24 jähriger Asthmatiker bald COPD?

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4 Antworten

COPD ist nicht eine Weiterentwicklung von Asthma, sondern eine andere Krankheit. Ein mögliches Merkmal ist starker Husten am morgen.

Ich frage mich, was dein Ziel ist. Willst du lernen mit dem Asthma normal zu leben? Mir scheint, du bist in einem ständigen Kampf und hast das was ist nicht akzeptiert. Rauchen ist eine ziemlich schlechte Idee, natürlich bekommt es dir im Moment, die Auswirkung kommt später, es reizt deine Lungen. Also frag dich, ob das wirklich sein muss. Medikamente nur zeitweise nehmen ist leider die nächste schlechte Idee. Wenn du sie nicht nimmst, vernarbt das feine Lungengewebe unwiderbringlich. Dann geht es stufenweise schlechter. 

Ich hatte auch lange, bis ich verstanden habe, dass es eine Krankheit ist, bei der regelmässig Medis nehmen einfach gesünder ist. Also, lies noch ein wenig über Asthma und passe dein Verhalten an. Zieh das mal 1 Jahr durch und dann schau wie es dir geht.

Vermutlich hast du recht !
Ich sollte es einfach akzeptieren !

Danke
Werde alle Ratschläge mit meinem Arzt besprechen !

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du nimmst nichts weiter als das "notfallspray"?  kein cortisom-inhalat um die entzündungswerte in den bronchien gering zu halten?

ich habe ein gemischtförmiges asthma seit ich 12 bin. da meine entzündungswerte im moment supergut sind, benötige ich z.zt. kein cortison-inhalat. allerdings habe ich ein mittel das die bronchien erweitert das ich morgens und abends nehme. damit brauche ich so gut wie kein notfallspray mehr (ein inhalator reicht für 3 monate)

Meine Entzündungswerte waren immer Top inordnung.

Ja ich habe ebenfalls Montelair verschrieben bekommen, dies nehme ich jedoch nur wenn ich mich auf größere körperliche Belastungen einstelle z.b vor weiten Fahrrad Strecken oder Marathons.

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@3gramm

montelair ist aber etwas ganz anderes als ein bronchienerweiterndes langzeitpräparat.  dein aerosol (salbutamol, sultanol etc.) tut nichts weiter als die bronchien kurzfristig erweitern damit du besser luft bekommst. dein montelair ist dafür nicht geeignet und soll bei einem akuten anfall nicht eingenommen werden.  sprich mal mit deinem lungenfacharzt über den wirkstoff formoterol. wichtig ist jedoch in der asthmatherapie die regelmäßige einnahme der medies. nur dann kannst du relativ beschwerdefrei leben.

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@Hexe121967

Ich werde Ihn fragen.

Ich muss ehrlich zu geben das ich natürlich versuche möglichst wenig an Medikamente zu mir zunehmen und kann mich nicht gut damit abfinden nun bis an mein Lebensende eine Basismedikation einzunehmen.

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@3gramm

genau so habe ich auch immer gedacht - so wenig medies wie möglich. vor 12 jahren in der reha hat man mich aber mal richtig aufgeklärt (wenn man als kind bereits asthma hat wächst man da ja so irgendwie rein) und seit dem geht es mir um einiges besser.

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@Hexe121967

Darf ich fragen wie Alt sie sind und wie würden sie Ihren Zustand beschreiben ?

Ich habe tatsächlich etwas muffen davor das ich ( wenn das so weiter geht ) bald überhaupt kein Sport mehr treiben kann. :(

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@3gramm

ich werde 49, bin belastbar und halbwegs fit.  gut, ich bin jetzt kein leistungssportler aber walke dreimal die woche und fahre regelmäßig rad.

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@Hexe121967

Aber das klingt super!

Nun, ich werde meinen Arzt auf den Wirkstoff ansprechen.

Also glauben Sie das sich die Zeit in dem Schimmel Haus und das rauchen und trinken eher weniger Einfluss auf die zunehmende Verschlechterung hat ?

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@3gramm

schimmel im haus wirkt sich bereits auf einen gesunden menschen negativ aus. rauchen ist bei asthma auch nicht gerade gut (ich geb zu ich rauche auch die ein oder andere zigarette).  wie gesagt, ich hatte mit zunehmendem alter auch mehr probleme, die allerdings weg sind, seit ich in der letzten reha eben auf dieses langzeit-mittel eingestellt wurde. ich inhaliere morgens und abends eine kapsel und habe dadurch kaum probleme. 

ich habe allerdings keine teppichböden im haus und auch synthetikkissen und decke. bei bettwäsche mit daumen bekomme ich atemnot trotz medies. katzen sind auch ein grosser allergieauslöser bei mir und verursachen nachts atemnot. wenn man sich an ein paar verhaltensregeln hält geht das eigentlich ganz gut.

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@Hexe121967

Ich kann mich Hexe121967 nur anschließen. Es ist extrem wichtig, die Lungen vernünfitig zu untersuchen, die richtigen Medikamente zu finden und die dann auch einzunehmen!

Die Behandlung des Asthma, die (je nach Schwere der Beschwerden) in Stufen abläuft, wird hier erklärt: https://www.lungeninformationsdienst.de/therapie/stufentherapie. Manche Medikamente sind als Bedarfs- Medikation gedacht, diese können nach eigenem Ermessen eingenommen werden. Andere müssen regelmäßig und (zumindest zeitweise) dauerhaft eingenommen werden. Wenn man das auch nach eigenem Gusto entscheidet, muss man sich nicht wundern, wenn es nichts funktioniert!

Montelukast (Montelair) ist z.B. ein Medikament, dass dauerhaft und nicht nur bei Bedarf eingenommen wird. Natürlich ist es frustrierend, im jungen Alter schon Medikamente zu nehmen, aber sie wurden dir ja aus gutem Grund verschrieben und vernünftig Luft bekommen ist doch ganz erstrebenswert ;-)

Zu guter Letzt muss ich wohl nicht nochmal betonen, dass Zigaretten rauchen bei Asthma vollkommen tabu sein sollte! Natürlich machen ein paar Schachteln noch keine COPD. Jedoch hast du gerade besonders anfällige und empfindliche Atemwege, deshalb wirken sich die Gifte im Zigarettenrauch besonders stark aus. Ich kann nur dringend empfehlen, das Rauchen sein zu lassen, auch wenn du vielleicht während dem Rauchen keine unmittelbaren Probleme bemerkst. Früher oder später wirst du es bereuen, die meisten von uns sind nunmal keine Helmut Schmidts.

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@JuxSinnlos

Ich danke euch für eure Mühen! Ich werde alles berücksichtigen und die Zigaretten ganz lassen.

Vielen dank euch beiden!

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Lass dich doch mal in eine Lungenfachklinik überweisen - Wangen wäre ein Tipp von mir. Lass dich richtig untersuchen und testen und versuche eine Reha zu bekommen.

http://www.lungenzentrum-sued-west.de/127.html

Alles Gute für dich!

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