2. Weltkrieg "Lebensraum" heute?

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3 Antworten

Ja, aber umgekehrt.

Es kam nach dem zweiten Weltkrieg zu Flucht und Vertreibungen. Die bereits vor der NS-Diktatur bestehenden deutschen Siedlungen in Osteuropa waren danach zu großen Teilen nicht mehr von vielen Deutschen besiedelt. Dies ist auch eine iindirekte Folge der Lebensraum-Initative, weil zuvor die Bevölkerung in diesen Staaten von den Nazis teilweise enteignet/vertrieben/unterdrückt/ausgebeutet/umgebracht/ als Zwangsarbeiter verschleppt... wurde.

Beispiele:

Polen: Die polnische Bevölkerung im Osten wurde von den Sowjets vertrieben/umgesiedelt. Das Gebiet ging an die Sowjetunion. Die deutschen Gebiete östlich der Elbe gingen an Polen und wurden von Polen besiedelt. Die ethnische Zusammensetzung hat sich also geändert.

West-Deutschland nahm fast alle diese deutschen Flüchtlinge aus den Ostgebieten auf.

Einzige größere Ausnahme für "dauerhafte"/langanhaltende Besiedlung des Ostens: Während des zweiten Weltkriegs wurden in der Sowjetunion Wolgadeutsche nach Kasachstan umgesiedelt. Hier war der Krieg Hitlers gegen die Sowjetunion die Ursache, es war aber nicht direkte Folge der Lebensraum-Initative, sondern des Krieges und des Misstrauens Stalins gegenüber der deutschen Minderheit. Später siedelten aber viele als "Russlanddeutsche" in die Bundesrepublik.



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Polen liegt woanders als davor.

Es gibt kaum noch Juden in Osteuropa, insbesondere in Polen.

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Nein, gar nichts. Wozu auch.

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