3 Jährige Ratte mit großem Tumor - Behandeln?

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9 Antworten

Hallo!

So wie ich dein Posting verstehe, ist der Tumor ist groß und die Ratte alt. Der Stress und die Schmerzen durch eine OP würden dem Tier wahrscheinlich größeres Leid zufügen als der Tumor. Schon alleine die Untersuchung beim Tierarzt ist ein riesiger Stress für eine Ratte, besonders wenn sie eh nicht so zahm ist.

In deinem Fall würde ich daher auch raten, beobachte die Ratte, aber erspare ihr vorerst den Weg in die Praxis. 

Auf keinen Fall solltest du jetzt schon an Einschläfern denken. Wenn es wirklich nicht mehr geht, wird dir die Ratte durch ihr Verhalten schon zeigen, dass sie nicht mehr leben will! Sobald sie nur noch herumliegt, nicht mehr fressen und trinken will, sich nichtmal durch die anderen zum Aufstehen und Spielen animieren lässt, dann ist es soweit, dann will sie nicht mehr. Sie wird dann auch sehr schnell abmagern, richtiggehend „verfallen“. Wenn sie dann nicht von selbst aufhört zu leben, solltest du sie tatsächlich erlösen lassen. 

Aber solange sie noch herumrennt und frisst/trinkt, hat sie noch Lebenskraft. Einschläfern wäre dann nicht Erlösung, sondern MORD !

So ein Tumor ist ja nicht von heute auf morgen da. Er hat sich über Wochen oder Monate hinweg entwickelt und die Ratte hat gelernt, damit umzugehen. Klar, der Tumor schränkt die Ratte in ihrer Bewegungsfreiheit ein. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass sie deswegen leidet und sterben will! 

Mich ärgert es immer, wenn manche Leute so vorschnell sagen, man soll das Tier erlösen lassen. Von was erlösen? Vom LEBEN? Woher wollen die wissen, dass das Tier leidet? Auch so ein kleines Wesen hängt an seinem Leben!!! Als liebevoller Tierhalter sollte man das Tier dabei unterstützen, auch mit einem Handicap weiter glücklich zu sein, anstatt einen Auftragsmörder zu suchen. 

Ich habe früher jahrzehntelang Ratten gehalten und gerade die von dir beschriebenen Tumore kenne ich gut. Die sind normalerweise nur oberflächlich und ein Tierarzt, der sich mit sowas auskennt, kann sie gut herausoperieren. Vorausgesetzt ist aber, der Tumor ist noch klein und der Tierarzt hat Ahnung von sowas. Gerade letzteres ist schwer zu finden, und für mich war das mit ein Grund, die Rattenhaltung aufzugeben. Viele Tierärzte sind leider sehr schnell mit der finalen Spritze zur Hand, weil sie vor der OP an so einem kleinen Körper zurückscheuen oder es ihnen vom Aufwand-Entlohnungs-Verhältnis nicht passt. So ist jedenfalls meine Erfahrung.

Ich hatte aber auch einige Ratten, mit denen ich deswegen nicht zum Tierarzt gegangen bin. Das waren dann auch oft solche, die nicht so zahm waren, sodass ich ihnen den Stress ersparen wollte. Auch mit großen Tumoren sind diese alt geworden und ich hatte nicht den Eindruck, dass sie leiden würden. Sie sind dann irgendwann von selbst gestorben, lagen morgens einfach tot in ihrem Nestchen, aber das war dann eher aus Altersschwäche, nicht wegen dem Tumor. 

Wie gesagt, behalte die Ratte im Auge. 

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Hallo, erstmal wer Tiere hält der MUSS auch über Geld verfügen um seine Tiere vom Tierarzt behandeln zu lassen! Ansonsten keine Tiere halten!

Das gilt gerade auch für Eltern die ihrem Kind zwar Tiere kaufen und die Anschaffung erlauben aber dann die Tierarzt kosten nicht zahlen können.

Die Bildung von Tumoren ist bei unseren Ratten Genetisch bedingt. Da ist leider nicht mehr viel zu machen besonders wenn zulange gewartet wird. 

Beim ersten Anzeichen einer Erkrankung zum Tierarzt! 

In diesem Fall ist es für eine OP zu spät und das Tier sollte eingeschläfert werden.

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Ich würde einen Tierarzt fragen.
Für eine OP ist es eventuell zu spät, da der Tumor schon zu groß ist. Die Wunde wäre zu groß und das am Bauch stelle ich mir schwierig vor.
Obwohl bei einer Ratte die Wundheilung  super ist.
Eventuell musst du sie erlösen wenn sie Schmerzen hat und auch der Rest nachlässt.

War sie noch nie zahm? Eventuell kommt das beißen weil sie schon schmerzen hat???

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Kommentar von cuboter
07.02.2016, 09:26

Nein. Sie war noch nie zahm. 

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Ich habe Respekt vor dem Leben, auch dem von Kleintieren. Trotzdem würde ich das Tier einem Arzt vorstellen und es nach seinem Rat ggf. einschläfern lassen, um dem Tier Schmerzen, zumindest in der Zukunft, zu ersparen.

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Ich würde Sie beobachten . Wenn du merkst das sie Schmerzen hat oder Probleme würde ich die erlösen lassen .

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Ob ein Tumor operiert werden kann, liegt daran ob er an der Oberfläche liegt und gut abgetrennt werden kann. Die Erfahrung zeigt, sobald ein Tumor weg ist, ist auch schon der nächste da. Deine Ratte ist alt und hat schon mehrere Tumore. Da würde ich nicht mehr an eine Op denken. Bei der Grösser der Tumore bezweifle ich allerdings, dass sie nicht beeinträchtigt sein soll und keine Schmerzen hat. Ratten leiden in der Regel still. Ich würde sie erlösen lassen.

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Ich würde das Tier beobachten, und wenn es sichtbar an Lebensqualität einbüßt, oder binnen kurzer Zeit relativ viel Gewicht verliert würde ich dem Tier den letzten Dienst erweisen und es einschläfern lassen.

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Wie du schon sagtest, scheint die Ratte noch zu trinken und Nahrung zu sich zu nehmen.

Ich habe im moment 3 Rattenböcke, die Gottseidank keine Tumore haben.

Eine OP würde ich unter keinen Umständen machen lassen, da das wahrscheinlich eh nichts bringt da gerade bei Ratten die Tumore schnell wieder nachwachsen. Außerdem ist die Ratte ja schon sehr alt und nicht zahm, der TA besuch und die OP wären reinster Stress und qualen für das Tier.

Einschläfern lassen würde ich auch nicht, denn meiner Meinung nach wäre das Mord, denn Krankheiten sind auch bei Tieren einfach der Lauf der Natur, und selbst wenn man sein Tier richtig kennt kann man nicht wissen ob es lieber sterben würde, aus dem Grund bin ich solange ein Tier nicht extrem eindeutige Qualen erleidet, sehr gegen Einschläferungen.

Mache deiner Ratte noch eine letzte schöne Zeit und erspare ihr Stress jeglicher Art:)

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Hallo.

Ich wollte euch mal erzählen, wie es ausgegangen ist.

Also, ich habe Heute bei meinem Tierarzt angerufen und der meinte auch, dass Ratten sowieso ein großes OP-Risiko haben und da das Tier schon alt ist & Tumore bei Ratten leider oft dazugehören würde er keine Operation mehr machen. Wenn das Tier aufhört sich zu pflegen & Sich nichtmehr wehrt soll ich es zum einschläfern vorbeibringen.

Ich habe den Käfig jetzt entsprechend eingerichtet, kurz: Sie kommt ohne viel zu klettern überall dran.

Da der Tumor aber immer schneller größer wird, denke ich dass es nichtmehr lange dauert bis sie ernsthafte Probleme hat. Ich danke euch für eure Antworten! Hoffe das hier kann auch jemandem helfen, der dieselben Probleme hat.

Ich habe auch mit einigen Bekannten gesprochen, die meinten sie würden Tumore bei Ratten garnicht rausmachen lassen, da die eh immer wieder kommen und Ratten nur so kurz leben...

LG

Cubi

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