28,50 für Einfuhrumsatzsteuer?/22,16 Bearbeitungsgebühr beim Zoll?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die 28,50 haben mit dem Zoll nichts zu tun, die erhebt die Post dafür, dass sie für dich in Vertretung die Abfertigung übernimmt (nachträgliche Postverzollung). 6,34 Euro zahlst du an tatsächlichen Einfuhrabgaben.

Da hast du wohl etwas falsch verstanden.

Der Zoll erhebt lediglich Zölle und die EuSt. Der Rest wird wahrscheinlich für die Post oder als Lagerkosten erhoben.

Klar können sie das. Wenn man aus Übersee bestellt, muss man mit Zollabgaben, Steuern und Bearbeitungskosten rechnen.

Zölle sind Steuern und Bearbeitungsgebühren der Zollverwaltung existieren hier nicht.

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@Stossgebet

Klar, die Leute haben damit Arbeit und die muss bezahlt werden. Man kann natürlich weigern zu zahlen, dann bekommt man aber die Ware nicht.

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@lewei90

Der deutsche Zoll selbst erhebt keine Bearbeitungsgebühren für Amtshandlungen, Art. 52 Abs. 1 UZK. Eine Ausnahme nach Art. 52 Abs. 2 UZK liegt hier nicht vor.

Die hier angegebene Bearbeitungsgebühr erhebt die Post unabhängig von der Zollverwaltung. Wenn man keine Postverzollung will, muss man die nicht in Anspruch nehmen, dann muss man aber selbst zum Zollamt fahren.

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Bearbeitungsgebühr vom Zoll oder vom Versanddienstleister?

Ja, das ist durchaus üblich.

Nö, der Zoll erhebt bei der Abfertigung grundsätzlich keine Bearbeitungsgebühren.

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@Stossgebet

WER sie erhebt, ist egal. in diesem Falle eben die Post bzw. der Versanddienstleister. Vom Empfänger zu zahlen ist sie trotzdem.

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@lewei90

Wenn man die Ware selbst abfertigen lässt und auf die nachträgliche Postverzollung verzichtet, muss man auch keine Bearbeitungsgebühr zahlen.

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@Stossgebet

Ja, dann muss man sich aber darum kümmern. Wenn man etwas aus dem Ausland bestellt, informiert man sich doch eigentlich im Vorfeld über solche Dinge.

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@lewei90

Das könnten man eigentlich meinen, ja. Aber man wird hier jeden Tag eines Besseren belehrt.

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