3 künstliches koma

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1 Antwort

Das künstliche Koma wird mit verschiedenen Mitteln in Kombination stabil gehalten und ständig überwacht und kontrolliert. Meine Tochter lag nach einer schweren OP im künstlichen Koma. Es schont die körperlichen Kräfte und ist eine gute Lösung, wenn ansonsten z.B. starke Schmerzen mit hochdosierten Schmerzmitteln bekämpft werden müssten. So können z.B. Heilungsprozesse in kritischen Phasen in Gang kommen, ohne dass Körper und Psyche zu viel Stress durchmachen. Als die Medikamente wieder runterdosiert wurden, dauerte es ca. 6-8 Stunden, bis sie wieder ganz wach war. Ich war nach diesen 6 Tagen Koma, das ich begleitet hatte, erstaunt, wie relativ schnell das ging. In ihrer Situation war das Koma nach der OP eine sehr gute Lösung, als sie wieder aufwachte, ging es ihr bereits sehr gut.

Wenn man im künstlichen Koma stirbt, dann sicher kaum an falsch dosierten Narkotika, sondern an den Krankheitsprozessen, die da eventuell gerade im Körper bestehen. Auf diese hat das Koma keinen Einfluss, sie können sich natürlich auch im Koma weiter verschlechtern.

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