2. Weltkrieg. Was denkt die junge Generation

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Also ich 17 Jahre und schreib zur Zeit meine Facharbeit über ein ähnliches Thema, wobei ein Hauptaugenmerk meiner Arbeit darauf liegt, inwieweit Kinder und Jugendliche heute noch betroffen sind und/oder sich schuldig fühlen, für das , was damals passiert ist. Ich hab Fragebögen entworfen für eine 7. , eine 9. und Schüler der 11. Klasse ( alle durchgeführt auf einem bayrischen Gymnasium). Das Interesse am Krieg ist groß, schuldig fühlt sich aber so gut wie niemand. Über heutige Prozesse gegen Kriegsverbrecher von damals denken die unterschiedlichen Altersklassen unterschiedlich: die jüngeren sind der Meinung, dass es fast nichts mehr bringt die Leute jetzt noch einzusperren, da sie eh bald sterben (so markaber das auch klingen mag), die Älteren sind überwiegend der Ansicht, dass sie unabhängig vom Alter für ihre Taten büßen müssen. Ansonsten helfen meiner Generation Bücher wie "der Junge im gestreiften Pyjama", "Als Hitl. (gf-net verbietet den Namen auszuschreiben) das rosa Kaninchen stahl" oder "der Vorleser" am meisten, da die Geschichten authentisch sind und uns ein besseres Gefühl für die damalige Zeit vermitteln als der Geschichtsunterricht an der Schule. die Frage ob wir soetwas überstanden hätten ist meiner Meinung nach in zweierlei Hinsicht hinfällig: zum einen da wir uns einfach nicht vorstellen können, wie es damals war. Und andererseits, können sie sich vorstellen, dass jetzt Krieg ausbricht ? Ich nicht. Aber als sie in die Hitlerjugend gegangen sind hat ihnen das vermutlich auch einfach Spaß gemacht und sie haben sich all die Schrecken, die der Krieg bringen würde, nicht vorstellen können. Und trotzdem sind sie dann damit zurecht gekommen, weswegen ich denke, dass auch wir Jugendliche von heute in einer solchen Situation bis an äußerste zu gehen und alles in unsrer Macht stehende tun würden, um zu überleben.

Ich bin weitgehend einverstanden. Hatte eine längeren Kommentar über die damalige Zeit geschrieben weil ich gerne mit der heutigen Jugend über die damalige Zeit diskutiere. Leider ist er, wie schon so oft, plötzlich verschwunden. Statt dessen kam ein Seite über Webung mit Eis am Stiel. Deshalb nochmal eine Kurzfasung. Autentische Berichte können Erlebnisse besser wiedergeben als Geschichtsschreibung. Es können aber unterschwellig auch Gefühle mit eingeflossen sein. Es gibt auch Erlebnisse von Kriegsgefangenen, die in russischer Kriegsgefangenschaft waren und nicht gerade das Paradies erlebt haben. Wenn man aber die heutige Jugend immer noch für all das verantwortlich machen will, sehe ich darin nur Rachegedanken die ein Kontra Provozieren. Deshalb, möge das was passiert ist nicht noch einmal passieren. Man mußm auch vergeben und vergessen können.

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Kleiner Nachtrag zu meinem Kommentar. Es ist richtg, daß die heutige Jugend wohl nicht mehr in die Verlegenheit kommen wird, Soldat zu werden. Die Zeit ist vollkommen anders. Wir sind damals in der Schule, im Jungvolk und der HJ einseitig auf das politische System ausgerichtet worden. Wir wurden sportlich und vormilitärisch gedrillt. Es gab weder Fernseh noch PC, wo die heutige Jugend einen großen Teil der Freizeit verbringt. Damals galt die Devise, ein Junge muß hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder und flink wie ein Windhund sein. Wir sind der Propaganda zum Opfer gefallen und haben alles geduldig mitgemacht. All dies war schon vorher mehr oder weniger ein Überlebenstraining die manchem das Leben gerettet hat. In diesem Zusammenhang steht auch meine Meinung zu der Generationenschuld. Diese einseitige politische Ausrichtung hat auch manch einem Jugendlichen dazu verleiten lassen, sich freiwillig zur Waffen SS zu melden, wenn die Anwerber in der HJ auftauchten. Ich habe dem Werben zum Glück widerstanden, sonst wäre ich vielleicht auch als Wachmann im KZ gelandet und säße auf der Anklagebank. Meine politische Meinung habe ich nach dem Krieg grundlegend geändert aber nicht die über Rache und Vergeltung, die uns gepredigt wurde und die 5 Jahre meines Lebens als Soldat und Kriegsgefangener gekostet haben.

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Es wäre nicht nur für die heutigen Jugendlichen schwieriger, sondern für alle, die nach dem Wirtschaftswunder geboren und aufgewachsen sind. Wir sind wirklich total verwöhnt und verweichlicht.

Es gab ja im 2. Weltkrieg jede Menge Leute, die vorher hochherrschaftlich gelebt haben und später in Güterwaggons gepfercht wurden. Der einfache Arbeiter hatte sicher nicht so die ganz grausamen Anpassungschwierigkeiten. Ich weiß, dass eine meiner Großmütter sich den ganzen Tag beklagt hat, während die Uroma und die andere Oma die Ärmel hochgekrempelt haben.

Wir bekommen den 2. Weltkrieg jedes Jahr wieder in der Schule vorgekaut. Ich persöhnlich denke das der 2. Weltkrieg so einschneidend und weltbewegend war, dass man den gefallenen Leuten von damals seinen vollsten Respekt entgegenbringen sollte.

Allerdings möchte ich anmerken das es für die meisten Jugendlichen des 21.Jahrhunderts nur schwer vorstellbar ist was damals geschah...wir leben nicht in einer Zeit in der wir nicht genug zu essen haben.

Dennoch, am Ende ist es wichtig, dass wir uns genauestens darüber informieren was damals geschehen ist, denn es ist ein Teil unserer Geschichte. Ich persöhnlich rede immer noch mit meiner Oma über den 2. Weltkrieg und ihre Erfahrungen,dabei verspüre ich immer eine Art Ehrfurcht, denn mein Uropa hat damals einen Juden ins Ausland gebracht.

Worauf sie mit ihrer Frage anspielen ist wahrscheinlich, ob wir sie dafür verurteilen das sie damals ein "Nazi" waren. Ich nicht,denn sie haben nur ihre Pflicht getan und wurden im 3. Reich nach den Vorstellungen der Nazi-Jugend erzogen.

Sie haben meinen Respekt.

Einerseits geht meine Frage dahin, ob die heutige heutige Jugend diese geistige und kürperliche Kraftanstrengung überstehen würden. Andererseits hatte ich nicht an Fragen über Nazis gedacht. Aber auch hier wäre eine Antwort interessant. Wir wurden als Nazi erzogen. Hatten keine andere Wahl. Aber wir waren schon auf die Anforderungen als Soldat gedrillt. Deshalb war es wohl leichter, so etwas zu überstehen. In diese Richtung ging meine Frage. Wie würden heutige Jugendliche diesen Streß überstehen.

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