33 Jährige Lebensgefährtin neben mir plötzlich verstorben

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17 Antworten

Das Du kein Beileid willst kann ich Verstehen.Das wollte Ich auch nicht hören,als meine Frau gestorben war.Dir kann sowieso keiner Helfen,Es ist einfach eine Große Leere .Meine Frau starb an einem Gehirnschlag innerhalb von 5 Minuten.Ich habe damals alle die Orte aufgesucht die wir gemeinsam Besucht hatten.Ich war 14 Tage krank,Habe im Büro Bescheid Gesagt Sie möchten dafür Sorgen,das mich die Kollegen in Ruhe lassen.Ich habe 5 Jahre gebraucht damit Fertig zu werden.Ich wünsche dir die Kraft,damit fertig zu werden.

Hallo du!

Nun das ist ohne Frage ein schlimmes Ereignis das einen zutiefst erschüttert und aus der Bahn wirft. Ich finde immer, dass es einem am Wasser besser geht, das Fliessen eines Flusses und die Ruhe des Sees, tun der Seele gut. Heisser Tee, sich unter der Decke verkriechen und eine Bettflasche auf den Bauch, entspannen das vegetative Nervensystem. Der Rest bringt die Zeit, es braucht einfach Mut, sich der Trauer zu stellen. Es gibt nichts zu beschönigen, noch gut zu reden. Hilfreich ist es manchmal, wenn man Plätze aufsucht, wo der Verstorbene ziemlich wohl war. Tröstlich finde ich auch, Anliegen die einem Menschen wichtig waren, weiter in die Welt zu tragen. Ich wünsche dir von Herzen viele einfühlsame Begleiter und die Kraft Dummschwätzern aus dem Weg zu gehen.

du brauchst zeit, viel zeit, um zu trauern. behalte die schönen erinnerungen in deinem herzen. das leben ist manchmal so, daß wir nicht verstehen können, warum es uns so etwas antut. du wirst verschiedene phasen der trauer durchmachen, kannst dich auch einer selbsthilfegruppe für trauernde anschließen. ich weiß, wie es ist, einen geliebten menschen zu verlieren. plötzlich steht man alleine da, verlassen, verzweifelt. aber du schaffst das, du kommst wieder zurecht und kannst dein leben in die hand nehmen. deine freundin würde nicht wollen, daß du zerbrichst. ich wünsche dir alles gute.

Versuch mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die selbst nicht betroffen sind, und nicht nur Mitleid für Dich oder selbst Trauer empfinden können. Ein Pfarrer / eine Pfarrerin wäre denkbar, falls Du gläubig bist. Telefonseelsorge ist schon mal gut. Besser fände ich noch jemanden, der dir "in echt" gegenüber sitzt. Ärzte haben in Krisensituationen auch Zeit für Dich. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit einer Psychotherapie zur Trauerbewältigung - aber nach einer Woche ist es etwas zu früh, zu sagen, ob Du die brauchst. Mir scheint, Dein Umgang mit der Situation ist ziemlich gut - und die Trauer normal. Ich wünsch Dir viel Kraft für die kommende Zeit!

Hallo Luigi, erst kommt die Trauer, dann die Wut, dann wieder Trauer und danach wirst du wieder im Leben ankommen können.

Erinnere dich an die schönen Zeiten, schau Bilder oder Filme von euch an. Sei auch wütend, dass sie dich verlassen hat, wenn die erste Trauer vorbei ist. Glaube mir, das ist ganz normal - unterdrücke es nicht. alles Gute für dich.

Naja, eine Woche danach ist es normal, dass du zutiefst geschockt bist. Nimm dir möglichst Zeit für dich. Verreise mal, irgendwohin, wo dich momentan nichts an sie erinnert. Oder versuch zu schreiben, schreib dir alles von der Seele. So kurz nach ihrem Tod, gibts da wohl kaum einen Universaltipp. Mach einfach momentan, wonach dir ist. Nimm mal nicht nur auf die Gefühle der Angehörigen Rücksicht, schließlich bist du genauso be- und getroffen. Wenn du Zeit für dich brauchst- nimm sie dir, wenn du Zeit mit Menschen brauchst, dann such dir jemanden, der für dich da ist.

Ich kann am besten trauern, wenn ich alleine bin. Dann, und eigentlich nur dann, kann ich diese Welle an dunkelgrauer Emotionsflut, die mich überrollt, ertragen und zulassen. Je offener ich die Trauer empfange, desto schneller geht sie vorüber.

ganz ehrlich niemand kann dir helfen du weißt jeder muss mal sterben und es wär natürlich schlimm wenn du gestorben wärst manche sagen nein stimmt nicht aber selber zu sterben ist immer noch was anderes du musst einfach damit klar kommen bei mir sind auch viele gestorben (in meiner familie ) ich denke dass dir niemand wirklich helfen kann nur vielleicht helfen kann dich abzulenken

Es ist sehr unterschiedlich, was Menschen hilft, um ihre Trauer zu verarbeiten. Und bei dir ist ja nicht nur die Trauer da, sondern auch der Schock. Du hattest ja keine Chance dich darauf vorzubereiten.

Wenn du den Eindruck hast dies nicht allein/mit Freunden+Familie bewältigen zu können, wende dich an einen Psychologen ggf. auch Traumatherapeuten.

Für die Trauerbewältigung gibt es sehr viele individuelle Strategien, da kann ich dir kaum raten, was dir hilft. Ich kann nur Beispiele nennen: Friedhof besuchen, Kerzen anzünden, kreativ sein (Bilder malen, gestalten, Fotos bearbeiten, Geschichten/Briefe schreiben), gemeinsame Lieblingsorte besuchen, Musik hören (z.B. Toten Hosen - Der Weg).

Auf jeden Fall ist es wichtig, den Schmerz zuzulassen und bewusst zu erleben, nicht (immer) verdrängen.

Wünsche dir viel Kraft !

Kitara 31.01.2012, 23:22

"Der Weg" heißt übrigens eigentlich "Nur zu Besuch". Hör ich grad :)

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Was würde sie dir raten zu tun??? Wie hat sie dich abgelenkt bei Kummer und sorgen??? Sie würde bestimmt wollen das du Dinge machst die du gerne tust

Schau dich in deiner Umgebung doch mal nach einer Trauergruppe um!

Es hilft bestimmt mit Leuten über deine Trauer sprechen zu können die das Gleiche erlebt haben wie du...

die möglichkeit einer regelmässigen therapie auf jedenfall ins auge fassen - es muss auch keine gesprächstherapie sein.

vielleicht auch eine selbsthilfegruppe aufsuchen?!

dir selbst auf jedenfall viel zeit geben und so gut es geht versuchen von ihr abschied zu nehmen!

deine eigenen grenzen und dein tempo respektieren, heulen wenn dir danach ist und das - in nächster zeit vielleicht seltene - lächeln versuchen ohne schlechtes gewissen zu leben.

ich wünsche dir mut & kraft!

Verfass doch eine kleine Geschichte über die Beziehung zwischen dir und und deiner Freundin. Also einfach gemeinsame Erlebnisse aufschreiben und so ehren. Du musst es nicht jemandem zeigen, aber du kannst dir so mal deine Gedanken schriftlich festhalten.

Mach etwas was dich auf andere Gedanken bringt.

Wie spazieren, Sport usw.

Ich hoffe du schaffst das. Du muss ja wieder in Alltag zurückfinden, auch wenn es schwer fällt.

ablenkungen suchen, auch wenn es schwer fällt versuchen in den Alltag wiederzufallen wirktambesten !"

Du könntest etwas mit deinen freunden unternehmen

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