3 Monate Kündigungsfrist bei einfachem Untermietvertrag?

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4 Antworten

Das Mietrecht kennt keinen Unterschied zwischen Haupt- und Untermiete.

Wenn Du unmöbliert gemietet hast gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten. Egal ob es im Vertrag steht oder nicht.

Hast Du allein allerdings möbliert gemietet, sprich fast alle Möbel gehören dem Vermieter, käme evtl. die sehr kurze Frist von 2 Wochen zum Monatsende in Frage.

Bei der Kuendigungsfrist gibt es keinen Unterschied zwischen einem Hauptmietvertrag und einem Untermietvertrag. Grundsaetzlich gilt die Frist nach BGB 573c Abs. 1 (Kuendigung muss spaetestens am 3. Werktag eines Monats schriftlich beim Vermieter eingehen, um zum Ablauf des uebernaechsten Monats zu wirken).

Eine kuerzere Kuendigungsfrist gibt es nur, wenn sich der vermietete Wohnraum innerhalb der vom Vermieter selbst bewohnten Raeume befindet UND ueberwiegend vom Vermieter mit Einrichtungsgegenstaenden ausgestattet wurde UND dem Mieter nicht zum Zweck einer auf Dauer angelegten gemeinsamen Haushaltsfuehrung mit einer anderen Person vermietet wurde (BGB 573c Abs.3). Auch hierbei spielt es KEINE Rolle, ob es sich um ein Haupt- oder um ein Untermietverhaeltnis handelt.

Grundsätzlich gilt auch bei Untermietverträgen das Mietrecht, d.h. die dreimonatige Kündigungsfrist und der Kündigungsschutz durch den Vermieter. Nur bei bestimmten Ausnahmen, die in § 549 BGB beschrieben sind, gilt dies nicht...

wie gut versteht ihr euch

wenn er dich so gehen läßt ist das ok tipp es ihm nicht sagen mit den drei monaten (schlafende Hunde nicht wecken)

wenn er von selber drauf kommt dann ist er im Recht

garnicht, haben seit Wochen nicht mehr miteinander geredet und ich war schon ein paar Nächte im Hotel weil er sehr agressiv geworden ist.. Kann man auch in so einer Situation "gezwungen" werden die 3 Monate noch abzuwarten? 2 Mieten gleichzeitig wäre für mich auch nur schwer machbar.

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@LadinaPalina

ich war schon ein paar Nächte im Hotel weil er sehr agressiv geworden ist

Hieraus koennte sich moeglicherweise ein Recht zur ausserordentlichen fristlosen Kuendigung ergeben haben. Kommt halt darauf an, wie genau er sich dir gegenueber verhalten hat und ob du das im Bestreitensfall auch beweisen kannst.

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