3 Monate unbezahltes Praktikum?

6 Antworten

Hallo,

ein Praktikum bis zu einem Zeitraum von 3 Monaten muss nicht bezahlt werden.

Dann muss man immer überlegen, zu welchem Zweck so ein Praktikum gemacht wird. Möchte jemand Erfahrungen sammeln, möchte jemand sich einbringen, um dann eingestellt zu werden, möchte jemand den Beruf testen, möchte jemand wieder überhaupt ins Berufsleben einsteigen und hat u.U. auch noch diverse Probleme.

Du scheinst länger nicht gearbeitet zu haben und zusätzlich noch psychisch krank zu sein. Es ist doch wunderbar, wenn dir ein Betrieb die Möglichkeit bietet, langsam wieder im Beruf Fuß zu fassen ...

Auch für einen Betrieb ist so ein Praktikant ja jetzt nicht unbedingt die "super"-Arbeitskraft, die man einfach nur ausbeutet. Wenn es ein guter Betrieb ist, der sich um seinen Praktikanten kümmert, dann muss auch der Betrieb eine Menge Zeit und Aufwand in die gute Betreuung stecken - eigentlich ist es dann eher eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

Wenn du dich gut aufgehoben fühlst und es dir Spaß macht - dann ist doch alles bestens in Ordnung. Dann wird dir dieses Praktikum sicher sehr viel Selbstvertrauen bringen und die Erkenntnis, dass du durchaus in der Lage bist, auch dauerhaft, wieder einige Stunden am Tag zu arbeiten - mit Freude und Spaß.

Und DAS wäre doch ein super tolles Ergebnis dieses Praktikums!

Ich wünsche dir alles Gute

<3

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Genau :) ich möchte ganz entspannt alles lernen ohne den Druck. Ich freu mich endlich eine Beschäftigung zu haben und mein Chef meinte dass wenn alles klappt, er mich übernimmt und bezahlt. Es macht sehr viel Spaß und ich hab etwas zu tun, was mich begeistert. Da spielt die Bezahlung erstmal keine so große Bedeutung.

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@Rosalila26

Wenn du mit so viel Freude bei der Sache bist, dann wird es bestimmt auch klappen. Ich drücke dir dazu ganz feste die Daumen.

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Jede Arbeit - auch ein Praktikum - muss bezahlt werden.

Ich finde das nicht gut.

Das ist falsch. Praktika (oder was auch immer die Mehrzahl von Praktikum ist) müssen erst ab einer Zeit, LÄNGER als 3 Monate bezahlt werden.

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@lbrsenoj

Das sehe ich nicht so. Für mich ist das Ausbeutung.

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@beangato

Ist ja schön, wenn das für dich so ist. Aber Faktisch gesehen ist es so, wie Ich es beschrieben hab.

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@lbrsenoj

Faktisch ist es wesentlich komplizierter. Als ein Praktikum gilt eine Tätigkeit nur so lange, wie der Lernaspekt im Vordergrund steht. Sobald man aber z.B. wie eine Aushilfskraft (o.ä.) arbeiten muss, muss die Tätigkeit vergütet werden.

Da der FS allerdings lange arbeitslos war, könnte die Lage wieder völlig anders aussehen. Dann wäre das "Praktikum" eine Wiedereingliederungsmöglichkeit und zumindest besser als weitere Arbeitslosigkeit...

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Bist du wenigstens unfallversichert und kriegst du Spesen (Mittagessen oder Fahrkarte..) ? Wäre das Mindeste.

Ja ich bekomm Getränke und ein gebäck

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@Rosalila26

Na ja, besser als nichts. Verlang von ihnen ein gutes Praktikumszeugnis und gute Referenzen. Das wäre immerhin etwas Wert.

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Unfallversichert ist man sogar bei Schwarzarbeit. Nur macht dann die BG den Arbeitgeber regresspflichtig.

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Du lässt dich ausbeuten

Nein eben nicht. Es macht mir sehr viel Spaß.

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@MatheGeier

Falsch, es ist eine Chance in einen strukturierten Tagesablauf zu kommen und etwas zu lernen. Ich finde es toll, dass sie das macht.

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@MatheGeier

Nein, diese Chance bekommt jemand, der lange nicht gearbeitet hat und dazu noch psychisch krank ist - nicht so häufig. Denn - man darf nicht unbeachtet lassen, dass die vernünftige Anleitung und Betreuung eines Praktikanten ganz viel Zeit kostet und Arbeit macht. Da muss auch der Betrieb viel investieren.

Unsere Praktikanten sind meist erst nach 3 - 4 Monaten wirklich "hilfreich" und nehmen uns Arbeit ab - statt welche zu machen ... (sie werden bei uns trotzdem bezahlt, weil die Praktika oft deutlich länger als 3 Monate laufen ...)

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