2 Kündigungen erhalten

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5 Antworten

solche Vereinbarungen sollten schon im Arbeitsvertrag verankert sein, aber man kann auch nicht einfach vom Arbeitsplatz fern bleiben das ist eine Arbeitsvertragsverletzung genau so wie es eine Steuerhinterziehung ist 33% des Nettogehaltes einfach nicht versteuern zu wollen das erfüllt den Strafbestand der Steuerhinterziehung, da sollte der Arbeitgeber sehr vorsichtig sein, du kannst fast alles in diesem Staat tun aber nicht den Staat betrügen. Es giebt sehr gute Steuerfander die soetwas mit leichtigkeit aufdecken und ich möcte dann nicht in der Haut des Arbeitgeber stecken!!!

Hallo Hoppet,

auch wenn 'immer' erzählt wird das eine mündliche Vereinbahrung genau soviel wert ist wie eine schriftliche. Hält sich eine Partei nicht an die Absprache ist sie nix wert.

Nur was Du schriftlich hast kannst Du letztendlich auch durchsetzen. Alles andere ist 'Schnee von gestern' und da fragt im Zweifel keiner mehr nach.

Gehalt muß der Arbeitgeber, ob er nun Arbeitgeber B, X oder 9 heißt, zahlen.
Den Bonus nicht.

Gehst Du oder Arbeitnehmer A dann nicht mehr Deinem Job nach und erklärst Dich nicht gegenüber Deinem Arbeitgeber hat er das Recht Dir fristlos zu kündigen.
Soweit ich aber in Erinnerung habe muß eine Abmahnung dieser Kündigung vorraus gehen.
Egal ob fristlos oder fristgerecht.

Eventuell mal mit einem Anwalt besprechen.

LG. der Rosslauer

Also, mündlich zählt leider nichts, deshalb wird einem immer geraten, dass man sich schriftlich alles bestätigen lassen soll. Ansonsten kann ja nie bewiesen werden, dass dieser Bonus so abgemacht war.

Die fristlose Kündigung finde ich gerechtfertigt. Der Arbeitnehmer ist schließlich nicht mehr am Arbeitsplatz erschienen und hat somit seine Kündigungsfrist nicht eingehalten.

Nun, beide Kündigungen sind wirksam, wenn die Kündigungsschutzklage nicht erfolgt - ich glaube 4 Wochen nach der Kündigung muß die erfolgen, und zwar auf jede Kündigung einzeln, schriftlich. Ansonsten wäre die zum 15.09.2012 wirksam.

Wenn es mündlich vereinbart war, dass das Geld gezahlt wird, und dies in der Vergangenheit auch erfolgt ist, also der Boni, das zu belegen ist, dann sollte hier ein Anrecht auf die Zahlung bestehen.

Dumm ist nur, wenn man unentschuldigt am Arbeitspl. fehlt, dann hat der Arbeitgeb. alle Karten in der Hand.

Ob man ein Recht hat, jeden Monat einen Bonus zu erhalten, hängt von der Begründung ab. Der AG könnte "sonstwas" als Bonus-Grund sich ausdenken und die Zahlung jederzeit wieder einstellen.

Es ist auch umstritten, ob aus dem jahrelangen Bezug von Weihnachtsgeld sich ein Recht ableiten lässt. In kleinen Betrieben darf der AG auf Grund schlechter Finanzlage jederzeit freiwillige Sonderzahlungen einstellen. (wenn sie nicht explizit im Arbeitsvertrag genannt sind)

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@ThomBer

... ehemm,

was genau möchtest du mit deinem Kommentar sagen;

eine freiwillige Sonderzahlung z.B. ist absolut nicht mit übereinstimmenden Willenserklärungen zu vergleichen, da, wie das Wort es schon sagt, diese Zuwendung vom AG auf freiwilliger Basis erfolgt/e, niemand wird daraus ein Recht auf Anspruch machen wollen.

es wird gesagt, dass es vereinbart war zwischen beiden Parteien, nach §§ 130 ff BGB (allg. Grundsätze Abschluß von Verträgen), bereits auch durch übereinstimmende mündliche Willenserklärung.

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@Sonniah

wenn eine zahlung zu 100% IMMER gezahlt werden soll, dann wird man sie nicht als Bonus extra vereinbaren, sondern einfach in den Lohn miteinberechnen. Da es aber keinen Bonus gibt, der IMMER gezahlt wird, sondern i.d.R. nur bei Vorliegen bestimmter Tatsachen, können wir hier sowieso wohl kaum was sagen, weil wir die Konditionen für diesen Bonus nicht kennen. Und solange der Fragesteller sich hier nicht wieder blicken lässt, ist jede Mutmaßung ohnehin sinnlos.

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Die fristlose Kündigung wegen unentschuldigten Fehlens ist korrekt.

Selbst wenn der mündliche Vertrag gültig gewesen sein würde, so wurde er ja durch den schriftlichen ersetzt!! ;)

(Im Übrigen SEHR merkwürdig, dass ein Netto-Lohn vereinbart wurde! aber jetzt auch egal)

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