3 fragen ums thema sorgerecht & hochzeit!

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5 Antworten

  1. natürlich hat er das recht kind auf seine lohnsteuerkarte zu setzen. jedem elternteil steht ein halber kinderfreibetrag zu.
  2. wenn du mehr unterhalt willst, dann geh zum jugendamt und lasse es dir ausrechnen. er muss in dieser tabelle dann ca. 225 euro oder 257 euro bezahlen. du kannst dir das beim jugendamt im rahmen der beistandschaft kostenlos errechnen lassen und einen titel erstellen lassen. wenn er nicht unterschreibt, dann musst du klagen.
  3. da sie deinen namen trägt kannst du das kind einfach einbenennen lassen. der leibliche vater kann dir nix verbieten dahingehend.

Er darf sich den hälftigen Kinderfreibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen, wenn er mindestens 75 % des geschuldeten Unterhalts zahlt.

Diese 184 € ist die Höhe des Kindergelds.

Hast Du eine Beistandschaft beim Jugendamt eingerichtet? Die kümmern sich kostenlos darum, dass die richtige Unterhaltshöhe vom Vater gefordert wird.

Der Name in der Geburtsurkunde kann nicht geändert werden. Du hast die alleinige Sorge, den zukünftiger Ehemann kann das Kind einbenennen. Solange Du die alleinige Sorge hast, kann der Vater dies nicht verbieten.

lanadan 25.10.2012, 11:52

wenn er nicht leistungsfähig ist, darf er auch den hälftigen kinderfreibetrag eintragen. solange es keinen titel gibt, schuldet er auch keinen unterhalt

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Menuett 25.10.2012, 19:03
@lanadan

Nein, darf er nicht. Er muß 75% des Mindestunterhalts zahlen.

Die Mutter kann mündlich den Unterhalt anmahnen, schriftlich ist besser, da nachweisbar. Ab diesem Zeitpunkt schuldet der Vater den Unterhalt. Wenn nicht tituliert wird, dann bis zur einfachen Verjährung von drei Jahren.

Ein Titel ist nicht zwingend notwendig. Zum Pfänden und um eine 30jährige Verjährungsfrist zu bekommen braucht man ihn.

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Hallo Das mit der Lohnsteuer ist soweit in Ordnung. Da er der Kindesvater ist, steht im auf der "Lohnsteuerkarte" ein Halbes Kind zu. Das mit den 184 Euro könnte ich mir bei dem Bruttoverdienst auch vorstellen, weil von der Düsseldorfertabelle, noch was abgerechnet wird. Und ohne einwilligung des Kindesvaters, darfst du dem Kind, leider nicht so ohne weiteres den Nachnahmen geben. Hier mal die Düsseldorfertabelle

http://www.finanztip.de/recht/familie/duesseldorfer-tabelle.htm

Und da kann ich aus eigener Erfahrung sagen, das ich laut dem Einkommen da,364 Euro hätte zahlen müssen, es aber Anwaltlich schriftlich habe, das es nur 271 Euro sind.

Menuett 24.10.2012, 22:01

Nein, die 184 € können nicht stimmen. Wenn er sonst keine weiteren Kinder hat, dann muß er für ein 0 - 5 Jahre altes Kind 349€ zahlen. Abziehen darf er sich das halbe Kindergeld - 92€. Zahlbetrag wären dann 257€

Der Mindestunterhalt liegt bei 317€ abzüglich Kindergeld sind das 225€.

Du zahlst für ein Kind der Alterstufe 6-11 Jahre in der 1. Zeile 364€ und ziehst davon 92 € ab. macht 271€.

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Eine Namensänderung des Kindes ist ohne Zustimmung des leiblichen Vaters nicht möglich. Wenn er zustimmt, kann das Kind allerdings ebenfalls euren Ehenamen tragen.

Was den Unterhalt angeht, so liegt der Mindestunterhalt deutlich höher als 184,-€. Da der Selbstbehalt für ihn bei 950,-€ liegt, sollte er auch mehr zahlen können und müssen. Es ist eine gute Idee, beim Jugendamt bezüglich des Unterhalts eine Beistandschaft zu beantragen. Dann kümmert sich das Jugendamt um die Eintreibung der Unterhaltszahlungen.

Auf seine Lohnsteuerkarte kann der Kindesvater das Kind setzen, wenn er tatsächlich Unterhaltszahlungen leistet. Dann braucht er - zumindest für das "halbe" Kind keine Zustimmung der Kindesmutter. Er hat dann ja auch die Belastung der Unterhaltszahlungen.

blaubeerkeks90 24.10.2012, 19:49

vielen dank! werde das mit den jugendamt jetzt in angriff nehmen!

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skyfly71 24.10.2012, 19:57
@blaubeerkeks90

Was die Namensänderung angeht: Das ist für das Kind übrigens nur ein einziges Mal möglich. Danach nur noch durch Heirat. Das sollte man sich also sehr gut überlegen.

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lanadan 25.10.2012, 10:06
@skyfly71

das kind trägt den namen der mutter und sie hat as alleinige sorgerecht. somit ist es schnurps was der vater darüber denkt. er hat kein mitspracherecht. das kind wird einfach einbenannt. das eine namensänderung nur einmal mgl. ist, das ist auch nicht richtig. meine kinder hatten mittlerweile mind. 2 namensänderungen. einmal von meinem geburtsnamen auf den familiennamen des vaters, danach rückgängig gemacht über einen langen weg via anwalt bei der namensänderungsbehörde.

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  1. Du kannst zum Jugendamt gehen und um eine Beistandschaft bitten, damit die Unterhaltsansprüche deines Kindes (notfalls vor Gericht) geltend gemacht werden.

  2. Das ist ohne Adoption möglich. Schau hier: http://dejure.org/gesetze/BGB/1618.html

oh, das ist noch eine Frage... sorry, aber damit kenne ich mich leider gar nicht aus.

blaubeerkeks90 24.10.2012, 19:48

okay dankeschön du hast mir soweit trz gut weiter geholfen!

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