3 jährige liebt hunde und hat keine angst?

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11 Antworten

Hallo,

es ist deine Aufgabe als Mutter, dein Kind so zu erziehen, dass es weiß, wie es auf Hunde zu reagieren hat.

Viele Kinder wollen zu jedem Hund - jeder Hund aber kann einem Kind gefährlich werden - man weiß es vorher leider nicht.

Einer 3jährigen kann man aber doch schon wunderbar Dinge erklären und mit ihr Handlungsmuster absprechen - wo ist das Problem?

Du kannst deiner Tochter erklären, dass Hunde durchaus auch beißen können, oder ein Kind umschubsen etc. pp. Dann verabredest du mir ihr, wie man mit fremden Hunden umgeht, bedeutet: man geht nicht dran, sondern die Mama fragt den Hundebesitzer, ob das Kind den Hund streicheln darf.

Und dass man durchaus nicht jeden Hund streicheln muss oder sollte und viele Hundebesitzer das auch gar nicht möchten - kann man einem Kind auch klar machen - auch mit 3 Jahren. Auch da kann man klare Verabredungen treffen (einen oder zwei auf einem Spazierweg, oder nur die, die man schon kennengelernt hat). Das alles erfordert natürlich Konsequenz - auch, wenn es am Anfang Tränen gibt. Auch das müssen Kinder lernen! Natürlich ist es viel einfacher, ihnen immer ihren Willen zu lassen - das wäre aber kein sinnvoller Erziehungsstil.

Selbstverständlich ist dabei sehr wichtig, dass das Kind genau darüber informiert ist, WIE man sich einem Hund nähert und wie man streichelt, das muss man zeigen, zeigen und üben üben üben.

Du bringst deinem Kind doch hoffentlich auch bei, dass eine Herdplatte heiß ist und man nicht dran geht (bevor es sich höllisch verbrannt hat) - oder dass es weder mit Messern noch mit Scheren zu spielen hat (bevor eine schlimme Verletzung passiert).

Auch andere Dinge, die Kinder gerne machen möchten, die aber einfach zu gefährlich sind (hohe Bäume erklettern etc. pp.) muss man ihnen ja verbieten bzw. Verhaltensmuster mit ihnen absprechen (Beispiel: hoher Baum, nur so hoch klettern, wie Mamas Arme reichen).

Gutes Gelingen

Daniela

Dass sie Hunde liebt, ist schön. Angst soll sie keine haben. Aber es ist natürlich deine Pflicht, für den Schutz des Kindes zu sorgen, denn nicht alle Hunde sind freundlich.

Erkläre bitte deiner Kleinen, dass sie nicht alle Hunde streicheln darf. Nur die Hunde, wo man vorher gefragt hat, ob es den Besitzern auch recht ist. Ich würde dem Kind aber keine Angst vor Hunden einjagen, sondern eher Respekt vor dem Besitz der anderen Menschen. Genauso wenig, wie sie sich einfach Schokolade aus dem Supermarktregal holen und es essen darf, genauso wenig darf sie auf fremde Hunde zurennen.

Und wenn sie es tut, musst du sie eben festhalten und auch deutlich "Nein" sagen. Aber begründe es bitte nicht mit der angeblichen Gefährlichkeit aller Hunde. Und wenn sie dann weint, dann kannst du sie gerne trösten, aber beim Nein trotzdem bleiben.

Das Kind ist noch sehr klein, und aufpassen musst du halt. Aber jage dem Kind keine Angst ein.

Hallo,

reden und erklären ist hier die Antwort! Meine 4 Jährige Nichte läuft auch ständig zu jedem Hund, egal ob groß oder klein. Die Lösung war bei uns, dass wir es ihr in Ruhe und wirklich ernst erklärt haben. Sie kann ja, sofern du es möchtest, den Besitzer/die Besitzerin fragen, ob sie den Hund mal streicheln darf. Das wäre dann kein Problem mehr. ;-)

Wie gesagt, erkläre es ihr. Auch wenn es am Anfang schwer ist und sie es nicht sofort versteht. Aber sie muss lernen, dann man nicht einfach so auf Hunde zulaufen darf. Es gibt schließlich bissige Hunde und das muss sie wissen. Je früher man damit anfängt, desto besser!

Da hilft nur Reden und erklären und festhalten.
Erkläre ihr, dass es Hunde gibt, die beissen und liebe Hunde gibt.
Und dass sie Hunde erst nach Klärung, ob lieb oder nicht, streicheln darf.
Das ist eine ganz normale Regel, die du einfordern kannst.
Natürlich findet sie das nicht lustig.
Aber ist halt so.

Auch wenn es liebe Hunde sind, sollten sie nicht einfach dann gestreichelt werden, letztendlich ist es der Halter, welcher die Zustimmung ... jedes mal ... dazu geben muss.

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Erstmal ist es mir unverständlich dass Du solche Panik vor Hunden hast. Kann aus eigener Erfahrung sagen dass ich als Kleinkind lt. Erzählungen und bis heute Hunden gegenüber angstfrei war und bin und mir ist in meinem ganzen Leben noch nie was Unangenehmes mit Hunden passiert. Kann sein dass ich Glück hatte aber Hunde spüren es, wenn ein Mensch, egal welchen Alters, aggressiv, ängstlich, freundlich etc. ist.

Dem Kind klar machen, dass man erst fragen muß, die Hundehalter fragen ob das Kind mal streicheln darf, ob der Hund es mag. Dem Kind Deine Panik zu vermitteln nimmt dem Kind viel Lebensfreude, denn Angst mach unfrei. In der Regel läßt kein Hundehalter einen aggressiven oder beißbereiten Hund frei laufen und wenn ein Hund keine Kinder mag, geht er ihm aus dem Weg. DAS muß dem Kind vermittelt werden, dass man kein Tier, nicht nur Hunde!, bedrängen darf.

Ich finde es immer sehr schade für das Kind, wenn Eltern sich so hysterisch verhalten weil sie selbst keine Ahnung von Hunden haben. Aber das kann man ändern. Da Hunde auch zu unserem Leben gehören, sollten sich Eltern mal damit beschäftigen.

Viel wichtiger wäre es dem Kind zu vermitteln dass es vielmehr die eigene Spezies ist, vor der man sich in Acht nehmen muß.

Mit diesen Enttäuschungen wird sie auf Dauer fertig werden müssen. Es werden nicht die Letzten sein.

Vielleicht wäre es ganz gut, wenn ein Hundehalter, mit etwas Autorität ihr erklärt, dass es auch für den Hund nicht gut ist, wenn er von Fremden angefasst wird. Ganz davon abgesehen, dass es eben nicht nur nette Hunde gibt und sie allein deswegen schon fremde Hunde nicht einfach anfassen sollte. Sie auch nicht einfach alles anfassen kann, was jemand anderem gehört. Vielleicht gibt es einen kundigen Hundehalter in deinem Bekanntenkreis, der ihr so ein paar Regeln erklären kann, wie man mit fremden Hunden umgehen sollte.

Sie ist drei ... da ist das Bewusstsein für Besitz anderer nicht wirklich ausgeprägt ;) ich weiß, aber dieser existierte dennoch und wenn sie dies selbst nicht umsetzen kann, so bist du gefragt, dass sie dies beachtet.

mit 3jährigen kann man reden und denen erklären das man nicht einfach so fremde Hunde anfassen darf. sowas wird im allgemeinen erziehung genannt.

mit ihr reden, das nicht alle Hunde nicht friedlich ist. versuche ihr das kindlich beizubringen. das sie das auch versteht.

Konsequent sein. Erklär ihr immer wieder, das sie nicht jeden Hund streicheln kann.

Das ist doch normal; in dem Alter; das Kinder alles anfassen wollen. Da musst du halt aufpassen:

Puha. Sei konsequent- erklär ihr unbedingt, dass nicht jeder Hund immer lieb ist.

Und dass sie es ja auch nicht von jedem wildfremden Menschen gutfindet, wenn der einfach kommt und ihr den Kopf tätschelt.

Sondern,w enn der das will, dann muss der erst fragen, ob das okay ist für sie.

So ist das also mit den Hunden auch.

Vielleicht kennst Du einen Menschen, an dessen Beispiel Du es erklären kannst:

Die Oma Meier ist eigentlich ne ganz nette. Mit der kann man immer rumknuddeln. Aber w enn sie mies drauf ist, dann wird sie sauer und motzt einen voll an.

Oder Onkel Peter.. der ist voll nett und man kann ganz viel Quatsch mjit ihm machen. Aber wenn man das mit Onkel Franz macht, dann schnauzt der einen voll an.

So ähnlich haben wir das meiner Nichte verklickert, die auch immer zu jedem Tier wollte,w eil sie doch nur gutes von denen kannte (Hund, Katze,a uch Pferde und Kälbchen)

Ja, da muss man halt noch aufpassen. Ein so kleines Kind kennt das eben noch nicht, weil es noch keine schlechten Erfahrungen gemacht hat.

Besser so, als umgekehrt.

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