder nicht ist hier unwichtig - Prävention Maßnahmen was die Antwort "Weißt du was hier los sein sollte wenn jeder nicht mehr arbeiten geht!?" angeht.

Es handelt sich hierbei wirklich um eure persönliche Meinung zur Frage "geht ihr gerne Arbeiten?". Ich finde ich verbringe viel Zeit mit der Arbeit. ich fange um 7 Uhr an und höre um 16 - 17 Uhr auf. je nachdem habe ich dann meine 4 Stunden Freizeit in denen ich mich um Haushalt, Haustiere (ich habe keine Kinder aber ja irgendwann werde ich mich auch um meine wundervollen Kinder kümmern dürfen), mich selbst und anderen Sachen kümmern darf. Ich leide und Depressionen (keine Starken Depressionen, aber sie sind da) und je nach Stimmung gehe ich dann auch mal eher schlafen, das heißt viel vom Tag habe ich nicht. dann geht’s halt schlafen und alles fängt wieder von vorne an.

Ich fühle mich als würde es darauf hinauslaufen das ich mein Leben lang zum Wochenende hinarbeiten würde. Kaum hat man sich dann mal kurz am Wochenende wieder eingefangen, fängt die Woche wieder von vorne an. Was mich angeht, ich gehe ungern arbeiten und versuche auch möglichst viel zu tun um dies in Zukunft sein lassen zu können.

Ich kümmere mich nach der Arbeit um persönliche Projekte an denen ich Spaß habe und die ich gerne mache. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen bis zum Alter von 67 zu Arbeiten und dann (falls ich glück habe) meine lächerliche Rente von Paar hundert Euro ein zu kassieren und ja ich muss selbst vorsorgen, aber ganz ehrlich? Wer kann schon erwarten dieses Alter zu erreichen? Die Vorstellung das ich mein Leben mit Arbeit verbringe und dann irgendwann mit 60 im Rollstuhl lande, Krebs bekomme oder eine Muskelschwäche oder, oder, oder erleide und nicht mal das Rentenalter erreiche ist Groß und führt dazu das ich so viel Gas wie nur möglich gebe um aus der Arbeitswelt raus zu kommen.

Was sagt ihr dazu? Geht ihr gerne Arbeiten? Habt ihr Spaß an der Arbeit? Ich kenne Leute die ohne Arbeit einfach nicht klar kommen würden. Ich wünsche euch viel Spaß beim Diskutieren, bedanke mich schonmal für eure Antworten und wünsche euch ein schönes Wochenende :)

**mir fällt auf das ich mich bishen Falsch ausgedrückt habe. mit ich habs satt arbeiten zu gehen, meinte ich nicht das ich überhaupt nicht Arbeiten gehen möchte :) eher habe ich es satt für jemanden Arbeiten zu gehen und die tatsache das ich mir meine Zeit nicht selber einteilen kann und mich an strickte regelungen halten muss.**

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Früher in Altersrente ohne Abschläge möglich?

Seit einem Autounfall vor 7 Jahren bin ich Schmerzpatientin, bin aber (dank Morphium) in Vollzeit berufstätig. Ich bin 57 Jahre alt (Baujahr 1961) und arbeite seit nunmehr 40 Jahren, es gibt nur eine Lücke von 9 Monaten insgesamt (wurde wegen Scheidung überprüft).

Trotzdem ich meine Arbeit (ich arbeite im Sozialen Bereich) sehr liebe, bin ich doch inzwischen ziemlich erschöpft und hatte gehofft, dass ich mit 63 Jahren vorzeitig in Rente gehen dürfte, ohne Abschläge. Ich habe zwar nur einen Behinderungsgrad von 30, was aber vermutlich zu erhöhen wäre, ich bin ständig in Behandlung und alle zwei Jahre in einer Schmerzklinik zur Reha.

Leider habe ich nun hier gelesen, dass ich mich da scheinbar verrechnet habe, wenn ich eine Antwort für einen ähnlichen Fall richtig deute. Da die zu erwartende Rente sowieso nicht allzu hoch ausfallen wird, fürchte ich , dass ich also tatsächlich bis 66,5 arbeiten muss.

Gibt es Möglichkeiten, doch früher in Rente zu gehen, ohne die zu erwartende Altersarmut noch zu vergrößern?

Ich hoffe sehr, dass es Wege gibt, die mir bisher nicht bekannt sind und bedanke mich im voraus,

mit besten Grüßen,  Birgitt

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Aus Erwerbsminderungsrente zurück in Angestelltenverhältnis

Hallo, ich beziehe seit 2 Jahren Erwerbsminderungsrente und kann mit der Höhe der beiden Renten, nämlich staatlicher Rente und Betriebsrente, meinen Lebensunterhalt nicht bestreiten.Vor in Kraft treten der Rente hatte ich wie selbstverständlich angenommen, daß es mir möglich ist auf dem Freien Markt einige Tage im Monat zu arbeiten und den Zuverdienst am Ende des Jahres per Steuererklärung mit dem Staat zu verrechnen und bot mich bei ehemaligen Arbeitgebern an. Diese ( öffentlich rechtliche Anstalten ) registrierten mich gleich als freie Mitarbeiterin, was zur Folge hatte, daß die Betriebsrentenkasse mich sofort wissen ließ, daß, sollte ich einmal über den Zuverdienstsatz von 400 Euro kommen, sofort meine Betriebsrente auf ein volles Jahr einbehalten werden würde. Da der Tagessatz in meinem Gewerbe schon über 400 Euro liegt kann ich das Risiko die Betriebsrente zu opfern also nicht eingehen. Finanziell weiß ich nicht weiter und überlege, ob ich probeweise in meinen Beruf zurück gehen und evtl. wider zu 70 % meine Arbeit aufnehmen soll, ohne Rücksicht darauf, ob ich es gesundheitlich schaffe oder nicht. Von dieser Überlegung wird mir stark abgeraten, da Freund meinen ich müsse froh sein Überhaupt noch Rente zu erhalten, denn niemand weiß, was die Zukunft im Rentengeschäft der BRD noch so alles zu Tage zaubern kann. Die Überlegung in England eine Limited zu gründen und darüber zu arbeiten, ohne daß mein Name auftauchen würde, ist ebenfalls sehr schwierig, denn wir leben heute im "Glashaus" Meine verzweifelte Frage lautet einfach "Was soll ich tun, bevor ich mich frühzeitig ins Grab begebe, weil kein finanzielles Auskommen vorhanden ist" ? Ich bin jetzt 55 Jahre alt und käme erst mit 66 Jahren in die Vollrente, nach der ich ja unbegrenzt Geld hinzu verdienen könnte, wenn ich dann noch dazu im Stande bin. Bis dahin sind es noch 11 Jahre, die ich so wie die Situation momentan ist, nicht überleben werde. Danke und liebe Grüße

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Antrag auf Teilerwerbsminderungsrente - Hilfe gesucht

Hallo, alle zusammen!

Ich würde gerne wissen welche Möglichkeiten ich habe. Ich bin 52 Jahre alt, arbeite als Lageristin ( kommissionieren, verpacken schwere körperliche Arbeit ) in einem großen Versandhaus .Bin schon 9 Monate krank, beziehe Krankengeld. Ich versuche jetzt alles kurz zu umfassen.

  • -2007 OP Gehirntumor / Falxmeningeom Entfernung mit nachfolgender Lähmung links ( im Moment Rest Lähmung – Kraftabschwächung , Muskeldisbalance ),
  • -50% Schwerbehinderung
  • ,HWS-5/6 und 6/7 Wurzelreizsyndrom, Osteochondrose
  • -LWS- C6 Bandscheibenvorfall
  • -Refluxkrankheit
  • -Depressionen

Mein Tagesablauf in letzter Zeit war- morgens zur Arbeit, abends zum Schmerztherapeuten und Psyhologen. Jetzt geht es aber nicht mehr, kann nicht mehr. 2009 habe ich Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben bewilligt bekommen und in Anspruch gennomen. Aber das war ein Witz – 3 Monate habe ich am Computer geübt und die restlichen 6 Monate Bewerbungen geschrieben auf andere für mich geeignete Arbbeitsplätze . - Das Alles hat nichts gebracht .Ich bin wieder in meinem alten Arbeitsplatz gelandet. Im Betrieb gibt es keine Versetzungsmöglichkeit und meine alte Arbeit ist für mich nicht mehr zumutbar.

Vor Rehabericht 2011-Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt kann die Patientin noch körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten im Verhältnis 80:20 in allen Organisationsformen 6 Std. und mehr arbeitstätig durchfüren.Und danach folgen die sämtliche Tätigkeiten die ich nicht ausüben darf. Normalerweise habe ich 7Stunden am Tag-35 Stunden die Woche, gearbeitet.

Jedoch kann ich mir dies gesundheitlich nicht mehr zumuten. Meine Frage: Lohnt es sich in meinem Fall überhaupt einen Antrag auf Ewerbsminderungsrente zu stellen?

Wie ich das von anderen gehört habe , ist dies ein sehr langer, schwerer und wahrscheinlich erfolgloser Weg . Mir würde schon sehr helfen ,wenn ich immer noch meine alte Arbeit machen würde, z. B 4 Std. arbeiten würde und von der Rentenversicherung 3 Std.als TeilErw.mind.rente bekomme. Ih frage mich natürlich, ob dies möglich ist. In meinem Alter (52) möchte ich natürlich meinen Arbeitsplatz nicht verlieren.

Was bedeutet- Aussteuerung von Krankenkasse? Ist das schlimm? Was passiert mit meiner Vollrente? Wird sie eingefroren? Ist es nicht besser weiter arbeiten zu gehen mit Schmerzmittelen bis es nicht mehr geht? Für mich spielt auch eine Rolle, ob man mit dem Geld aus der Teilerwerbsminderungsrente leben kann?

Gibt es vielleicht sogar eine Seite wo man sowas vorher berechnen kann? Oder eine Art Formel wie ich das aus meinem aktuellen Rentenbescheid errechnen kann?

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Heftiger Wortwechsel mit Nachbar...die ganze Zeit grüble ich nun, war das falsch?

Ein etwas weiter entfernter Nachbar (andere Straßenseite, einige Häuser weiter), er ist ca. 35 Jahre alt und seit Ende seiner Schulzeit arbeitslos, bzw. wollte nie arbeiten. Hat sich alle möglichen Drogen reingepfiffen und gesoffen. Führerschein ist auf Nimmerwiedersehen weg und er kriegt lt. seinem Vater 190 Euro EU-Rente. Der Rest ALG II oder Sozialhilfe, was weiß ich. Absolutes Arbeitsverbot. War verheiratet, hat 2 Kinder. Dieser Mann ist verwildert, stinkt und ist auch extrem belästigend. Bis gestern wurde er einfach rigoros ignoriert. Durch den jahrelangen Missbrauch mit Drogen wurde bei ihm Schizophrenie diagnostiziert. Das äußert sich immer mal wieder. Er schreit und flucht mit imaginären Gestalten aus seiner Phantasie, wiederum hat er Tage, bei denen er auf der Straße sitzt und alle Passanten anschreit, bisweilen heftig. Ab und an wird er aufdringlich, weil er Geld möchte. Gute Tage sind die, bei denen er über alle lacht, die zur Arbeit fahren oder zur Schule gehen. Weil er es nicht muss und alle blöd findet, die es tun.

Heute morgen wurde es mir zu bunt. Ich habe ihm meine Meinung gesagt. Laut und heftig. Dass er gefälligst verschwinden soll und in seinem Zimmer von mir aus (ich schäme mich jetzt) den Kopf an die Wand hauen soll, damit sich darinnen die Synapsen wieder auf die richtigen Plätze kommen...., dann bin ich wutenbrannt weiter.

Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, weil der Mann ja krank ist und nichts dafür kann. Aber muss man sich deswegen alles sagen lassen? Sich belästigen lassen? Ich weiß auch nicht, warum er immer noch in seinem Elternhaus in der Dachwohnung lebt, wo seine Eltern sich nicht um ihn kümmern können oder wollen. Sie haben keinerlei Einfluss auf ihn und lassen ihn regelrecht verwildern.

Danke!

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