2 wöchige gesetzliche Kündigungsfrist ablehnen?

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5 Antworten

2 Wochen (oft zum Monatsende) sind der Standard. Sonst eben Aufhebung im beidseitigem Einvernehmen. Wenn es ganz hart kommen sollte, dann eben krank machen, aber darum geht es wohl kaum in diesem Fall.

Abzuerkennen hört sich nicht gut an und irgendwie nachträglich. Dann sage ich mir, dass es doch gesetzlich geregelt ist und an Gesetzen kann man nicht so einfach rütteln. Doch man kann durchaus fristlos kündigen, wenn den ein Grund vorliegt und Gründe lassen sich ja bekanntlich immer finden, doch innerhalb von 2 Wochen ist das schon recht schwierig. Dann müssen Verträge ja von zwei Parteien unterschrieben werden und wenn sich Jemand damit einverstanden erklärt, dann wusste er doch worauf er sich einlässt oder hat er unter Druck seine Unterschrift gegeben. Auch ja, wenn eine Klausel in einem Vertrag nicht rechtsgültig oder sittenwidrig ist, dann tritt die gesetzliche Regelung in Kraft - steht unter vielen Verträgen. Mündliche Nebenabreden bedürfen der Schriftform oder sind ungültig. Wen möchtest Du denn so dringend loswerden oder hast Du beim Arbeitgeber so richtig daneben gegriffen oder der mit Dir?

Was ist denn bittschön passiert? Ich bin neugierig!

tumblingislife 21.02.2017, 02:17

Es geht um ein Studium. Das wurde verschoben und damit ein Aufhebungsvertrag erstellt, indem steht, dass ich auf die gesetzliche Kündigungsfrist von 2 Wochen verzichten soll. Allerdings möchte ich danach kündigen. Würde allerdings nicht funktionieren, wenn das durchgeht. Tut mir leid für das undeutliche schreiben !

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tumblingislife 21.02.2017, 02:19

Und der Aufhebungsvertrag steht in Verbindung mit dem neu zu schließenden Vertrag.

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Welfenfee 21.02.2017, 02:28
@tumblingislife

Undeutlich hast Du nicht ausgedrückt, doch sicher nicht verständlich, wenn man kein Hintergrundwissen hat. Ich denke mal, dass Du nun nicht mehr auf Dein eigentliches Kündigungsrecht pochen kannst, da man Dir doch sehr entgegengekommen ist und Deinem Studium nicht im Wege stehen wollte und man sich doch geeinigt hat.

Warum sprichst Du nicht offen mit Deinem Arbeitgeber, scheint er doch recht flexibel zu sein oder eben einfach nur froh, dass Du von alleine gehst? Keine Ahnung, doch ein offenes Gespräch wird Dir Deine Möglichkeiten zeigen und wenn Dein Arbeitgeber eher sozial eingestellt ist, dann wird er Dir auch keinen Strick daraus drehen.

Reden hilft immer und wenn man dann noch einsichtig ist, dann schmelzen Viele dahin. Du warst eben vorschnell und Du bist jung und Du wolltest Dir ein fundiertes Wissen aufbauen und Du hattest nicht damit gerechnet, dass die Wartezeiten haben und man recht lange darauf warten muss, bis man eventuell eingeschrieben wird. Vielleicht hast Du ja Glück und Dein Arbeitgeber auch und ist heilfroh, dass Du ihm noch erhalten bleibst und er wollte Dir mit dem Aufhebungsvertrag lediglich keine Steine in den Weg legen.

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tumblingislife 21.02.2017, 02:43

Vielen Dank für die Antwort !

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Doch. Du als Arbeitnehmer kannst darum bitten: hiermit bitte ich um eine verkürzte kündigungsfrist blablabla.

Der Arbeitgeber kann das Nicht ohne weiteres, außer ihr macht einen gemeinsamen aufhebungsvertrag.

Wenn du gestohlen hast oder sonstiges kannst du fristlos gekündigt werden.

Also, solange ihr das nicht so besprochen habt, dann gilt : fristgerecht

Delaylah 21.02.2017, 02:02

Ich habe schon selbst gekündigt mit einer verkürzten Frist von 4 Tagen :) 

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Welfenfee 21.02.2017, 02:09
@Delaylah

Deinen Resturlaub mehr oder Überstunden? Oder sonst kann vielleicht der Hausarzt helfen?

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tumblingislife 21.02.2017, 02:09

Und wenn die Verkürzung in einem Aufhebungsvertrag steht, der in Zusammenhang mit dem neuen Vertrag steht ? Ich aber sobald dann kündigen möchte ?

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Delaylah 21.02.2017, 02:15
@tumblingislife

Dh. Du fängst wo anders an, möchtest deshalb eine verkürzte Frist ?

Nein kein Resturlaub, keine Überstunden. Ja im Notfall kann auch der Arzt helfen, aber das war nicht der fall. Wenn du nicht Mehr dort arbeiten willst oder kannst, wirst du ja nachfragen können ob du die komplette Kündigungsfrist kommen musst. Meistens ist es für die arbeitgeber dann in Ordnung. Ich habe mal bei einer Firma gearbeitet deren Kündigungsfrist betrug 2 Monate in der Probezeit. Das ist wirklich ein schutz für den Arbeitnehmer. Wenn der Arbeitnehmer aber nicht möchte kann er durchaus früher gehen. Natürlixh mit dem Einverständnis des Vorgesetzten. 

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Ist nicht erlaubt. Man kann nur einen Aufhebungsvertrag machen, wenn man sich darauf einigt. Aber die Kündigungsfrist ist ja dazu da, den Arbeitnehmer zu schützen. In den USA gibts unsichere Arbeitsverhältnisse. Da gibts keine Kündigungsfrist. Da mault der Chef erst rum und schmeißt Dich im gleichen Moment raus.

tumblingislife 21.02.2017, 02:12

Also ist es rechtens, wenn der Vertragssteller eine Verkürzung der gesetzlichen Kündigungsfrist in einen Aufhebungsvertrag schreibt, der mit einem neuen Vertrag verbunden ist.
Da ich den Vertrag danach kündigen möchte. Allerdings wäre es dann ja nicht möglich, einfach zu kündigen. Es handelt sich um ein Studium, nicht um den Arbeitsplatz :)

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sunnymarx1977 21.02.2017, 02:20
@tumblingislife

Das es um ein Studium geht, stand nicht in der Frage. In dem Bereich kenne ich mich nicht gut genug aus, um da eine korrekte Antwort geben zu können. Sorry.

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Im gegenseitigen Einverständnis ist eine sofortige Auflösung immer möglich, nur generell darf eine Verkürzung nicht in einem Arbeitsvertrag stehen.

tumblingislife 21.02.2017, 02:08

Und wenn die Verkürzung in einem Aufhebungsvertrag steht, der in Zusammenhang mit dem neuen Vertrag steht ?

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TechnologKing69 21.02.2017, 02:09
@tumblingislife

Nein, ihr legt einfach den Aufhebungsvertrag auf einen gewissen Zeitpunkt, ihr müsst keine Verkürzung rein nehmen.

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Welfenfee 21.02.2017, 02:12
@tumblingislife

Worauf willst Du denn hinaus? Du wolltest vorzeitig kündigen und man hat es Dir gestattet und Du hast einen entsprechenden Vertrag unterschrieben, in dem Dein ausdrücklicher Wunsch zur Geltung kam und Dein alter Arbeitgeber sich netterweise damit einverstanden erklärt hat. Du hast eine neue Stelle und die wollen Dich nun doch nicht und es war abgesprochen, um Dich möglichst elegant und ohne weitere Kosten loszuwerden? Rede oder schreibe doch mal Klartext!

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tumblingislife 21.02.2017, 02:15

Es geht um ein Studium. Das wurde verschoben und damit ein Aufhebungsvertrag erstellt, indem steht, dass ich auf die gesetzliche Kündigungsfrist von 2 Wochen verzichten soll. Allerdings möchte ich danach kündigen. Würde allerdings nicht funktionieren, wenn das durchgeht. Tut mir leid für das undeutliche schreiben !

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