3 Jahres Mietverträge - kann man schon vor 3 Jahren kündigen?

10 Antworten

Lisa - du hast einen unbefristeten Mietvertrag abgeschlossen. Dein einseitig erklärter Kündigungsverzicht für 3 Jahre ist rechtsunwirksam, weil eine solche Klausel nur Anerkennung finden kann, wenn sie explizit für beide Parteien im Mietvertrag vereinbart wurde. Deine Bemerkung, du hättest einen 3-Jahres-Mietvertrag, ist nicht nur deshalb falsch, sondern auch, weil ein befristeter Mietvertrag für 3 Jahre nicht in der Absicht des Vermieters und des Mieters lag.

Also, ich bin etws verwirrt. Ist es ein Mietvertrag auf Zeit 3 Jahre oder einer, in dem auf die beiderseitige Kündigung im Zeitraum von 3 Jahren verzichtet wird? Im Ersten Fall ist eine Kündigung nicht notwendig, Vertrag endet und gut ist.

Es ist ein 3 Jahresvertrag. Ob es beidseitig zählt muss ich sagen weiß ich nicht, denn das steht nicht im Vertrag. Nur das was ich geschrieben habe steht zu einer Kündigung dort. Hinten steht noch : § 20 Beendigung des Mietverhältnisses 1. Bei seinem Auszug hat der Mieter die Mieträume im sauberen Zustand mit allen, auch dem von ihn selbstbeschafften Schlüsseln zurückzugeben. Kommt der Mieter dieser Verpflichtung rechtzeitig nach, so kann der Vermieter nach Durchführung des Verfahrens gemäß § 14 nr.5 auf Kosten des Mieters die Mieträume öffnen und reinigen sowie neue Schlösser anbringen lassen, es sei denn der Mieter weist im Zeitpunkt der Rückgabe der Mietsache nach das ein Missbrauch des nicht zurüchgebenen Schlüssels ausgeschlossen ist. 2. Alle Schlüssel auch vom Mieter slebst beschaffte sind dem Vermieter zu übergeben. Der Mieter haftet für alle Schäden, die dem Vermieter oder einem Mietnachfolger aus nicht Befolgung dieser Pflicht entstehen. 3. Endet das Mietverhältnis durch außerordentliche fristlose Kündigung des Vermieters so haftet der Mieter bis zum Ablauf der vereinbarten Mietzeit bzw. bis zu dem Zeitpunkt zu dem eine ordentliche Kündigung durch den Mieter wirksam geworden wäre. Für alle Mietausfälle die durch das Leerstehen der Mieträume oder dadurch entstehen, das im Falle der Neuvermietung nicht die bisherige Miete erzielt werden kann. § 546 a. BGB bleibt unberührt. 4. Bei Auszug des Mieters ist dieser verpflichtet den Vermieter unverzüglich die neue Anschrift mitzuteilen.

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Der zweite Fall, steht auch bereits in der Frage...

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Sofern ein unbefristeter Vertrag mit zeitweiligem Kündigungsausschluss vereinbart wird, so ist zu beachten, dass die Kündigung nicht für mehr als vier Jahre ausgeschlossen werden darf. Euer Mietvertrag ist also rechtens.

Wenn ihr also keinen Nachmieter findet, dann werdet ihr bis zum Ende (31.10.2014) die Miete zahlen müssen.

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Was meint ihr?

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Freundliche Grüße

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Sehr geehrte Forumsnutzer,

momentan befassen wir uns mit einem eher größeren Problem und wollten uns hier rechtliche Hilfestellungen suchen und wenn möglich Tipps für eine rechtliche Kündigung des Mietvertrages erhalten.

Ich schildere die Lage einmal kurz und knapp:

Von einer Freundin die Mutter lebt in einem zwei Familienhaus mit Untermietern, sie ist natürlich die Eigentümerin des Hauses. Die Untermieter haben jedoch gegen einiges verstoßen:

  • Sie bedrohten und beleidigten die Vermieterin
  • Änderten "selbst" den Mietvertrag und ersetzten somit den ersten Mietvertrag (ist so etwas überhaupt rechtmäßig?)
  • Verkauften ohne das Einverständnis und des Wissens Holz des Grundstückes
  • Es wurden sich nicht an mündliche Absprachen gehalten (Hilfe bei alltäglichen Betreuungen der Vermieterin)

Dazu kommt das die Tochter der Vermieterin nun auf Eigenbedarf der Wohnfläche pochen möchte und von diesem auch Gebrauch machen wird. Der Vertrag wurde auf 5 Jahre angesetzt für eine Kündigung ist es möglich durch diese Gründe die das Mietverhältnis durchaus stören zu kündigen?

Hinzu eine kurze Erläuterung des Eigenbedarfs, die Tochter lebt in einer eigenen Wohnung es wurde allerdings mündlich abgesprochen das sie nach 2 Jahren zurück in das Mutterhaus ziehen könnte da sie dann ihr Abitur abgeschlossen haben dürfte, dies wurde aber von dem MIETER im zweiten Vertrag (den sie selber verfassten) auf 5 Jahre erhöht. Dazu sollte sollte ich erwähnen das die Tochter den ersten Mietvertrag mit unterzeichnet hat um diesen zu bezeugen, wobei sie allerdings im zweiten Mietvertrag nicht mehr mit unterzeichnete da es angeblich im Auge des Mieters nicht Rechtensgewesen wäre.

Anbei möchte ich mit anfügen das die Vermieterin ein Pflegefall der Stufe eins ist und somit Hilfe benötigt und diese auch zugesprochen bekommen hat allerdings nur Mündlich mit Zeugen. (dies minderte die Miete)

Nun meine eigentliche Frage wie genau läuft nun die Kündigung ab? Fristlose Kündigung? Drei monatige Kündigung (Ordnungsgemäße wegen Eigenbedarf und unzumutbaren Zuständen) oder erleichterte Kündigung (6 Monate)

Über einige Hilfen wären wir sehr erfreut vielen Dank im voraus.

Liebe Grüße

Steffen

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