220V Zeitschaltuhr, 230V Verbraucher?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Solche Spannungsangaben wie 220 V oder 230 V (für 220 Volt und 230 Volt) bezeichnet der Techniker als Nennwerte - in diesem Fall auch "Nennspannung(en)".

Damit ist gemeint, dass die tatsächlichen Werte erheblich von der Angabe abweichen dürfen, deshalb gelang die Umstellung 1987 problemlos. Auch deine Zeitschaltuhr kann ohne Weiteres an 230 Volt betrieben werden.

Die anderen Angaben auf dem Gerät bedeuten, dass ein Strom von 16 Ampere geschaltet werden kann (bei 250 Volt Wechselspannung) - aber Obacht! Das ist jetzt keine Nennangabe, sondern ein Höchstwert, dieser Wert sollte nicht überschritten werden! Die Angabe "2" in Klammern ist mehr für einen Techniker interessant und sagt z. B. etwas darüber aus, welche Last bei verschiedenen Verbraucherarten geschaltet werden kann.

Zuletzt noch die Angabe "50 Hz": Wie du ja sicherlich weißt, ist unser Hausstromnetz ein Wechselstromnetz. Wechselstrom ändert permanent seine Polarität. Die Anzahl der gesamten Perioden (von null über positiv zurück auf null und dann über negativ wieder auf null) pro Sekunde, entspricht der Frequenz - in unserem Fall 50 Hz (also 50 Perioden pro Sekunde). Das ist jetzt wieder ein Nennwert, der aber in Deutschland sehr genau eingehalten wird, da die Frequenz der Netzwechselspannung für verschiedene Zwecke herhalten muss - z. B. werden Uhren damit gesteuert. Den meisten elektrischen Geräten wäre aber ziemlich egal, ob die Frequenz 45, 50 oder 55 Hz beträgt.

6

Okay, also ich habe mein altes Physikbuch nochmal ausgegraben [a.k.a. "Google"] und bin drauf gekommen, dass bei 16 Ampere und 250V die Wattzahl 4.000 beträgt. Das wäre also, wenn ich das richtig verstanden habe, das Maximum, was diese Zeitschaltuhr verträgt...?

Wenn man aber von 230V Netzspannung ausgeht, komme ich auf 3.680 Watt. Keine Ahnung, ob das was zur Sache tut, aber beide Werte sind über 1.800 Watt für den Verbraucher, also sollte nun - erwiesenermaßen nachgerechnet - alles geklärt sein, sehe ich das richtig oder hab ich mich verrechnet...? Oder macht die Rechnung selbst überhaupt keinen Sinn? %)

0
23
@TheBlackSun

Völlig richtig gerechnet, ein an diese Zeitschaltuhr angeschlossener Verbraucher darf eine elektrische Leistung von theoertisch maximal 4000 Watt haben, da er jedoch wohl nicht mit 250 sondern mit 230 Volt betrieben wird, reduziert sich das in der Praxis auf 16 mal 230 = 3680 Watt.

Allerdings stellen manche Verbraucher (wie z. B. Motoren - oder eben Geräte mit Motoren, wie z. B. Bohrmaschinen, aber selbst Glühlampen) eine nicht gleichmäßige Last dar, d. h. sie "ziehen" im Augenblick des Einschaltens wesentlich mehr Strom als im anschließenden Normalbetrieb. Hier kommt die Zahl in Klammern zum Tragen, üblicherweise der "Motor-Nennstrom", in diesem Fall dürfen mit dem Schalter der Zeitschaltuhr Motoren mit einem Bemessungsstrom von 2 Ampere geschaltet werden. Das ist aber normalerweise bei einer Zeitschaltuhr bedeutungslos, du willst ja wahrscheinlich keine Elektrowerkzeuge mit ihr schalten und selbst wenn, würde man das Elektrowerkzeug in der Praxis ja immer noch mit dem ihm eigenen Schalter einschalten, was dann den Schalter in deiner Zeitschaltuhr nicht belastet. Denn es geht bei den Angaben immer darum, was geschaltet wird, also wenn der Schalter in deiner Zeitschaltuhr betätigt wird.

0
6
@smatbohn

=O

Okay, mit so einer Hilfe wird man jeden Tag ein bisschen weniger dumm =) Aber, das Problemchen hat sich nun eh erledigt - als ich das alte Schätzchen einsteckte, quietschte und ratterte die Mechanik der Uhr doch schon arg nervig. Ist einfach zu alt mittlerweile. Also steht nun noch der Neukauf an =)

Wobei, mehr Wissen ist in einigen Fällen auch mal nützlich, hab ich gehört... Also, danke für den guten "Support" =)

0

die Uhr stammt offenslichtlich noch aus den 1990er jahren. damals war der normspannungswert noch 220 volt. aber auch damals waren die geräte schon spannungsfest bis 240 volt. nach der akutellen norm haben die Netze zwar hier zu lande mittlerweile eine toleranz von +/- 10% was spannungen bis 253 bedeuten kann, allerdings hast du solche enormen spannungen erfahrungsgemäß hier eher selten. kannst ja sicherheitshalber mal messen wie hoch die spannung bei euch ist. am besten so gegen 10.00 uhr morgens messsen. dann ist das netz wenig belastet und die sonne scheint (wegen pv-anlagen) wenn dann die spannung nicht wesentlich höher ist, wie 230 volt, dann kannst du die uhr bedenkenlos verwenden...

übrigens. wenn auf der uhr eine angabe für die schaltleistung in watt steht, dann solltest du sie nur bis an die grenze belasten, wenn es sich um sogenannte ohmsche lasten handelt. halogenlampen oder heizungen... gerade bei leuchtstofflampen (mit evg) oder energiesparlampen würde ich maximal die halbe nennbelastung in watt nehmen... im zweifelsfall die last über ein externes relais schalten. die ABB Installationsschütze sind eine gute wahl...

lg, anna

6

Ich kann hier leider überhaupt gar nichts messen, dafür müsste ich erstmal zum Baumarkt, und dann hätte ich mir die ganze Frage ja direkt sparen können... ^..^;

ALLE verfügbaren Infos: Ein VDE-Stempel ist drauf, ein M in einem Kreis mit angedeuteter Leitung links und rechts, und ein N in einem Kreis.

Zwei Zeilen, ein mal "220V, 50Hz" Und darunter neben einem Schaltersymbol "16 (2) / 250~"

Das ist alles, was das Teil hergibt und über sich verrät.

0
67
@TheBlackSun

du solltest ja eigendlich auch garnichts messen. sondern nur die leistungen der daranhängenden verbraucher addiren.

lg, anna

0

Kannst du ohne Probleme verwenden. Die Stromspannung liegt in Deutschland eh´knapp über 220 V, auch wenn es so angegeben ist.

Laplace-Transformation, Anfängerfrage (Schaltvorgänge)?

Hallo ihr lieben,

mit der Laplace-Geschichte (Schaltvorgänge) habe ich angefangen und stehe noch ganz am Anfang. Anhand der Musterlösung einer Beispielaufgabe versuche ich gerade dahinterzukommen, wie das funktioniert.

(Aus irgendeinem Grund wird hier p anstatt das Laplace-übliche s verwendet)

Den Schritt, den ich nicht mehr nachvollziehen kann, habe ich rot eingerahmt:

Woher diese Konstanten c_1, c_2, c_3 kommen, konnte ich nicht herausfinden.Auch scheint das in dem roten Rahmen keine Umformung sondern eine Gleichung zu sein, wenn man den darauf folgenden Schritt anschaut (es wird mit dem Nenner der linken Seite durchmultipliziert). Vor dem roten Rahmen, wird der linkte Teil des Bruches weggelassen, um den rechten separat zu betrachten. Das wird deutlich, wenn man sich den Rest der Lösung anschaut:

Aber meine Frage bezieht sich jetzt erstmal nur auf das, was ich rot eingerahmt habe. Den Rest bekomme ich dann vielleicht wieder hin. Könnt ihr mir bitte auf die Sprünge helfen, was es mit den Konstanten c_x und dieser Gleichung (?) auf sich hat?

Vielen Dank schonmal und liebe Grüße!

...zur Frage

Ströme im Ersatzschaltbild berechnen?

Guten morgen,

ich rätsel derzeit an einer Schaltung und komm nicht auf die Lösung.

Im angehängten Bild seht ihr die Schaltung, um die es geht:

Von C nach A wird ein Strom eingeprägt. Ich will jetzt wissen, wie ich den Strom (inklusive Stromrichtung) in jedem der Widerstände berechnen kann. Letztendlich soll das dazu dienen, die Spannung zwischen D und B zu berechnen. Aber erst mal geht es hier um die Stromberechnung in den Widerständen.

Der Ersatzwiderstand hilft mir hier scheinbar nicht weiter. Kann ich jetzt einfach die Widerstände der verschiedenen Pfade berechnen und dann davon ausgehen, dass sich der Strom antiproportional zu den Pfadwiderständen aufteilt? Anschließend könnte ich per Superposition die Ströme in jedem einzelnen Widerstand zusammenzählen.

Aber welche Pfade müssen bei diesem Weg berücksichtigt werden? Nur die Pfade I bis III? Oder auch Pfad IV? Und was ist mit anderen denkbaren Pfaden, z.B. welchen, die einen ganzen Kreis durchlaufen, bevor sie das Ziel A erreichen?

Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir helfen könntet. Auch Anregungen oder unvöllständige Lösungen sind sehr willkommen. Die Lösung hier ist wirklich wichtig für mich.

...zur Frage

8-Bit Wandler funktion? (Analog/Digital)?

Hallo ich beschäftige mich gerade mit einem 8-Bit Wandler und komme nicht ganz drauf was es mit der kleinsten Spannungsänderung auf sich hat die ein 8-Bit Wandler beispielsweise detektieren kann. Dazu kurz folgendes Beispiel:

Ein 8-Bit Wandler kann den Bereich von -5 bis +5 Volt in genau 256 gleich große Teile auflösen. D.h. die kleinste Spannungsänderung, die damit detektierbar ist, beträgt 10/256 Volt ( ?? ) oder ca. 39 mV. Ein 16 Bit Wandler: ca. 0,15 mV (bei doppelter Dateigröße)

Wieso rechnet man hier 10V geteilt durch die 256 Zustände?! Und weshalb wäre dies dann die kleinst Spannungsänderung die detektierbar wäre?

Vielen Dank

...zur Frage

Sind Kondensatoren von CapXon gut?

Ich muss noch ein Netzteil (ein 550 Watt) repariren und wolte mal fragen ob ich Kondensatoren von CapXon nehmen kann, also ob die was taugen.

Das letze Netzeil was ich reparirt habe, da habe ich ein Kondensator von Nippon-Chemikon reingelötet, aber der war halt nicht gerade günstig und von CapXon kosten wesendlich weniger.

Kann man die nehmen ?

...zur Frage

Eisenkern aus einer Spule ziehen?

Wie verhalten sich die einzelnen größen wenn man bei einer spule mit anglegter spannung den eisenkern hinaus zieht?Bleibt das Formelzeichen dabei negativ oder verändert es sich?We verhalten sich U, I, B und A??

...zur Frage

Aus 6 Volt 12 Volt machen?

Hallo,

ich habe mir schon seit langem die Frage gestellt ob man sich nicht eine Schaltung bauen könnte, in welche man 6 Volt einspeist und durch ihre Bauteile die Spannung auf 10-12 Volt erhöhen kann. Welche Bauteile benötigt man dafür und wie muss ich diese berechnen? Die Schaltung soll mit Gleichstrom betrieben werden.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?