2 Wochen Kündigungsfrist beidseitig im Mietvertrag rechtens

6 Antworten

In Deutschland gilt das BGB zum Mietrecht. Der Mieter könnte daher mit diesem Mietvertrag mit einer 2-Wochen-Kündigungsfrist kündigen, der Vermieter muss sich an die gesetzliche Kündigungsfrist halten. Dennoch kann der Mietvertrag einvernehmlich zu jeder Zeit aufgelöst werden.

in meinem neuen mietvertrag

wieso neuer Mietvertrag? Kauf bricht nicht Miete. Das bedeutet, dein Mietvertrag bleibt auch bei Wechsel des Eigentümers vollinhaltlich gültig. Ich hoffe du hast den neuen MV noch nicht unterschrieben

hallo in meinem neuen mietvertrag steht: "*Die Dauer der Mietzeit soll jetzt nicht bestimmt werden. Das Mietverhältnis läuft auf unbestimmte Zeit

Entweder man macht einen befristeten oder einen Vertrag.

Hier gilt, Sie haben einen unbefristeten Vertrag.

bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nach kündigung des Vertrages durch eine der Parteien. *Andere K-Frist: mit einer Kündigungsfrist von zwei Wochen.

Für den Mieter ja.

Für den Vermieter nur unter bestimmten Voraussetzungen, z.B, wenn es sich um ein möbliertes Zimmer handelt usw.

Der Vermieter und Mieter hat des Recht zur Kündigung. SIe ist wirksamnach Zugang der Kündigung innerhalb von 2 Wochen." ist das rechtens???

Wenn es sich um ein nichtmöbliertes Zimmer oder eine Wohnung handelt, gilt für den Vermieter die gesetzliche Kündigungsfrist.

Ausschluss §545 BGB - Unbefristeter Mietvertrag?

Hallo zusammen,

ich habe gerade etwas in meinem Mietvertrag nachschauen wollen, als ich auf einen Absatz gestoßen bin:

"Die Regelung des $545 BGB, wonach sich das Mietverhältnis auf unbestimmte Zeit verlängert, wenn der Mieter nach Ablauf der Mietzeit den Gebrauch der Mietsache fortsetzt, wird ausgeschlossen. Setzt der Mieter den Gebrauch der Mietsache nach Ablauf der Mietzeit fort, so gilt das Mietverhältnis als nicht verlängert."

Ich habe jedoch einen unbefristeten Vertrag, eine ordentliche Kündigung ist erstmals diesen Monat möglich. Ist das eine Standardklausel?

Muss ich die Wohnung zu einem bestimmten Zeitpunkt verlassen? Dann wäre es doch aber ein befristeter Vertrag. Oder gilt das für mich nicht, da meine Mietzeit ja nicht endet, da unbefristet?

Vielen Dank im Voraus!

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Kündigung des Wohnungsmietverhältnisses?

Hallo,

ich habe ein kleines (großes) Problem mit meinem Vermieter.

Folgendes ist passiert:

Ich habe meine Wohnung am 23.02.2019 zum 30.04.2019 bzw. 01.05.2019 gekündigt.

Unten ein Auszug aus meinem Mietvertrag, dieser besagt in meinen Augen, das meine Kündigungsfrist zwei Monate beträgt.

Mein Vermieter schreibt mir heute, das er das Schreiben vom 23.02.2019 welches er am 26.02.2019 erhalten hat bestätigt. Des weiteren schreibt er das ich erst zum 31.05.2019 fristgemäß kündigen kann und das ohne seine Zustimmung meine Kündigung unwirksam ist.

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Auszug aus dem Mietvertrag:

§2 Mietzeit, Kündigung

1. Das Mietverhältnis beginnt am 15. Mai 2013 und läuft auf unbestimmte Zeit. Der Mieter ist verpflichtet, innerhalb einer Woche nach Einzug seiner gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen.

2. Der Vertrag kann vom Mieter für den Ablauf des übernächsten Kalendermonats gekündigt werden. 

Der Vertrag kann vom Vermieter gekündigt werden mit einer Frist von

* 3 Monaten, wenn seit der Überlassung des Wohnraums weniger als 5 Jahre,

* 6 Monaten, wenn seit der Überlassung des Wohnraums mindestens 5 Jahre,

* 9 Monaten, wenn seit der Überlassung des Wohnraums mindestens 8 Jahre vergangen sind.

3. Die Kündigung muss schriftlich spätestens bis zum 3. Werktag des ersten Monats der Kündigungsfrist erfolgen. Für die Rechtzeitigkeit der Kündigung kommt es nicht auf die Absendung, sondern auf den Zugang des Kündigungsschreibens bei dem anderen Vertragspartner an.

4. Wird der Gebrauch der Mietsache nach Ablauf der Mietzeit vom Mieter fortgesetzt, kann sich keiner der Vertragspartner auf eine stillschweigende Verlängerung des Mietverhältnisses auf unbestimmte Zeit (§ 545 BGB) berufen.

5. Die Wohnung ist freifinanziert.

§3 Außerordentliche Kündigung

1. Die außerordentliche Kündigung des Mietvertrages richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

2. Bei einer fristlosen Kündigung des Vermieters wegen Zahlungsverzugs umfasst der Begriff der Miete auch die gesetzlich zulässigen Betriebskostenvorauszahlungen (§ 4 Abs. 2).

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Meine Frage ist, mache ich hier einen Fehler oder er?

Er hat das Haus in 2016 „übernommen“, aber die Rechte und Pflichten bleiben ja unverändert und er hat mir nie ein Änderungsschreiben zukommen lassen indem die Kündigungsmodalitäten verändert wurden.

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