30% Schwerbehinderung - Lohnsteuerkarte

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Den Schwerbehindertenfreibetrag kannst du auf dem Bezirksamt eintragen lassen. In deiner Steuererklärung kannst du den GdB angeben, er nutzt dir aber nichts, weil der Jahresfreibetrag schon über deine Gehaltsabrechnung ausgenutzt wurde. Denn dort wurde der Jahresfreibetrag schon steuerlich geltend gemacht, indem du ja monatlich einen höheren Freibetrag hattest. Es ist nicht ersichtlich, welche Behinderung du hast und ob dir daher noch andere Zuschüsse bzw. Erleichterungen zustehen. Ich denke, dass du bei 30 % GdB eh keinen übermäßig hohne Jahresfreibetrag hast.

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Ich habe noch keinen Steuerfreibetrag auf der Lohnsteuerkarte vermerken lassen und daher auch keinen monatliche Freibetrag erhalten.

Es sind 310,- Freibetrag pro Jahr.

Ist Deine Antwort so zu verstehen, dass der Pauschalbetrag, wenn er noch nicht auf der Lohnsteuerkarte steht, beim Lohnsteuerjahresausgleich berücksichtigt wird, weil beim Gehalt noch nicht berücksichtigt? Also faktisch entweder über das Gehalt oder über den Steuerausgleich?

KaiAmMac

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@KaiAmMac

Du mußt das in Deiner Einkommensteuererklärung geltend machen.

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@helrich

Danke, jetzt ist alles klar. Habe ich auch schon in der Steuererklärung eingetragen.

KaiAmMac

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@KaiAmMac

ganz genau, wenn er auf deiner Lohnsteuerkarte noch nicht vermerkt ist, kannst du den in deiner Steuererklärung geltend machen. Wenn dir der GdB im September 2011 zuerkannt wurde, kannst du ihn anteilmäßig für 2011 geltend machen. Wenn du ihn im April 2012 auf deine Lohnsteuerkarte eintragen lässt, kannst du ihn in deiner Steuererklärung 3 Monate geltend machen.

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@KaiAmMac

Genaueres kannst du auch beim Finanzamt erfragen, die beraten nämlich auch.

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Den Schwerbehindertenfreibetrag kannst du auf dem Bezirksamt eintragen lassen.

Nein, für derartige Eintragungen ist das Finanzamt zuständig.

Wenn dir der GdB im September 2011 zuerkannt wurde, kannst du ihn > anteilmäßig für 2011 geltend machen.

Der Pauschbetrag gilt immer für das gesamte Jahr.

http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__33b.html

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Hallo KaiAmMac,

Es wird dringend empfohlen, die Mitteilung genau zu betrachten. In zahlreichen Fällen kam es nämlich zu Datenverarbeitungsfehlern, so dass der Behindertenpauschbetrag reihenweise nicht angegeben ist.

Der Behindertenpauschbetrag kann je nach Grad der Behinderung von 310 € bis zu 3700 € im Jahr betragen. Wenn man sich für den Pauschbetrag entscheidet, entfällt ein Sammeln von Nachweisen für typische außergewöhnliche Belastungen aufgrund der Behinderung. Behinderungsbedingte atypische außergewöhnliche Belastungen können aber weiterhin geltend gemacht werden. Dabei handelt es sich beispielsweise um Kur-, Operations- und weitere Krankheitskosten, die nicht laufend anfallen. Der Pauschbetrag muss nicht wie etwa bei Werbungskosten jedes Jahr neu angegeben werden. Er gilt auch für behinderte Kinder und wird beim steuerpflichtigen Einkommen der Eltern berücksichtigt. Ist der Ehegatte behindert, kann dessen Betrag auch entsprechend auf den nichtbehinderten Ehegatten übertragen werden.

Christian Günther, Juristische Redaktion steuerberater.net

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Ich verstehe " Mitteilung " als den Steuerbescheid.

Danke für den Hinweis. Ich werde darauf achten.

KaiAmMac

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noch eine Begriffserklärung für Dich: die Schwerbehinderteneigenschaft hat man erst mit GdB 50. Und erst dann erhält man einen entsprechenden Ausweis.

Wenn Dich noch weitere Informationen zu den einzelnen GdB möchtest, ist "Nachteilsausgleich" ein guter Suchbegriff.

http://www.betanet.de/download/tab3-gdb-nachteilsausgl4.pdf

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