3 Minuten für Duschen, 12 Minuten für eine Ganzkörperwäsche, sind diese Zahlen realistisch?

6 Antworten

Kann mir jemand erklären, nach welchen Kriterien der MdK dieses Gutachten erstellt? Tun sie alles, um zu vermeiden, dass man auf 46 Min. Grundpflege kommt, der für die Einstufung in die Pflegestufe 1 notwendig ist?

kurz und einfach: ja, tun die!!  Einspruch einlegen. Vor allem muss deine tante beim vor-ort-termin sehr hilflos wirken. meine schwiegermutter war immer stolz auf jeden handgriff den sie selber konnte und hat das auch immer rausposaunt, bis wir ihr mal gesagt haben das sie ja eigentlich hilflos ist und auch so rüber kommen muss.

Danke! Es ist aber leider so bei den alten Menschen, dass sie sich oft schämen und sich zusammenreißen. Hinzu kommen ja die gemeinen Fangfragen.

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Das ist Erschleichung von Sozialleistungen und die Schwiedgermutter wird dadurch erst recht hilflos gemacht, das der neusten Pflegephlosophie  und auch jedem einzelnen Menschen zu wiederläuft sich in Abhängigkeit zu begeben.

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Grundsätzlich merken: Alle angegeben zeiten werden auf den Tag umgerechnet.

Der MDK tut NICHT alles um eine Einstufung zuvermeiden, der MDK ist an die gesetzlichen Vorgaben der Einstufungskriterien gebunden.

Diese findest du hier:

http://www.mds-ev.de/media/pdf/BRi_Pflege_090608.pdf

Nicht zur Pflege zählen Besuche zum Arzt um Rezepte zu holen, spazieren gehen, nicht zur Pflege zählt das Treppensteigen, Aufsuchen/verlassen der Wohnung wenn es nicht im direkten Zusammenhang mit der pflegerischen Versorgung steht.

Nicht pflegestufenrelevant ist einkaufen, Essen kochen, Wohnung reinigen.

Pflegestufenrelevant wäre- mundgerechte Zubereitung, Mahlzeiten anreichen bei Demenz Anleitung zur Flüßigkeitsaufnahme.

Arzt besuche dürfen nur berücksichtig werden, wenn sie medizinisch erforderlich sind und mind. einmal wtl. erfolgen müssen. Z. Beispiel zur Dialyse.

Nun zur Pflege

Zum Beispiel gibt es für das tgl. Duschen 20- 25 min.

( Erinnerung : immer auf den Tag umgerechnet)

Jetzt wird einmal in der Woche geduscht, somit wird wie folgt gerechnet:

25 min :7 Tage = 3,5 min täglich für das Duchen.

Für das Waschen ( eincremen zählt nicht extra) gibt es 20 min.

Sie wird 6 mal in der Woche gewaschen somit

ergibt sich: 20 min : 7 Tage mal 6 Tage =  17 min. für das tgl. Waschen.

Das An/auskleiden wird extra aufgeführt,  mit 5-10 min ankleiden, auskleiden mit 2 - 5 min.

Hilfe beim Gehen,  Stehen und Transfres dürfen nur berücksichtigt werden sofern sie im Zusammenhang mit der direkten Pflege zu tun haben.

Dir jetzt alle Punkte der 174 Seiten starken begutachtungsrichtlinie zu erklären sprengt den Rahmen. Aber lese selbst.

Ob diese Vorgaben Richtig und OK sind , ist eine andere Diskusion. Die Vorgaben bestehen nun einmal und danach muss vorgegangen werden.

Lass dir den Widerspruch von jemanden schreiben, z. B. dem ambulanten Pflegedienst, denn diese wissen worauf es ankommt. Mit der Hauswirtschaft-- putzen--kochen- einkaufen ( siehe oben) hat dein Widerspruch keinen Erfolgt.

Deshalb mein Rat, bevor hier losgepoltert wird bitte erst einmal schlau machen nach welchen Richtlininien und Vorgaben der MDK die Begutachtung erstellen muss.

Grüße von einer Pflegedienstleitung

Gut und ausführlich erklärt. Ich bin immer wieder erstaunt was Angehörige denken welche Tätigkeiten dazugehören.

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HILFE! Ambulante Pflege, Haushaltshilfe, medizinische Hilfe VOR und nach OP bei extrem eingeschränkter Bewegungsfähigkeit?

Hallo, ich hoffe sehr, daß mir jemand helfen kann. Mein Vater (76, alleinstehend, ohne Hilfsmöglichkeiten in seinem Umfeld) ist durch diverse Erkrankungen sehr stark eingeschränkt (Hüfte, Knie, Muskelerkrankung ohne Diagnose, Polyneuropathie etc.). Ich habe ihm jetzt für die Hüfte einen Operationstermin organisiert, der ist allerdings erst in 6 Wochen.

Er lebt alleine, weit weg von uns, kommt selbst aber nicht mehr klar. Die alltäglichen Verrichtungen wie Waschen, Anziehen, Kochen sind selbst nur unter extrem starken Schmerzen und eingeschränkt möglich. Nicht möglich ist ihm das Anziehen der Kompressionsstrümpfe alleine und nur extrem schwer bis gar nicht das Aufsuchen der Lymphdrainage. Außerdem besteht eine starke Unfallgefahr. Er kann mit Pausen nur ca. 200m weit gehen und das auch nur unter Schmerzen und mit danach bestehender völliger Erschöpfung und starker Beschwerden.

Er leidet zusätzlich an einer Depression mit Antriebsschwäche u.Ä., weswegen u.A. dieser extreme Zustand überhaupt erst zustande kam.

Ich habe ihn jetzt zu uns geholt, aber da wir eine DG-Maisonettewohnung haben, ist der Zustand bei uns alles Andere als ideal, zumal ich es nicht schaffe, ihm in dem Maße zu helfen, wie er Hilfe benötigen würde, da ich noch 3 kleine Kinder zu versorgen habe.

Wo kann ich welche Hilfen in Anspruch nehmen?

Wichtig wäre in jedem Fall jetzt eine Betreuung / Hilfe in den Wochen vor der OP. Wegen der Treppen und der Vorbereitung auf die OP und seiner ganzen Ärzte und Arzttermine sollte / möchte er gerne zu Hause sein.

Ferner bräuchte es Hilfen nach der OP. Er kommt danach in eine AHB, die ggf. verlängert werden kann, sicher ist das aber nicht. Es ist lt Klinik nicht gesichert, dass er in dem Zustand entlassen wird, dass er sich selbst wieder versorgen kann, wegen der vielen zusätzlichen Erkrankungen ist überhaupt nicht sicher, ob er diesen Zustand wieder erreichen kann bzw. wie die Prognose ist.

Ich habe versucht, mich einzulesen, bin aber etwas überfordert.

Gibt es soetwas wie medizinisch-pflegerische Unterstützung, die der Hausarzt für die Zeit vor der Operation verordnen kann? Wäre für diesen Zeitraum auch Haushaltshilfe verordnungsfähig? (Ich weiß aus meinen Erfahrungen in den Schwangerschaften, dass die Krankenkasse damals keine Hilfe war, sondern das Ganze eher noch verkompliziert hatte).

Wenn ich es richtig verstanden habe, wäre es für die Zeit danach am sinnvollsten, zusammen mit dem Sozialdienst des KH bzw der Reha einen Antrag auf Eileinstufung in einen Pflegegrad zu stellen. Dann würde er Hilfe bekommen und dann nach ein paar Wochen würde der MDK prüfen, ob richtig eingestiuft wurde und evtl. korrigieren, richtig?

Was zusätzlich alles erschwert ist, dass er, weil keine weiteren Angehörigen in seiner Nähe sind und keine Freunde / Bekannte und weil in meinem Umkreis eine sehr gute Klinik für Hüftoperationen ist, wir die Operation hier anberaumt haben und er deswegen ggf. im Zeitraum davor / danach auch noch hier wäre, ich aber alle

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