22 und komplett überfordert durch Auszug aus dem Elternhaus, Therapie sinvoll?

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2 Antworten

Darf ich Dich trösten? Ich wurde mit 19 von Zuhause raus geworfen.
Ich kam damals vom Kumpel nach Hause, und mein ganzes Zimmer stand draussen im Regen. Die Haustüre abgeschlossen mit einem Zettel "Hotel Mama geschlossen" :)

Das war nicht einfach, was Gras betrifft bei mir damals das gleiche. 
Anfangs verkehrte ich einige Zeit in etwas "falschen Kreisen", in meiner ersten Wohnung war fast 24h im Tag Party, was durch Arbeitslos sein, etwas ausser Kontrolle geraten ist. Ich hatte immer Gäste, BIS das Bier ausging, was ich bezahlt habe, da gingen viele prompt. :)

Nun ja, nun bin ich 30 und keine 19 mehr. Ich wohne alleine, kann Kochen, kann Waschmaschinen bedienen, weis wie man Putzt, ein Bett anzieht... Ich Arbeite, und habe ein paar wenige, jedoch gute Freunde!
..Das musste auch ich lernen ;)

Was du machst ist egal, wichtig ist, das du etwas machst.
Eine Struktur ist sehr wichtig, morgens aufstehen, erstmal wach werden, Kaffee vielleicht? :) Wir Jungesellen müssen uns halt etwas mehr, selber verwöhnen :)

Ich wünsch Dir alles gute, und falls es gar nicht mehr geht:
"Es gibt Wohngruppen verschiedenster arten, manche mehr betreut, manche weniger"

durch dieses "tal" mußt du hindurch, um erwachsen zu werden

viel glück!

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