20 jahre alt,keine arbeit,will ausziehen in eine wohnung

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2 Antworten

Vorweg, unter25 wird das total schwierig.Da deine Eltern dich dann normal untertsützen müssen bis du 25 bist. aber hier gibts die Gründe wie es möglich ist: Wenn

  1. der Betroffene aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht auf die Wohnung der Eltern oder eines Elternteils verwiesen werden kann,
  2. der Bezug der Wohnung zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist oder
  3. ein sonstiger, ähnlich schwerwiegender Grund vorliegt

Was sind schwerwiegende soziale Gründe?

  • eine Eltern-Kind-Beziehung hat nie bestanden oder ist seit längerem nachhaltig und dauerhaft gestört (z.B. Auszubildender ist seit seiner Geburt oder frühem Kindesalter auswärts untergebracht),
  • es besteht Gefahr für das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Auszubildenden (z.B. Elternteil ist schwer alkoholkrank, drogenabhängig, psychisch erkrankt).

Schwer wiegende soziale Gründe als Ursache für die Unterbringung außerhalb des Haushalts der Eltern sind immer anzuerkennen, wenn Auszubildende Hilfe zur Erziehung - in Vollzeitpflege in einer anderen Familie (Pflegeeltern) - § 33 SGB VIII - oder - in einer Einrichtung über Tag und Nacht (Heimerziehung) - § 34 SGB VIII - oder - durch individuelle sozialpädagogische Intensivbetreuung (Betreuung besonders gefährdeter Jugendlicher durch spezielle Dienste) - § 35 SGB VIII - erhalten. (quelle: http://www.elo-forum.org/25/2740-darf-u25-eltern-ausziehen.html) Wieviel du verienen darfst ,soviel du kannstn, du musst nur damit rechnen, das deine Unterstützung dann geringer wird. Beim Bezug von Leistungen nach dem SGB II richtet sich die bedarfsmindernde Anrechnung von Erwerbseinkommen nach dessen Höhe. Seit dem 01. Juli 2011 ist Erwerbseinkommen nach folgenden Regeln anzurechnen:

•Erwerbseinkommen bis zu einer Höhe von 100 Euro je Monat bleibt anrechnungsfrei (Grundfreibetrag) •Erwerbseinkommen bis zu einer Höhe von 1.000 Euro je Monat ist zu 20% anrechnungsfrei •Erwerbseinkommen ab einer Höhe von 1.000 Euro bis zu einer Höhe von 1.200 Euro (1.500 Euro für Personen oder Haushalte mit minderjährigem Kind) je Monat Euro bleibt zu 10% anrechnnungsfrei

Indivia 20.06.2012, 22:34

(quelle:http://www.sozialleistungen.info/hartz-iv-4-alg-ii-2/zuverdienst.html)

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bisoudino 20.06.2012, 22:49

kann ich nicht erst umziehen und dann erst den ämtern bescheid geben?....

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kittykatze90 20.06.2012, 22:51
@bisoudino

welcher Vermieter soll dich denn ohne Einkünfte nehmen? In der Regel wird dir eine Wohnung vermittelt

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kittykatze90 20.06.2012, 22:52
@bisoudino

welcher Vermieter soll dich denn ohne Einkünfte nehmen? In der Regel wird dir eine Wohnung vermittelt

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Indivia 21.06.2012, 09:23
@bisoudino

nein, du musst dir von der Arge den umzug genehmigen lassen ( bei älterne geht es auch ohne,) jedoch wird auch dann keine Kaution etc übernommen ( lediglich die Miete wenn sie innerhalbe der erlaubte Koste der Unterkunft liegt). Normalerweise bekommst du vom VM so eine Art Mietvorvertrag ( also was kosten angeht und so) dann gehst du damit zum Amt lässt es bestätigen. Dann darfst du deinen Mietvertrrag unterschreiben. Kein vermieter wird dich ohne Geld nehmen und du musst ja auch eine Kaution hinterlegen. Wenn deine Mutter dich jedoch zu hause raus schmeißt ( das solltest du dir von ihr aber schriftlich geben lassen) und du dann auf der Straße sitzten würdest, dann sieht alles was anders aus. Aber es ist auch nciht einfach mit alg2 eine erlaubte Wohnung zu finden und ich glaube wenn man so jung ist ist es sogar noch schwerer. Normalerweise darf die Wohnung hier zum beispiel nur 45 qm groß sein und wie gesagt nur einen bestimmten betrag kosten.

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Als erstes: Du darfst soviel Geld verdienen, wie du willst!!!

Ob dich außer deinen Eltern jemand in deinem Wunsch auszuziehen unterstützt bzw. unterstützen muß, wage ich zu bezweifeln.

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