24-Stunden-Dienst, Spätdienst, Nachtbereitschaft, Frühdienst

3 Antworten

Welche Branche? Welcher Tarifvertrag? Gibt es einen Betriebsrat oder eine andere Mitarbeitervertretung? Bist Du Gewerkschaftsmitglied? Kirchlicher Arbeitgeber? Ist der Arbeitgeber im Arbeitgeberverband? Fragen über Gegenfragen....

Wenn nicht anders geregelt, aber zum Beispiel mit Einschränkungen im Bereich Pflegeberufe, gilt das Arbeitszeitgesetz. http://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/index.html

Sonst wird Dir niemand pauschal beantworten können, ob die von Dir nur bruchstückhaft erwähnten Arbeitszeiten und Entlohnungen rechtens sind. Eine Rechtsberatung bei der Gewerkschaft wäre vermutlich die preisgünstigste Rechtsauskunft.


Ich arbeite in einer betreuten Wohnform. Es gibt einen Haustarifvertrag, der z.B. besagt, dass die Nachtbereitschaft mit 25% Zuschlag entlohnt wird. Dies trifft aber nicht zu. Von den Kollegen konnte mir das bisher keiner erklären. Das Arbeitszeitgesetz findet Anwendung. Zur Zeit herrscht allerdings ein hoher Personalmangel, was ja von den Übrigen abgedeckt werden muss. Ein Betriebsrat oder Mitarbeitervertretung sind mir nicht bekannt. Ich bin kein Gewerkschaftsmitglied.

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@Privatperson789

Im öffentlichen Dienst werden nach § 15 Abs. 6 a Unterabs. 2 BAT

die ersten 8 Bereitschaftsdienste eines Monates mit 15% Arbeitzeit angerechnet (Bereitschaft 18:00h bis 06:00 = 12 Stunden = 1 Stunde und 48 Minuten anrechenbare Arbeitszeit). Das gilt natürlich nur, wenn alles ruhig ist, tatsächlich während der Bereitschaft geleistete Arbeit gehen extra.

Ab dem 8.Bereitschaftsdienst eines Monates werden im öffentlichen Dienst 25% als Arbeitszeit angerechnet, die überwiegend durch Freizeitausgleich verrechnet werden.

Quelle: http://www.haufe.de/oeffentlicher-dienst/tvoed-office-professional/bereitschaft-25-bereitschaftsdienst-als-arbeitszeit-entgelt\_idesk\_PI13994\_HI1422460.html

Vom Gefühl würde ich sagen, dass Du beispielsweise in meiner Region Hannover eine sehr gute Verhandlungsposition für eine individuelle Regelung hast. Eine Soldarisierung mit Deinen Kolleg/-innen ist vermutlich illusionär, es gibt keine Personalvertretung. Hier hilft nur eine präzise eigene Dokumentation aller Arbeits- und Bereitschaftszeiten und eine Rechtsberatung (Fachanwalt für Arbeitsrecht Honorar für Erstgespräch € 226,10 oder Mitgliedschaft bei Verdi)

Der Grund für miese Bezahlung und Arbeitsbedingungen liegen zu 99% an fehlender gewerkschaftlicher Organisierung.

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@lastgasp

Danke für Deine ausführliche Antwort! Es wundert mich nur, dass entgegen des Haustarifes gehandelt wird. Ich werd da nachfragen:-) Durch diese Dienste und die Teildienste ist man gefühlt nur noch auf Arbeit, was, glaub ich, auf Dauer nicht gesund sein kann

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Wirst Du bei der Nachtbereitschaft üblicherweise auch gefordert oder kannst Du normalerweise schlafen?

Ansonsten regelt das Arbeitszeitgesetz, dass die Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen mindestens elf Stunden betragen muss, was bei so genannten "kurzen Wechseln" ja nicht gegeben ist. Allerdinsg ist es ja eher praktisch, wenn man das so gestaltet und nicht noch den Heimweg hat. Stell dir vor, Du müsstest nach der Nachtbereitschaft nach Hause und zum Spätdienst wieder antanzen. Finde ich wesentlich unkomfortabler.

Hast du bei der Einstellung keine hinweise dafür bekommen?

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Wieviele Stunden am Tag sind normal, wenn man im ambulanten Pflegedienst arbeitet? Wie sieht es dort mit Freizeit aus und wieviel Tage hat man frei, wenn es einen Schichtwechsel von dem Spätdienst zum Frühdienst gibt?

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Arbeitszeiten, Spätdienst-Nachtbereitschaft-Frühdienst?

Hallo, vor kurzem habe ich eine Tätigkeit in einer Einrichtung für Behinderte aufgenommen. Die Arbeitszeiten sind geteilt in einen Stationären und einen Ambulantendienst. Die Arbeitszeit in der Wohngruppe ist findet laut Dienstplan nicht am Stück statt. Sondern: Beginn Spätdienst 15:30-21:00Uhr, Nachtbereitschaft 21:00-5:30Uhr, frühdienst 5:30-8:00Uhr. Die Zeit die man auf der Arbeit verbring, ist an einem Stück aber halt in diese Zeiten unterteilt. Ist das rechtens? Welche Rechtsgrundlage gibt es dafür?

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Arbeiten Erzieher im Heim in Schichtarbeit oder Wechselschichtarbeit?

Unser Tarifvertrag wurde neu ausgehandelt. Nun ist fraglich, ob wir in Schichtarbeit oder Wechselschicht arbeiten. Die Arbeitszeiten variieren von Tag zu Tag, d.h. es gibt Tagdienst, Spätdienst mit Nachtbereitschaft und Frühdienst, Spätdienst separat und Nacht-Frühdienst separat. Während des Nachtdienstes dürfen wir von 24-6 Uhr in der Einrichtung schlafen, müssen aber auf Abruf bereitstehen und bekommen dafür 2 Stunden berechnet. Wir haben dabei nicht durchgehend eine Woche Tagdienst, eine Woche Spät usw. sondern zB Montag-Dienstag Spät/Nacht/Früh, Dienstag frei, Mittwoch Tagdienst, etc.

Es geht dabei um Zulagen, die zwischen Schicht und Wechselschicht unterscheiden. Unter was fällt unsere Arbeit?

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Wann beginnt die Person zu arbeiten bzw. wann hört die Person auf zu arbeiten?

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1) Beginn 6.15 Uhr mit Pause - Bis wann vor Ort?

2) Beginn 6.15 Uhr ohne Pause - Bis wann arbeiten?

3) Beginn 6.00 Uhr mit Pause - Bis wann vor Ort?

4) Beginn 6.00 Uhr ohne Pause - Bis wann arbeiten?


5) Spätdienst bis 20 Uhr mit Pause - Wann beginnen?

6) Spätdienst bis 20 Uhr ohne Pause - Wann beginnen?

7) Spätdienst bis 21.50 mit Pause - Wann beginnen?

8) Spätdienst bis 21.50 ohne Pause - Wann beginnen?


Frage steht oben ;)

Liebe Grüße und Danke :)

P.S. Ich habe diese besch... Diskalkulie und kann das daher nicht selbst errechnen... :'(

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Hallo,

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Munili

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