300€ Gebühren an Verwalter für Mitbewohnerwechsel?

8 Antworten

Verwaltungsvorgänge trägt der Vermieter, insbesondere, wenn damit Kosten verbunden sind. Vermutlich enthält der Mietvertrag keine Klausel, dass der Mieterwechsel im Verlaufe des Mietverhältnisses auf die beschriebene Art vollzogen werden kann. Wenn diese Klausel also fehlt, gibt es nur 3 Möglichkeiten: Alle Hauptmieter kündigen den MV, der Mietvertrag wird zwischen den Parteien einvernehmlich aufgelöst, der Mieterwechsel wird nach Willen der Verwaltung vollzogen. Wenn die Klausel doch im MV stehen sollte aber mit 300€ Verwaltungsaufwand bewehrt ist, dann sind diese Kosten rechtsunwirksam > weil Verwaltungsaufwand.

Dieses mal wollen die jedoch 300€ dafür. Eigentlich wären es sogar ca 1200€ und die 300€ wären bereits aufgrund WG bereits registriert. Die Begründung (habe ich nur über den neuen Mitbewohner erfahren) wäre, dass die Verwaltung den gleichen Prüf?aufwand hätte wie bei komplett neuen Mietern. Dürfen die so viel verlangen nur weil jemand aus / einzieht?

Der Vermieter darf es nicht verlangen, aber er muss auch keine Einzelkündigung/Austritt eines Mieters akzeptieren. Er könnte eine gemeinsame Mietkündigung und dann einen neuen Mietvertrag mit anderen Konditionen machen oder gar keine Vertrag mit Euch, dann steht ihr ohne Wohnung da.

Vereinbaren Vermieter und Mieter für das Ausstellen des Mietvertrages eine Bearbeitungsgebühr, ist der Mieter nur zur Zahlung verpflichtet, wenn sich diese Gebühr, in einem angemessenem Rahmen hält. Angemessen sind 50 bis 75 € (AG Hamburg WM 99, 215)Ein Betrag in der Größenordnung von 150 € ist demnach bereits als überhöht anzusehen (AG Bremerhaven WM 94, 194)Überhöhte Zahlungen kann der Mieter zurückverlangen (LG Hamburg WM 90, 62 ; AG Neuss WM 96, 532)

Maklerprovision für Einzug in bereits bewohnte WG?

Ich ziehe bald in eine WG ein. Meine Mitbewohner leben in der Wohnung nun schon seit Oktober 2014. Nun soll ich mich aber noch an der Maklerprovision (350€) beteiligen, muss ich das machen? Schließlich habe ich den Makler ja nicht hinzugezogen..

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Untermietzuschlag für jeden Mitbewohnerwechsel in WG

Hallo liebe Juristen,

Ich habe eine Frage die das Mietrecht betrifft. Ist es rechtens, dass die GOAL Property Management GMBH jedes mal einen Mietzuschlag von 10€ verlangt, wenn ein WG Mitbewohner auszieht, und ein Antrag auf Genehmigung eines Neuen gestellt wird?

Soweit ich das begriffen habe, ist der Untermietzuschlag ja eine Kompensation für stärkere Abnutzung des Wohnraums durch erhöhte Bewohnerzahlen. Die Bewohnerzahl steigt aber nicht wenn ein Mitbewohner geht, und ersetzt wird. Demnach macht eine weitere Mieterhöhung für mich keinen Sinn. Bin auf dem Gebiet aber überhaupt nicht bewandert und habe mir das jetzt nur ergoogelt.

Vielen Dank :)

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WG Auszug Auszahlung für Zuzahlung damaliger Elektrogeräte ohne nachweis?

Hallo zusammen. Folgendes ist mein Problem. Ich lebe derzeit in einer Wohnung die ich als WG vermieten darf. Vor Monaten hat eine Untermieterin/Mitbewohnerin meine Waschmaschine kaputt gemacht. Diese hatte ich für alle zur Verfügung gestellt.

Damit sie nicht alleine die Kosten für eine neue trägt, waren wir so nett und haben alle 200 Euro beigetragen . Also 3 Leute wohnen hier.

Nun zieht die gute aus und ist massiv auf Stress aus. Sie verlangt die Rückzahlung der 200 Euro.
Dies verweigere ich, da sie meine Waschmaschine damals zerstört hat. Ebenso lief die Bestellung auf meinen Namen und sie hat keinen schriftlichen Nachweis das sie wirklich die Kosten mit beigetragen hat. 

Kann ich dies für mich nutzen?

Ebenso weiß ich das man 15% abziehen kann für Abnutzung und ähnliches. Und der jetzige Wert ist nicht mehr der wie früher. Dennoch möchte ich nicht das ihr ansatzweise Geld dafür gebe. Sie droht sogar mit Anwalt usw.

Hat sie irgendeine rechtliche Grundlage? Sie hat keine Zeugen , keine Nachweis usw.

Die "Zerstörung" war mutwillig . Sie wusste was sie macht und hat Risiko gespielt, und ordentlich verloren . Deswegen ging das nicht über die Haftpflicht da hier mutwillige Zerstörung vorlag. 

Die Maschine war nicht mal 4 Jahre alt und bis sie kam war sie im top Zustand , wurde sogar jährlich gecheckt. 

Desweiteren hat sie noch meinen Staubsauger kaputt gemacht . da überlege ich gerade auch noch den in Rechnung zu stellen , ist zwar nicht viel aber immerhin. 

Die jetzige Maschine ist über ein halbes Jahr alt und wird viel genutzt. Den Neuwert zu verlangen finde ich dann schon sehr dreist. Jetzt kostet sie eh nur noch 2 /3  des alten wertes. 

Das mit den 15% habe ich schon öfters in Foren gelesen , dass man das recht hat diese für Abnutzung von Geräten abzuziehen. 

Der Nachweis. Ich meinte damit das sie keinen schriftlichen Nachweis hat das sie TATSÄCHLICH mir das Geld gegeben hat. Den die Zahlung war bar . Die andere Mieterin hat es über PayPal gemacht. Ebenso würde die andere für mich mit aussagen das nie eine Zahlung getan wurde. .. sie steht ebenfalls auf Kriegsfuß mit ihr. 

Man könnte ja auch ebenso behaupten man hat 10 Euro für den Toaster , 20 für den Mixer ,  30 für grill usw mitgezahlt obwohl das nicht der Tatsache entspricht ... Sie hat keinen Nachweis für die Mitzahlung sonst könnte ich ja einfach daher kommen und willkürliche Rechnung aufstellen... meine Meinung. 

Vielen lieben Dank :)

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Dinge von nichtzahlenden WG-Mitbewohner einbehalten?

Hallo, mein WG-Mitbewohner zahlt regelmäßig seine Miete zu spät und will im Laufe dieses Monats ausziehen. Zum Glück! Aber auch diesen Monat hat er noch nicht gezahlt. Darf ich Wertgegenstände von ihm einbehalten, bevor er auszieht?

Ich fürchte sonst, ich muss ewig meinem Geld hinterherlaufen!

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Mitbewohner lehnt alle Nachmieter ab- Was nun?

Hallo ihr lieben,

hier meine Situation in kürze beschrieben:

Ich lebe in einer WG. Der Vater meines Mitbewohners ist mein Vermieter. Ich zahle für 14qm 400€ und kann mir dies nicht mehr leisten, da ich bald die Ausbildung beende und dann studieren möchte. Das WG-Leben ist quasi nicht vorhanden. Außer Smalltalk gibt es nix und außerdem bin ich noch als private Putzfrau am start. Heißt er macht nix, pinkelt neben das Klo und ich muss um nicht im dreck zu Leben alles regeln. Da es erst durch meinen Einzug im Juni 2012 eine WG geworden ist, benimmt sich mein Mitbewohner auch nicht so als würde er in einer WG leben. Er sieht alles als sein Eigentum an und gibt mir das Gefühl, dass ich in der Wohnung nicht zuhause bin.

Das nur zum WG-Leben.

Da der bezahlbare Wohnraum in Köln sehr begrenzt ist und ich jetzt spontan ein Zimmer zum 1.3 angeboten bekommen habe. Das kostet nur 300€ und ist gleich groß... Möchte ich ausziehen. Natürlich ist in meinem Wohnraummietvertrag vom Kölner Grund- und Hausbauverein eine kündigungsfrist von 3 Monaten definiert. Was bedeuten würde, dass ich bis zum 31.05.2013 zahlen müsste. Ich habe nun mit meinem Vermieter sowie mit seinem Sohn, meinem Mitbewohner, abgesprochen, dass ich einen Nachmieter suche und dann raus bin. Die Kündigung ist erfolgt.

Natürlich und das weiß ich habe ich mich selbst in diese missliche Lage gebracht. Dazu muss hier auch keiner etwas sagen. Fakt ist, dort zu Leben ist die Hölle für mich. Ich bin sehr unglücklich.

Jetzt suche ich seit einigen Wochen einen Nachmieter. Dieser soll Berufstätigsein und jetzt auch noch 430€ für 14qm zahlen, 800€ Kaution und auch keine Lust auf WG-Leben haben.

Es gibt tatsächlich Leute die sich für die Wohnung interessieren und 2,3 wollten auch gerne einziehen. die wollte mein Mitbewohner jedoch nicht. Er lehnt sie einfach ab und argumentiert total schlecht.

Ich ziehe definitiv zum 1.3. in das neue Zimmer. Meine Eltern würden zur Not auch 2 MM von der neuen WG tragen. Das ist aber das letzte was ich will. Einige Kollegen meinten ich soll einfach ausziehen und nicht mehr zahlen. Aber so bin ich eigentlich auch nicht. Aber was würde mich theoretisch erwarten? Bei mir ist ja nix zu holen. Ich besitze nicht mal einen Laptop pder TV.

Ich weiß nicht was ich tun soll.

In einer E-mail hat mein Mitbewohner mir kommuniziert, dass seine Eltern keinen Untermieter wünschen. Ich habe gelesen, dass führt zu einem Sonderkündigungsrecht.

Findest hier irgendwer eine Lücke, ein Schlupfloch?

Ich habe echt keine Nerven mit einem 36 jährigen Luftikuss zusammen zu Leben. Ich bin 13 Jahr jünger und hab es satt das er nichts gebacken bekommt und mit den kleinsten Kleigkeiten überfordert ist.

BItte helft mir.

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Umzug trotz einstweiliger Verfügung?

Hallo, mein Ex-Freund droht mir damit eine einstweilige Verfügung gegen mich zu erheben. Er könnte Nachstellung und Stalking durch WG-Mitbewohner und andere Zeugen belegen lassen.

Das Problem ist, dass ich vor der Trennung bereits ein WG-Zimmer im gleichen Wohnhaus wie er bekommen habe. Da die Miete günstiger ist, meine Freunde alle in der Nähe wohnen, Haustiere erlaubt sind und die Mitbewohner Freunde einer Freundin sind, wollte ich das Zimmer unbedingt haben. Nun möchte er, mithilfe der einstweiligen Verfügung, dafür sorgen, dass ich dort nicht einziehen darf. Der Mietvertrag ist auch noch nicht unterschrieben. Wie sieht das da mit der Rechtslage aus? Kann mir leider keinen Anwalt leisten. Kann er mir das jetzt echt kaputt machen? Habe nicht vor ihn dort zu belästigen, jedoch fühle ich mich nun auch eingeschränkt in meiner Freiheit.

Liebe Grüße

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