2 mal in ca. Einem Jahr geblitzt droht ein Fahrverbot?

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5 Antworten

Nein, so kann man das nicht rechnen.
Im Bußgeldkatalog §4 wird dazu eine klare Aussage gemacht:

Ein Fahrverbot kommt in der Regel in Betracht, wenn gegen den Führer
eines Kraftfahrzeugs wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von
mindestens 26 km/h bereits eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt
worden ist und er innerhalb eines Jahres seit Rechtskraft der
Entscheidung
eine weitere Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h begeht.

Rechtskraft der ersten Entscheidung trat zwei Wochen nach dem 07.05., also am 21.05.2015 ein. Erst ab diesem Datum zählt das Jahr, entscheidend ist dann der Tag der neuen Tat - nicht deren rechtskräftigen Ahndung.
Eine neue Geschwindigkeitsübertretung fällt nur dann nicht unter diese Regelung wenn sie nach dem 21.05.2016 passieren würde.

Vom Fahrverbot abgesehen gegen eine Erhöhung des Bußgeldes wird so gut wie überhaupt nicht - denn das Fahrverbot ist ja eine Maßnahmen die weh tun soll. Du kannst natürlich versuchen das zu erreichen, Ansprechpartner wäre zuerst die Bußgeldbehörde, geht die nicht darauf ein müsstest Du Einspruch einlegen und vor Gericht dein Glück versuchen.

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Ich glaube eher, dass dies nicht vom Tag der Zustellung des Bescheids, nsondern vom Tatzeitpunkt abhängt, und somit eine Zeit als Fußgänger vor dir liegt. Allerdings lässt sich.

Das Fahrverbot umgehen, verschieben oder aufteilen

Wer das Fahrverbot umgehen will, muss zuerst den Bußgeldbescheid abwarten. Nach Erhalt des Schreibens haben Verkehrsteilnehmer zwei Wochen Zeit, um Einspruch einzulegen. Tun sie dies nicht, können sie das Fahrverbot nicht umwandeln, da die Rechtsfolge rechtskräftig wird.

Haben Sie also Einspruch eingelegt, um das Fahrverbot zu umgehen, gibt es zwei Möglichkeiten, in welche Richtung sich das Verfahren entwickeln kann:

als Ersttäter:

Der Betroffene beging in den letzten zwei Jahren kein Delikt, weshalb

er den Führerschein bzw. die Fahrerlaubnis temporär abgeben musste.

als Wiederholungstäter:

Dieser Verkehrsteilnehmer erwarb in den letzten beiden Jahren bereits ein Fahrverbot.

Ersttäter können das Fahrverbot verschieben. Sie haben in der Regel einen Zeitraum von vier Monaten,
in dem sie wählen können, wann sie das Fahrverbot durchsetzen wollen.
Die 4-Monats-Frist beginnt nach Erhalt des Bußgeldbescheids bzw. zwei
Wochen danach, sobald er rechtskräftig wird und Sie keinen Einspruch
eingelegt haben.

https://www.bussgeldrechner.org/fahrverbot.html

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Kommentar von Cartag
24.03.2016, 16:58

Und als eine Zeit als arbeitsloser naja meine eigene schuld aber ich habe mal gehört das man das Fahrverbot in ein höheres Bußgeld umwandeln kann aber ob das ohne Anwalt geht bezweifelte ich.

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Kommentar von Cartag
24.03.2016, 17:35

Weil das Jahr wo ich nicht nochmal zu schnell sein darf beginnt erst ab rechtskräftigkeit des Bescheides nur wann fällt das nächste rein ab der tat oder der rechtskräftigkeit des nächsten blitzers.

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Wichtig ist wann du geblitzt wurdest, nicht wann der Brief kommt. Ganz ehrlich? Verdient wäre das verbot allemal.

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1 Monat Krieger du aufjedenfall Erfahrung aber geh zum Anwalt man kann es gegen. Eine Höhere Geldbuße fallen lassen wenn das beruflich bedroht wenn du Rechtsschutzversichert bist ist sehr gut und als erstes kann der Anwalt gucken ob da Fehler sind im verfahren dann wird es eingestellt.

MFG

Xkadir69

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Kommentar von xkadir69
25.03.2016, 00:07

Kriegst *

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Das Fahrverbot kommt trotzdem. Es kommt nicht auf das Datum des Bescheides an sondern auf das Datum des Verkehrsverstoßes.

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Kommentar von Cartag
24.03.2016, 16:52

Hat das nichts mit der rechts Wirksamkeit des Bescheides zu tun ( 14 Tage nach Ausstellung )

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