§23 KSchG in der Zeitarbeit

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1 Antwort

Die Gesamtzahl der Mitarbeiter ist entscheidend... daher sind meist die Niederlassungen eigenständig damit man diese Zahl niedrig halten kann. Du hast einen Vertrag mit dem Zuhälter wie die internen Mitarbeiter auch.

Hast du da zufällig eine Rechtsprechung oder Ähnliches griffbereit?

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@Fummelhummel

§ 23 Absatz 1, Satz 3 und 4 KschG

Die Vorschriften des Ersten Abschnitts gelten mit Ausnahme der §§ 4 bis 7 und des § 13 Abs. 1 Satz 1 und 2 nicht für Betriebe und Verwaltungen, in denen in der Regel fünf oder weniger Arbeitnehmer ausschließlich der zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten beschäftigt werden. In Betrieben und Verwaltungen, in denen in der Regel zehn oder weniger Arbeitnehmer ausschließlich der zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten beschäftigt werden, gelten die Vorschriften des Ersten Abschnitts mit Ausnahme der §§ 4 bis 7 und des § 13 Abs. 1 Satz 1 und 2 nicht für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis nach dem 31. Dezember 2003 begonnen hat; diese Arbeitnehmer sind bei der Feststellung der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer nach Satz 2 bis zur Beschäftigung von in der Regel zehn Arbeitnehmern nicht zu berücksichtigen.

Bei der Berechnung der Beschäftigtenzahl sind grundsätzlich alle Arbeitnehmer zu berücksichtigen, die in dem Betrieb beschäftigt sind. Dabei ist der maßgebliche Beurteilungszeitpunkt der Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung. Ausgenommen und daher nicht mitzuzählen sind die zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten. Kommentar Dr. jur. R. Hildebrandt

Die ArbGerichte wissen das aber auch...

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daher sind meist die Niederlassungen eigenständig damit man diese Zahl niedrig halten kann

es nützt nur nichts, da " Filialen " einer Zentrale zugeordnet werden und somit gilt dann die Gesamtmitarbeiterzahl des Konzerns

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