2. Weihnachts feiertag wiederspruch in der bibel?

13 Antworten

Gott hat es gefallen, sich uns in der Bibel als dreieiniger Gott zu offenbaren: Gott als Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist (Gott als 3 Personen und doch eins; Trinität).

Man kann das vielleicht mit drei Kreisen vergleichen, die sich in der Mitte überschneiden. Es sind drei Kreise, sie gehören aber zu einem Gesamtbild. Oder mit Wasser in seinen Aggregatszuständen: Wasser flüssig, als Eis oder als Dampf und trotzdem eben Wasser. Diese Beispiele erklären durchaus nur unzureichend und mit unserem begrenzten menschlichen Verstand, was Dreieinigkeit (Trinität) bedeutet. Aber vielleicht hilft dir das, dir vorzustellen, dass Gott gleich: Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist, also drei Personen und doch eins (also ein Gott) ist!

Die Trinität wird in der Bibel beschrieben. Bereits im ersten Vers steht: "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde" (1. Mose 1,1). Das Wort für "Gott" ist hebräisch Elohim, das ist die Mehrzahlform von Eloah und wird von nicht wenigen Auslegern als erster Hinweis auf die Dreieinigkeit Gottes gedeutet bzw. darauf, dass Gott aus mehreren Personen besteht.

Sehr deutlich wird die Trinität (Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist) z. B. in Römer 8,8-9 beschrieben, wo der Geist Gottes mit dem Geist Jesu gleichgesetzt wird: "Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein."

Dass Jesus Gott ist, belegen z. B. die folgenden Bibelstellen:

Das Johannes-Evangelium beginnt z. B. damit, dass Jesus von Anfang an bei Gott war und dass alles durch ihn entstanden ist!

Johannes 1,1-3: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist."

"Das Wort" (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1Joh 1,1; Offb 19,13).

In 1. Johannes 5,20 steht: "Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben."

Titus 2,13: "Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus."

2. Petrus 1,1: "Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus."

Wenn man die Bibel aufmerksam liest, wird man in vielen Versen - im Alten und im Neuen Testament - feststellen, dass Jesus Gott ist. Einige Beispiele dafür:

- Im Buch Jesaja wird Gott mit Alpha und Omega bezeichnet. Diese Bezeichnung verwendet auch Jesus für sich.

- In Jesaja 9,5 wird der verheißene Messias folgendermaßen bezeichnet: "Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst".

- In Sprüche 30,4 heißt es: "Wer richtete alle Enden der Erde auf? Was ist sein Name und was ist der Name seines Sohnes? Weißt du das?"

- Der Jünger Thomas sagt zu Jesus: "Mein Herr und mein Gott!" Und Jesus widerspricht ihm nicht.

- In der Bibel darf nur Gott selbst angebetet werden. In mehreren Stellen verweigern die Engel und Apostel, dass sie Menschen sie anbeten und verweisen darauf, dass nur Gott allein angebetet werden darf. In der Apostelgeschichte, der Offenbarung und anderen biblischen Büchern empfängt Jesus an vielen Stellen Anbetung. 

An diesen und vielen anderen Beispielen sieht man, dass die Bibel lehrt, dass Jesus Christus Gott ist. Das ist auch der Kern der christlichen Botschaft, dass Gott selbst Mensch wurde, ein völlig sündloses Leben führte und deshalb als ein reines makelloses Opferlamm (wie Paulus formulierte) stellvertretend für unsere Sünden sterben konnte. Wir brauchen nur daran glauben und Jesu Opfer am Kreuz für uns in Anspruch nehmen, indem wir um Vergebung unserer Sünden bitten. Da Jesus Gott ist, ist der Weg zu ihm (und damit zum ewigen Leben bei Gott) so einfach und offen geworden.

Sehr interessant und empfehlenswert dazu sind auch folgende Seite:

Ich weiß nicht, woher du das Märchen hast, dass das Geheimnis der Menschwerdung Gottes am 2. Weihnachtstag passiert sein soll bzw. wir dessen gedenken. Der zweite Weihnachtstag ist ebenso wie der 2. Ostertag und der 2. Pfingstfeiertag nur ein Zeichen dafür, wie wichtig diese Hochfeste für die Christenheit sind. Deshalb feiert man diese Heilsereignisse in zwei Festtagen.

Wir feiern zu Weihnachten, beginnend mit der Hl. Nacht die Geburt des Gottessohnes Jesus Christus. Wir feiern dessen Menschwerdung, man kann bei der Geburt Jesu nicht das eine (Menschwerdung) vom anderen (Gottes Sohn) trennen.

Jesus Christus hat uns geoffenbart, dass Gott kein einsamer Gott ist, sondern in sich Beziehung der Liebe ist. Diese zeigt sich in drei Personen als Vater, als Sohn und als Heiliger Geist. Es sind drei Personen in einer göttlichen Wesenheit. Der christliche Gott ist also drei-einig. Christliche Lehre ist, dass Jesus Christus wahrer Gott, aber auch wahrer Mensch ist. Dieses wurde für alle christlichen Konfessionen einmütig bestätigt und in einem gemeinsamen Glaubensbekenntnis festgelegt.

Er hat seine göttliche Existenz im Himmel verlassen, um als Mensch uns gleich zu werden - außer der Sünde. Als Mensch konnte er auch zum Vater beten und auch Mitleid, Schmerz und Angst durchleben. Seine göttliche Autorität zeigt sich bei den Wundern, seinem Anspruch als Weg, Wahrheit und Leben, als Anfang und Ende des Seins und in seiner Auferstehung von den Toten.

hei, Reck21, für viele Außenstehende, aberauch für Christen sebst, bedeutet die Dreieinigkeit Gottes ein großes Problem: Gott, der zugleich Vatergott, Gottsohn und Gottgeist ist = drei in eins. Viele Andersgläubige missverstehen die Trinität als Vielgötterei.

Er hat mit der Geburt Jesu den "Umweg" über den Menschensohn gewählt, um später seine Botschaft in die Welt zu senden, die Christus gepredigt hat. Und der ist als Menschensohn ganz irdisch gestorben am Kreuz, um das Erlösungswerk vom Übel der Erbsünde zu erfüllen.

Der Heilige Geist, die dritte Gestalt Gottes, schwebt über all dem als Zeugnis für die Göttlichkeit und ihre Herrlichkeit über alles.

Sicherlich kann ein Theologe das viel besser erklären als ich kleiner katholischer Laie, woll? Grüße!

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Aber Du hast Dir Mühe gegeben. :-)

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