3 Fragen zum Bescheid über BG Rente?

1 Antwort

Hoi.

  1. Die Rente ist doch die Dauerrente? "Rente auf unbestimmte Zeit" statt auf drei Jahre:

§ 62 SGB VII Rente als vorläufige Entschädigung

(1) Während der ersten drei Jahre nach dem Versicherungsfall soll der Unfallversicherungsträger die Rente als vorläufige Entschädigung festsetzen, wenn der Umfang der Minderung der Erwerbsfähigkeit noch nicht abschließend festgestellt werden kann. Innerhalb dieses Zeitraums kann der Vomhundertsatz der Minderung der Erwerbsfähigkeit jederzeit ohne Rücksicht auf die Dauer der Veränderung neu festgestellt werden.

(2) Spätestens mit Ablauf von drei Jahren nach dem Versicherungsfall wird die vorläufige Entschädigung als Rente auf unbestimmte Zeit geleistet. Bei der erstmaligen Feststellung der Rente nach der vorläufigen Entschädigung kann der Vomhundertsatz der Minderung der Erwerbsfähigkeit abweichend von der vorläufigen Entschädigung festgestellt werden, auch wenn sich die Verhältnisse nicht geändert haben.

2 Ja, du kannst eine Verzinsung verlangen:

§ 27 SGB IV Verzinsung und Verjährung des Erstattungsanspruchs

  1. (1) Der Erstattungsanspruch ist nach Ablauf eines Kalendermonats nach Eingang des vollständigen Erstattungsantrags, beim Fehlen eines Antrags nach der Bekanntgabe der Entscheidung über die Erstattung bis zum Ablauf des Kalendermonats vor der Zahlung mit vier vom Hundert zu verzinsen. Verzinst werden volle Euro-Beträge. Dabei ist der Kalendermonat mit dreißig Tagen zugrunde zu legen.

3 Da sehe ich keine Chance, zumal du das im Gerichtsverfahren wohl ja nicht angegriffen hast - jetzt dürfte das zu spät sein.

Das hatte ich aber dir auch schon damals geschrieben...

Ciao Loki

Wird eine dauerhafte BG Rente (wg. Arbeitsunfall) bei später eintretender Arbeitslosigkeit auf ALG I angerechnet?

Es besteht, bedingt durch einen Arbeits-(Wege-)Unfall eine MdE von 70%. Daraus wurde durch die BG eine GdB von 70% mit entsprechender Rente dauerhaft festgelegt. Die Beeinträchtigungen mindern nicht die Leistungfähigkeit bei der Arbeit, sondern stellen sich durch Schwierigkeiten im Nichtarbeitsbereich dar, (u.a. regelmäßige, tägliche, unbedingt notwendige Sport und Gymnastik-Aktivitäten,u.a. Wirbelsäulengymnastik, >2,5 h / Tag !) Bei anstehender Arbeitslosigkeit wird ALG I gezahlt. Wäre es ALG II oder Altersrente, gilt §93 SGB 6 (Begrenzung auf die Einkommenshöhe 12 Monate vor dem Unfall, kompliziertes Berechnungsverfahren). Wie sieht es bei ALG I aus ? Gibt es auch hier eine Anrechnung der BG-Rente auf das ALG I ? Wenn ja, wie ist der Rechenvorgang ?

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Hallole,ich stelle mir die Frage, ob ich auch meine Unfall Rente auf unbestimmte Zeit auch bei Auswanderung in ein EU-Land weiter bekomme oder nicht.

Ich habe auch einen Ausweiß mit 70% Schwerbehinderung auf Lebenszeit.

Da ich aus Gesundheitlichen Gründen,besseres gleichmäßige Klima, vor habe Auszuwandern.

wer kann mir diese Frage beantworten...

Danke und LG

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wird rente im einkommensteuerbescheid monatlich oder jaehrlich berechnet?

Hallo, habe gerade meinen Einkommenssteuerbescheid erhalten.

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Das entspricht ungefaehr der monatlichen Rente, was mich wundert, ich dachte die Rente wird im EstBescheid jaehrlich genommen ? Oder wurde hier vereinfacht weil mein Einkommen 2017 so kompliziert war ?

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Bekomme von der Berufsgenossenschaft eine Rente als vorläufige Entschädigung. Jetzt soll ein Gutachten für eine Rente auf unbestimmte Zeit erfolgen. Ist es sinnvoll den gleichen Gutachter zu wählen oder sollte man sich noch von einen anderen der drei vorgeschlagenen Gutachter untersuchen lassen.

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Hallo, gestern bekam mein Mann den vorläufigen Bescheid der BG Rente, 70% MDE. Wann wird die vorläufige Rente zur dauerhaften? Der Unfall war Mai 2013.
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Hallo,

ein Verwandter von mir bezieht eine Rente wegen voller Erwerbsminderung. In einem Bescheid von 2013 steht, dass er bei einem Hinzuverdienst seinen Anspruch auf Rente komplett verliert. Im ganzen Bescheid konnte ich keine genaueren Angaben über eine Hinzuverdienstgrenze finden.

Nun, mittlerweile habe ich durch mein Studium Kenntnisse im SGB erlangt. Gemäß eines Infoblatts der dt. Rentenversicherung und dem § 96a (1c) Nr. 2 SGB VI (Stand: heute) versteht sich, dass auch voll Erwerbsgeminderte sich etwas hinzuverdienen können, solange sie nicht die Hinzuverdienstgrenze von 6300€ im Jahr überschreiten.

Im Bescheid von 2013 steht etwas komplett anderes. Habe ich eine besondere Regelung dazu übersehen? Muss man erst bei der Rentenversicherung anrufen bzw einen Termin vereinbaren, damit sie dann einen individuellen Jahresbeitrag abrechnen oder gelten fix die 6300€ Grenze für jeden?
So oder so muss man eine Tätigkeit der Rentenversicherung melden. Kann mich jemand bitte aufklären?

Danke

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