26 Jahre Einheit - warum kamen uns die Russen so sehr entgegen?

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19 Antworten

Unter Gorbatschow hatte die russische Regierung schon einige Jahre zuvor einen etwas offeneren Kurs begonnen. Als es dann in allen Ostblockländern zu brodeln begann, hat Gorbatschow v.a. eine wesentliche Entscheidung getroffen: keine Panzer auf die Demonstranten zu hetzen. Er hat einfach kapiert und es zugelassen, dass man Menschen nicht auf Dauer unterdrücken kann.

Die Deutschen wissen Russlands Rolle in der Einheit SEHR zu schätzen - Gorbatschow genießt in Deutschland ein sehr hohes Ansehen, im Gegensatz zu Russland, wo er eher dafür verachtet wird, den Zerfall der großen Sowjetunion angestoßen zu haben.

Und was die NATO 30 Jahre später macht, das konnte Gorbatschow ja nun auch nicht voraussehen. Rückwirkend ist Geschichte immer leichter zu beurteilen als sie in dem aktuellen Moment zu machen.

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Kommentar von voayager
03.10.2016, 10:36

Das Brodeln im Ostblock hat doch dieser Dilletant namens Gorbatschow erst hervorgerufen, ohne seiner hirnlosen Politik hätte es nicht gegärt. Vorher war das ja auch nicht so.

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Russland steckte zu dieser Zeit in einer tiefen Krise. Russland hatte sich mit der Aufrüstung im kalten Krieg übernommen. In Russland herrschte grosser Mangel an Konsumgütern, speziell an Lebensmitteln.

Russland bekam Geld und Waren. Insgesamt rund 15 Milliarden DM. Faktisch hat Russland die DDR verkauft, um die Probleme im eigenen Land zu lösen.

Eine Zusicherung, die NATO würde nicht nach Osten ausgedehnt, gab es nie. Vielmehr war es die freie Entscheidung, der nach dem Zerfall souveränen Staaten, ihre eigenen Bündnisse einzugehen. Diese Entscheidungen gehen Russland schlicht nichts an.

Wenn ich in die Ukraine schaue, komme ich um die Erkenntnis nicht herum, dass die Staaten, die die Nähe der NATO gesucht haben, diejenigen, die die richtige Entscheidung getroffen haben. Die Ukraine hat dies versäumt und bezahlt heute einen hohen Preis für dieses Versäumnis.

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Über die Einheit Deutschlands haben insgesamt 6 Staaten entschieden: die damals existierenden zwei deutschen Staaten und die ehem. Sieger über das Naziregime: Frankreich, Großbritannien, Sovjetunion/Russland und USA.

Deutschland musste bei allen Siegermächten gewisse Widerstände überwinden, alle sind Deutschland für gewisse Zugeständnisse entgegengekommen, aber auch, weil sie fast ein halbes Jahrhundert nach Kriegsende dem deutschen Volk die Selbstbestimmung nicht länger verweigern konnten und ohnehin die Entspannung fortsetzen wollten!

In finanzieller Hinsicht hat Deutschland der Sovjetunion erhebliche Zugeständnisse gemacht, und die Sovjetunion erhoffte und erhielt in der Folgezeit erhebliche wirtschaftliche Unterstützung Deutschlands.

MfG

Arnold

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Kommentar von voayager
03.10.2016, 10:26

Naja, was sind schon 15 Mrd. €, gemessen am Verscherbeln der DDR an die BRD!

Eigentlich wollten GB und Frankreich keinesfalls eine Wiedervereinigung. Frau Thatcher bekam einen Wutanfall darüber und warf einen ihrer Schuhe durch den Raum. Es war vielmehr der Druck der USA, die eine Weiedervereinigung wünschten, dass sie dann einlenkten.

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Das ist ganz einfach zu verstehen, wie es zur Wiedervereinigung kommen konnte. Die DDR war wirtschaftlich und finanziell nicht mehr tragbar. Hätten Strauss und Kohl nicht Milliarden DM in die ehem. DDR transferiert, wäre die DDR schon einige Jahre früher pleite gewesen. Man hat Menschen willkürlich verhaftet und die BRD hat sie freigekauft. Das brachte zusätzlich Millionen DM in die Kasse der DDR. Dann der Zwangsumtausch DM gegen Ostmark. Es wurden alle Möglicheiten gesucht, wie man an Geld kommen kann. Gorbatschow hatte kein Interesse an diesem total maroden Staat und das war überwiegend der Grund, warum es zur Wiedervereinigung kam. Zudem war Gorbatschow ein Mensch der Wert auf eine gute Verständigung zwischen den Staaten legte. Anders als seine Vorgänger wie z. B.Crustchow, Molotow, Bulganin. Gorbatschow lag es eben daran, den "kalten Krieg" zu beenden, weil dieser keinem Land etwas brachte. Stetige Aufrüstung und ein Heer an Armeen zu halten kostet Unsummen. Für Gorbatschow war das schon ein Risiko sich so zu entscheiden wie er entschied, denn im Kreml gab es genug Gegener für eine Wiedervereinigung. Das waren eben die Hardliner.Aber Gorbatschow konnte sich durchsetzen und dafür erhielt er letztendlich den Friedensnobelpreis. Ein Mann der diesen Preis wirklich verdiente.

Dann kam Putin an die Macht. Ein gewievter Stratege. den viele unterschätzen. In der Folge berücksichtigte man Putin immer weniger, wenn es um politische Entscheidungen ging. Man liess ihn aussen vor und das war ein grosser Fehler . Dann kam die Annektion der Krim. Ich glaube, dass das eine "Trotzreaktion" Putins war. Obwohl ,aufregen darüber kann man sich im Grunde nicht, denn die Krim gehörte früher schon zu Russland. Der Westen hat sich militärisch in Richtung Osten orientiert. Basen in Polen errichtet und in den baltischen Staaten. Man befrüchtete eben, dass Putin in den baltischen Staaten genauso vorgehen wird, wie im Falle der Krim. Denn in den baltischen Staaten leben auch viele Russen. Dann kam das Problem mit der Ostukraine, das bis heute anhält. Die Merkel wollte die Ukraine in die EU aufnehmen, was für Putin einen weiteren Stich in seine Planungen bedeutet. Wollte Putin die Ostukraine wirklich seinem Staat einverleiben, wäre das militärisch überhaupt kein Problem. Doch die Ukraine ist wirtschaftlich ein total maroder Staat und ist deshalb für Putin derzeit nicht so interessant, da Russland selber wirtschaftlich zu kämpfen hat und die Ostukraine würde nur Kosten für Russland verursachen. Ich bin der Meinung, stünde Russland besser da, wäre nicht nur die Ostukraine, sondern die ganze Ukraine bereits wieder Teil von Russland. Hinzu kommen  die Sanktionen die der Westen gegen Russland verhängt hat. Vorallem Merkel hat sich dafür stark gemacht und das war ein grosser Fehler.Deutsche Firmen die gute Geschäftsbeziehungen mit Russland unterhielten dürfen heute nicht mehr nach Russland liefern. Wenn Russland Ersatzteile für Maschinen benötigt die von uns geliefert wurden, wird eben über Umwegen geliefert. Es hat zudem viele Bauern getroffen, die ihre Produkte nicht mehr nach Russland liefern dürfen. So gesehen, sind die Sanktionen ein Schuss ins eigene Bein und schaden uns mehr als den Russen. Diese Sanktionen werden die Russen veranlassen, ihre Agrawirtschaft und auch ihre technische Entwicklung voranzutreiben. Das wird zwar noch längere Zeit dauern, bis die Russen aufgeholt haben, aber es wird der Zeitpunkt kommen, wo es soweit ist und für uns könnte dann dieser Markt komplett abbrechen. Die Russen haben Erdöl, Erdgas und jede Menge anderer Bodenschätze, die wir nicht haben. Da wäre es doch vernünftiger, sich an einen Tisch zu setzen und Lösungen zu finden, anstatt Sanktionen zu beschliessen. Die Russen halten sich an ihr Wort welches sie geben. Sie beliefern uns weiterhin mit Gas, obwohl die Stimmung derzeit mehr als angespannt ist. Diesbezüglich sind sie vertragstreu. Doch Putin orientiert sich derzeit verstärkt in Richtung Osten. Indien, China sollen in Zukunft über Pipelines mit Öl und Gas von Russland versorgt werden. Doch die Verlegung von Pipelines dauert eben seine Zeit. Wenn das alles mal in trockenen Tüchern ist könnte es schon sein, dass Putin auch mal den Gashahn in Richtung Westen zudreht.

Wir brauchen eine Politik die Weitblick hat und versucht, die Wogen zu glätten und Einvernehmlichkeit mit Putin herstellt. Das aber wird mit unserer Regierung unter Merkel nicht der Fall sein. Die NATO wird sich verstärkt Richtung Osten etablieren. Putin will sicher keinen Krieg. Was der Westen derzeit an Strategien entwickelt könnte ein Spiel mit dem Feuer sein.

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Kommentar von voayager
03.10.2016, 10:13

Die DDR war angeschlagen, aber nicht am Ende, das sind bloße geistige Ergüsse der hiesigen Bourgeoisie und ihres Staates.

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Kommentar von zetra
03.10.2016, 14:18

Ein ausgewogener Artikel. Es fehlt dabei nur Jelzin, dessen Rolle mit der Maennerfreudschaft, war auch bedenklich. 

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Die Udssr war wirtschaftlich am Ende und konnte den Kalten Krieg nicht mehr lange mitmachen, also da gab es mehr Gründe seitens Gorbatschow als die Aussage von Reagan.

Dennoch war Gorbatschow für den Frieden und hat auch damit einen großen Verdienst erbracht.

1990 hat er dafür ja auch den Nobelpreis erhalten.

Für Putin ist aber die nichteinhaltung dieser Vereinbahrung ein Grund warum er momentan so handelt wie er handelt.

Russland sieht sich eben immer noch als Weltmacht und als kein Spielball der USA und die NATO Osterweiterung wird eben dadurch oft als politischer Angriff gegen Russland gewertet.

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Kommentar von JBEZorg
03.10.2016, 00:14

Hast du schön die Propaganda im Westen verimnnerlicht.

Die Udssr war wirtschaftlich am Ende und konnte den Kalten Krieg nicht mehr lange mitmachen

Genau das wird immer und immer wieder nachgeplappert.

Dennoch war Gorbatschow für den Frieden und hat auch damit einen großen Verdienst erbracht.

Und die Interessen der Leute, die ihn gewählt haben brutal vernachlässigt.

1990 hat er dafür ja auch den Nobelpreis erhalten.

Diesen Schmierpreis kriegt doch heutzutage jeder Kriegstreiber.

Für Putin ist aber die nichteinhaltung dieser Vereinbahrung ein Grund warum er momentan so handelt wie er handelt.

Für Putin sind die o.g. Interessen der Leute, die ihn gewählt haben einfach wichtiger.

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Fest stand doch das Eine : Als Gorbatschow kam, wurde das Verhältnis zwischen DDR und SU zusehends schlechter, z.B. durch das SPUTNIK-Verbot und die Differenzen zwischen Honecker und Gorbatschow hinsichtlich des neuen Kurses in Moskau.

Gleichzeitig besserte sich das Verhältnis Bonn-Moskau, trotz des Gorbatschow-Göbbels-Vergleiches. Gorbatschow hat sehr schnell begriffen, dass die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Westdeutschlands größer ist, als die der DDR. Irgendwie hin auch die DDR am Tropf der SU. Und es zeichnete sich ab, dass die SU, ebenso wie alle Staaten des RGW mit ihrer Wirtschaft am Ende waren.

Es gab im Kreml damals die sog. GERMANISTEN-Fraktion (u.A. Ex-Botschafter Valentin Falin und Nikolai Portugalow), die in einer Veränderung der Situation in Deutschland Chancen sahen, aber auch hohe einflußreiche Militärs, die den "Respekt vor den Ergebnissen der Konferenzen in Jalta und Potsdam einforderten". 

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Was wäre die Alternative gewesen? Der Ostblock war praktisch Pleite und hat im Grunde nur noch von westlichen Devisen gelebt. Innere Konflikte hatten die Russen nicht mehr unter Kontrolle bekommen.

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Kommentar von voayager
03.10.2016, 10:22

Der Ostblock war nicht pleite, wohl aber angeschlagen. Sinnvolle Maßnahmen, die leider unterblieben, hätten das Desaster beenden können. Gorbatschow war dafür indes völlig ungeeignet.

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Ja, so ist das eben mit diesen Bankrotteuren und Verrätern, wie es Gorbatschow einer halt ist. Er hat sein Land verraten, er hat aufs Gradewohl die DDR über Bord gekippt und all das noch nicht mal für ein bloßes Linsengericht, sondern für eine bloße Illusion, vom gemeionsamen Haus in Europa, wo alle friedlich miteinander wohnen.

Deutschland ist ein imperialistisches Land und je größer es wird, um so aggressiver tritt es auf. Das Land, die BRD, war zuvor von den westlichen Alliierten gedeckelt, so dass es den Anschein hatte, als wenn es friedfertig geworden wäre. Schon einmal gab es durch Chamberlain die Illusion Deutschland würde durch Zugeständnisse besänftigt werden, daher das bescheuerte Münchner Abkommen. Tatsächlich wurde so nur der "Flaschengeist aus der Flasche" herausgeholt. Auch jetzt ist er wieder außerhalb der "Flasche" mit allem Schrecken der dazu gehört.

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Kommentar von Interesierter
04.10.2016, 12:23

Die SU war faktisch schon vor Gorbatschow platt. Gorbatschow hat die DDR praktisch verkauft. Erhalten hat er dafür zinslose Kredite, die letztlich grösstenteils erlassen wurden und Warenlieferungen im Gesamtwert von rund 15 Mrd. DM.

Das gemeinsame Haus Europa war Gorbatschow ziemlich egal. Der hatte ganz andere Sorgen. Gorbatschow war ein armes Schwein. Ihm fiel die Rolle als Konkursverwalter zu.

Deutschland legt keinen Imperialismus an den Tag.

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Du hast ein ziemlich einseitiges Geschichtsbild: Du hast Recht, dass es die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands ohne Durchwinken der SU-Führung so schnell  nicht gegeben hätte - dafür wurde die SU von der Bundesrepublik großzügig entlohnt.

Aber Gorbatschow wurde als letzter Trumpf der SU gewählt, um die schon  faktische Staatspleite der SU und Bürgerkriege in der SU zu verhindert! Die SU-Führung hätte gar keine andere Option gehabt, als die DDR und die Völker Osteuropas in Selbstbestimmung zu überlassen: Ein gewaltsames Niederschlagen wie 53 oder in Ungarn oder Prag wäre für die Sowjetunion  gar nicht mehr möglich gewesen. DIe Russland war Ende der 80er, Anfang der 90 auf den Knien!!!!   

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Kommentar von voayager
03.10.2016, 10:34

Die Staatspleite hat gewiß dieser Gorbatschow herbeigeführt, vorher kriselte es zwar, doch von Pleite kann keine Rede sein. Vernünftige Fachleute hätten den Karren wieder aus dem Sumpf gezogen, doch die waren nicht zur Stelle, stattdessen nur dieser Blender namens Gorbatschow.

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Gorbatschow tat es und man vereinbarte ja, daß dafür die NATO sich nicht weiter Richtung Osten ausdehnt.

Genau, dass sich Bush nicht daran gehalten hat ist für mich eine der größten Schweinereien der Weltpolitik in den letzten 25 Jahren.

Es hat völlig ohne Not zu dem Ärger geführt, den wir heute mit Russland haben.

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Kommentar von zetra
03.10.2016, 14:23

DE hat allerdings auch kein Rueckgrat, somit haben wir einen grossen Anteil am derzeitigen Desaster in Richtung Osten.

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Kommentar von brainbugx
04.10.2016, 09:41

an was hätte sich busch halten sollen? .. an ein mündiches versprechen von einem DEUTSCHEN hampelmann der ohnehin nix zu melden hatte und einfach mal den mund aufmachen wollte?

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Zum einen war es ein Missverständnis zw einer Aussage von Gorbachev und der Bevölkerung 

Zum anderen war es die Art des Sozialismus in der DDR und der UdSSR, es gab vieles was am Sozialismus der DDR gut war,  aber auch viele Punkte warum sie am Ende zerbrach 

Selbiges an der UdSSR,  doch das lag eher daran am viel zu konservativen Sozialismus drn die ultranationalisten von Anfang bis Ende durchziehen wollten und Gorbachevs gescheiterter Perestroika 

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Das System waren am Ende. Die Russen hatten sich übermannt, waren kein starker Bruder mehr. Ihre Zusammenhaltpropaganda funktionierte nicht mehr und viele erkannten das wahre Gesicht des realen Kommunismus. Gorbatschow tat es nicht aus Güte, sondern aus logische Konsequenz. Wieso sollten die Russen noch ein weiteres Land in den Abgrund ziehen? Lieber verkleinern und gut ist.

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Kommentar von Yamato1001
02.10.2016, 23:44

Kleine Korrektur: Sozialismus, nicht Kapitalismus

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Kommentar von voayager
03.10.2016, 10:23

Das System war nicht am Ende, wohl aber angeschlagen. Am geistig-moralischen Ende war hingegen dieser Gorbatschow, das ganz sicherlich.

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meines wissens nach war der Mauerfall mehr oder weniger ein "versehen" das war mal wieder so ne stille post die dann beim derzeitigen Kanzler (mri fällt jetzt grade ums verrecken der name nicht ein) hat das dann eben bekannt gegeben und aus tonaufnahmen der Zeit merkt man auch wie unsicher er sich dabei ist.

Warum keiner den Osten zu schätzen weiss: Da gibts einfahc nicht viel. Das ist dünnbesiedeltes Gebiet kaum Wirtschaft keine Industrie. Im endeffekt zahtl deutschland nur für den osten (Länderfinanzausgleich, Soli) Aber das jetzt deutshcland traurig über die Wiedervereinigung ist würde ich jetzt nicht gerade sagen

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Kommentar von X3rr0S
02.10.2016, 23:44

vergiss den ersten teil meiner antwort... ich weiss nicht wo ichs herhab aber das der anderen klingt plausibler

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Die DDR war Teil des Ostblocks, leider aber rettungslos pleite. Man hat es Deutschland überlassen, sie zu sanieren und die Kosten gescheut, zumal Gorbatschow den westlichen Weg nicht schlecht fand

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Kommentar von X3rr0S
02.10.2016, 23:43

also doch gewillt? irgendwoher weiss ich / habe ich gehört das das ganze wohl mehr ein versehen war oo

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Kommentar von voayager
03.10.2016, 10:32

Was heißt hier rettungslos pleite, pleite war vielmehr die bescheuerte Politik Honeckers und seiner clique, die als wahre Stümper der DDR großen Schaden zufügten.

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Die Alternative?

Russische Panzer richten Massaker unter der ostdeutschen Bevölkerug an...? Wie das die Russen schon einmal1953 getan haben? Oder 56 in Ungarn, 68 in der CSSR und wiederholt in Polen?

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Die SU war PLEITE, und Gorbatschow versuchte die verknöcherten Strukturen aufzubrechen     

  mit Glasnost und Perestroika, Leider fand er im eigenen Lande nicht viel Verständnis...

Die DDR war nur noch ein Klotz am Bein "Russlands"

Mit einem Super-Breshnew alias PUTIN gäbe es KEINE deutsche Einheit, sondern "Konflikte im Zarenreich"

. Da nützt auch seine  dümmste Propaganda nicht viel........

PS;;
"Ich verstehe als Deutscher auch nicht,,," - DEUTSCHER ? *** LACH ***

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Nicht sonderlich informiert in Geschichte, muss ich sagen

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Ohne der Entstalinisierung und dem Auseinanderstreben der  Mitgliedsvölker der UDSSR, neben wirtschaftlichen Erwägungen, wäre die Wiedervereinigung nicht zustande gekommen!

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weil die DDR pleite war

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Kommentar von voayager
03.10.2016, 10:27

Sie war weniger pleite als z.B. das jetzige Griechenland, sämtliche osteuropäische Staaten, Spanien und Italien.

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