3 Beispiele für künstliche natürliche radioaktive Strahlung

4 Antworten

Künstliche: Röntgen beim Arzt, Atomreaktor

Natürlich: Weltraumstrahlung, Strahlung im Boden

Mehr fallen mir grade nicht ein.

Röntgenstrahlung ist keine radioaktive Strahlung

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@Herb3472

Wäre mir jetzt neu. Wie kannst du das belegen? Bitte nicht mit einem Wikipedia Link, bin im Büro und will jetzt nicht Unmengen lesen, dennoch interessiert es mich.

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Natürliche radioaktive Strahlung:

Radonhältiges (Heil)wasser

Pechblende (Uranerz)

Weltraumstrahlung

Künstliche radioaktive Strahlung:

Kernspaltung

Teilchenbeschleuniger

Künstliche radioaktive Elemente

Naja angefangen mit dem Röntgenautomat beim artzt, über radioaktive pillen, über die im labor gemachte, mithilfe eines heliumkernes

Die biologische Wirkung von ionisierender Strahlung misst man mit der Einheit Sievert Sv. Es gilt 1 Sv sind 1000 mSv oder 1000 000 µSv, also 20 mSv = 0,02 Sv oder 20 000 µSv alles Gamma-Strahlungs-Dosen, keine Beta-Strahlung (die aus Strahlenschutzgründen unproblematisch ist) OK :-)

Durchschnitts-Werte : (Sv=Sievert) BRD, Österreich, Dänemark, Belgien um 2,5 m Sv pro Jahr; Finnland um 8 mSv pro Jahr; Frankreich, Griechenland, Spanien, Schweiz um 5 mSv pro Jahr; Schweden um 6 mSv pro Jahr. Eine Ganzkörper-Röntgen-CT belastet den Menschen mit etwa 20 mSv. Röntgen-Durchleuchtung beim Setzen eines Herzkatheter um 300 mSv pro Untersuchung. Klassische Röntgenaufnahme um 0,1 mSv pro Aufnahme. Die adjuvante Strahlentherapie beim Brustkrebs sorgt schlussendlich für eine Teilkörper-Dosis um 10-60 Sievert pro Brust-Region. Das Essen einer Banane entspricht 0,1 µSv. 8 Stunden Flug in ca. 12 km Höhe ergeben 0,04 bis 0,1 mSv, also etwa eine klassische Röntgenaufnahme

In Nord-Spanien, Süd-Finland, Mittel-Frankreich, im Süden des Schwarzwaldes und in West-Österreich liegt die Belastung durch die natürliche Hintergrunstrahlung/Radioaktivität über 10 mSv pro Jahr [ww.world-nuclear.org/uploadedImages/org/info/NaturalbackgroundradiationEurope.gif]. In Guarapari-Brasilien um 20 mSv pro Jahr, am Strand 83 mSv pro Jahr mit Spitzen bis zu 173 mSv pro Jahr. Hotspots mit Spitzenwerte um 260 mSv pro Jahr wurden im iranischen Ramsar gemessen ww.probeinternational.org/Ramsar.pdf.

Rechnung für einen Ski-Urlaub in den westlichen Alpen Österreichs : Wie man der oberen Quelle entnehmen kann, beträgt dort die Hintergrund-Strahlung mehr als 10m Sv pro Jahr. Das bedeutet nun, wenn man da etwa 2 Wochen Urlaub macht, erhält man eine Dosis von 0,38 mSv (10 mSv * 14 Tage/ 365 Tage = 0,38 mSv). Das entspricht etwa der Dosis von 2 Thorax-Röntgenaufnahmen im klassischen Sinne. Arbeitet man nun auf den Pisten eine Saison (etwa 3 Monate), so erhält man dort eine Dosis von 2,50 m Sv, was etwa 12,5 Thorax-Röntgenaufnahmen entspricht. Also eine Woche Ski-Urlaub entspricht der Ganzkörper-Strahlendosis einer Thorax-Lungen-Aufnahme (0,2 mSv).

Rechnung für Fukushima : (siehe auch jciv.iidj.net/map/) In der kontaminierten Zone um das KKW Fukushima-Daiichi liegt die meiste Belastung unter 1000 nSv pro Stunde. 1000 nSv/h = 1 µSv/h =24 µSv/Tag (1 x 24) = 8760 µSv pro Jahr (24 Stunden x 365 Tage) =8,76 mSv pro Jahr. 1µSv pro Jahr ist wie in Finnland. Selbst 4 µSv pro Stunde sind es nur 36 mSv pro Jahr, also etwas das doppelt wie in der brasilianischen Stadt Guaraparie (am Strand sind da 9,5 µSv pro Stunde). Vereinzelt (Hotspots) steigt jedoch die Belastung in der Zone um das KKW-Fukushima Daiichi bis auf 30 µSv/h (30 µ x 8760 = 262800 µ), was nach beschriebener Umrechnung 262,8 mSv pro Jahr sind, wie in Ramsar.

Quellen: en.wikipedia.org/wiki/Banana equivalent dose , de.wikipedia.org/wiki/Guarapari , en.wikipedia.org/wiki/Background radiation , ww.world-nuclear.org/info/inf30.html , de.wikipedia.org/wiki/Strahlenbelastung, de.nucleopedia.org/wiki/Strahlenrisiko , ww.100-Gute-Antworten.de, de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima#Opfer_und_Verletzte, de.wikipedia.org/wiki/Brustkrebs#Bestrahlung, ww.probeinternational.org/Ramsar.pdf , ww.bfs.de/de/ion/imis/odl_messnetz.html

[ww.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-1-gefaehrliche-orte/]Würde man dasselbe Dosimeter in der Stadt Guarapari in Brasilien aufstellen, würde er etwa 20 µSv/h anzeigen. Guarapari hat etwas über 100’000 Einwohner. Das sind etwa so viele wie aus der Region von Fukushima evakuiert wurden. Die Stadt erhielt diese hohe radioaktive Strahlung aber nicht durch einen katastrophalen Unfall, sondern durch natürliche Quellen.“

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