3-2-1 Hilfe! Hund :-)

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3 Antworten

Wenn du deine Stimme erhebst, um "aus" zu sagen, kommt das beim Hund durchaus auch schon mal als Anfeuerung an. Also eher eine Bestätigung, als eine Beschwichtigung.

Dein Konzept, was du gerade umsetzt, ist schon mal vom Prinzip her gut. Der Hund lernt nämlich so, daß du den Ton angibst, gerade, weil du nichts sagst und Dinge tust, die ihn dazu bringen, auf dich zu achten.

Der Zwerg ist doch gerade mal 5 Monate alt, entwickelt sich gerade, daher ist es absolut richtig, daß du so weiter machst. Der Hund soll sich nach dir richten, daß muß er jetzt lernen. Dauert ein wenig, aber alles wird gut ;-) Wenn Hunde irgendwo neu reinkommen, beobachten sie erst mal und finden sich ein. Ist der Platz gefunden, entdecken sie ihre Stimme :-D Außerdem ist Bellen nicht gerade der beste Weg zur Kommunikation mit den menschlichen Partnern, das lernen sie auch sehr schnell. Bezeichnend daher, daß dein Mops das bei Artgenossen macht, wo er ja genau weiß, er bekommt Antwort.

Ich habe bei meiner gedacht, sie lernt niemals Sitz und Platz. Es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert. Also ist Durchhalten angesagt.

Wundert mich nur, daß du in der Hundeschule keine Hilfestellung bekommst! Das Bellen als Lautäußerung zu unterbinden gehört schließlich auch zur Erziehung dazu.

Vielen Dank für die Antwort :-)

Die Hundeschule hilft mir ganz toll, wir haben alles gemeinsam ausprobiert, ich denke ja es legt sich, sie ist noch sehr jung und unsicher. Aber wenn man das seit 2 Monaten dauerhaft hat, brennen einem schonmal die Ohren ^_^ Aber völlig egal ob sich das legt oder wir eben noch 100Jahre brauchen bis sie es gelernt hat, sie ist unser Hund den wir lieben.

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@InDogWeTrust0

Meine wird jetzt im Alter komisch. Nun denn, meine Omas wurden auch wunderlich und ich hab sie geliebt, bis zum Ende :-)

Du sagst was Wahres: Jung und unsicher. Im Zusammenspiel mit anderen Artgenossen, die ihm fremd sind, muß er erst noch lernen, wie das geht, ohne als Rüpel gefürchtet zu sein ;-)

Paß nur auf, daß du vor lauter Liebe zum Hund nicht die absolut notwendige Konsequenz vergißt! Das ist ein gut gemeinter Rat, weil du sonst einen Terrorzwerg für's Leben an der Leine hast.

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Das ist mal eine schöne Prüfung ;-)

Natürlich kommt dazu, dass Dein Möpschen so allmählich in die Pubertät , oder in die Vorpubertät kommt. Dennoch ist immer eine große Portion Unsicherheit dabei, denn ein souveräner, starker, selbstsicherer in sich ruhender Hund hätte so einen Unsinn gar nicht nötig. Es ist gibt tatsächlich aber auch so Hundetypen, die "einen Clown gefrühstückt haben" und sich dabei unglaublich witzig vorkommen. Ich habe auch so eine kleine Maus, die es dabei noch schafft, mit ihrem Charme uns total um die Finger zu wickeln <3

Sei stärker! Bleibe gelassen, das sit schon mal ein guter Weg. Bleibe ruhig, souverän, cool und zeige damit Deinem Hund, wie wenig es Dich tangiert. Wenn Du an anderen HUnden vorbeigehst, achte darauf, dass Du immer zwischen Deinem und dem Fremdhund positioniert bist. Gehe überhaupt nicht auf das Gekläffe ein. Nimm Deinen Hund sehr kurz (bitte immer mit Brustgeschirr, Halsband stresst einen aufgebrachten Hund massiv!), so dass Du Schutz durch Nähe vermitteln kannst. Was Du auch machen kannst (und jetzt sehe ich die Ewiggestrigen schon sich die Haare raufen), denn ein Mops ist ja recht klein: Nimm ihn mal hoch in so einer Situation. Denn damit gewährst Du 100% Schutz. Wenn er dann aufhört, siehst Du, dass das Gekläffe wirklich aus Unsicherheit entsteht. Keine Angst, kein Hund wird größenwahnsinnig, wenn man ihn beschützt und wird auch nicht bestätigt in seiner Bellerei. So verquer denken nur Menschen, aber keine Hunde.

Wie schon Loriot sagte: "Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos." Viel Spaß noch!

Argh, richtig. Wir lieben sie - mit oder ohne bellen. Dennoch würde es uns allen das Leben erleichtern. Hat mir jetzt aber nicht geholfen xD

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