3 versch. Fragen bezüglich "Rechte & Pflichten" als Ferienjobler?!

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1 Antwort

  1. Urlaubsanspruch gem. § 5 BUrlG für jeden vollen Beschäftigungsmonat 1/12 des Jahresurlaubs, mindestens 24 Werktage (6-Tage-Woche). In 2 Monaten also 4 UT. Wenn du eine 5-Tage-Woche hast sind es 3,33 UT.

  2. Bescheinigte Arbeitsunfähigkeit ist nach dem Entgeltfortzahungsgesetz so zu vergüten, als ob du gearbeitet hättest (Lohnausfallprinzip). Eine Kündigung wegen einer AU geht idR nicht durch. Fristlos schonmal gar nicht. Es gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen gem. § 622 BGB.

  3. Wenn der Arbeitseinsatz am Samstag bereits heute angekündigt worden ist, wäre es ein Kündigungsgrund, wenn du nicht erscheinst! Die gesetzliche Frist von 4 Tagen (TzBfG) ist gewahrt und wenn es betrieblich notwendig ist, darf der AG von seinem Direktionsrecht Gebrauch machen und Überstunden und/oder Wochenendarbeit anordnen.

Super! Danke dir, jetzt weiß ich Bescheid :) Wie sind denn die .33 bei der 3.33 zu berechnen? Könnte ich dann theoretisch an 1 Tag paar Stunden früher gehen? Bzw. später kommen?

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@ralosaviv

Falsch, es gibt nur komplette Tage. Hierbei wird kaufmännisch gerundet, d. h. 0,33 Tage entfallen.

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Also zuerstmal gilt wohl das, was im Vertrag steht. Lohnfortszahlung wird es wohl nicht geben, da der Frager zum Zeitpunkt der AU noch keine vier Wochen beschäftigt war. Zudem kann ich hier erstmal auch nicht erkennen, dass Arbeit auf Abruf vereinbart war, so dass die vier Tage relevant wären. Lange Rede, kurzer Sinn, ohne den Inhalt des Arbeitsvertrages zu kennen, kann man eigentlich zu keinem Punkt der Frage eine valide Auskunft geben.

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