2 Fragen zur Schöpfungsgeschichte

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24 Antworten

Ich glaube an Gott, aber so kann sich die Entstehungsgeschichte der Erde nicht abgespielt haben. Die Entstehung des Universums beschreibt die Astrophysik und die Entstehung des Lebens und des Menschen wird mit der Evolutionstheorie sehr gut erklärt. Beides sind Theorien, werden es vielleicht auch noch lange bleiben, aber sie sind doch ziemlich sicher und sie sind mindestens genau so schön wie eine wörtliche Auslegung der Schöpfungsgeschichte.

Trotzdem kann ich mir Gott sehr gut vorstellen. Denn Ich glaube, es gibt noch etwas hinter der Astrophysik. Eine Wirklichkeit, die Alles umfasst, alles durchdring. Der Urnknall findet heute noch statt. Und es tauchen weitere Fragen hinter der Urknall-Theorie auf, die endgültig vielleicht nicht geklärt werden können. Nach heutigem Stand der Forschung entstand das Universum vor 13,7 Milliarden Jahren. Aber war dies auch der Beginn der Zeit? Je mehr Wissen wir anhäufen, desto größer wird die Anzahl der Fragen. Ich finde, der Freiraum für Gott wird eher größer als kleiner. Und alle Fragen, die nicht unbedingt an Raum und Zeit gebunden sind (Z.B. Leben nach dem Tode) behalten ihre Existenzberechtigung. Die Schöpfungsgeschichte der Bibel jedoch ist eine schöne Geschichte, aber eben nur eine Geschichte.

Sicher war es möglich, aber nicht wahrscheinlich. Denn unsere Welt ist nicht so entstanden, wie es in der Bibel steht. Die Schöpfungserzählung ist ein Bild dafür, warum die Welt enstanden ist und wie sie beschaffen ist, wie die Lebewesen in die Welt kamen und warum es das Böse gibt. Sie ist kein mitstenographierter historischer Bericht und so darf man sie auch nicht verstehen. Gruß, q.

Er hätte es auch in einer halben Sekunde geschafft. Am siebten Tag hätte er eine schöne Sonntagswelt geschaffen, aber er war zu müde. Jetzt müssen wir mit seinem Murks klarkommen.

Hos 11,9 ... Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch...

erst denken, dann schreiben

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ich glaube daran dass gott uns die welt mit einen grund gegeben hat.auch wie er es beschreibt,...aber wir wissen nicht wie lange damals EIN TAG war!!es koennten 1000 jahre gemeint sein!!!"ein Tag" damit war ein "schoepfungsabschnitt" oder sowas in der art gemeint.es muessen keine 24 stunden sein,wie wir es heute rechnen :)...wer weis wer weis.natuerlich hab es nicht die tiere die es heute gibt!nur einfache tiere,..und diese haben sich dann zu denen heute entwickelt!...mich beeindruckt es troztdem.es war eine lange zeit,...aber mal ehrlich leute,...die natur ist beeindruckend,...wir haben uns leider nur schon daran gewoehnt!

Hi, ja, ich denke, Gott hat die Möglichkeit, die Welt in 7 Tagen zu erschaffen (was eine logische Folgerung ist, wenn man Gott tatsächlich als allmächtig annimmt). Ob die Schöpfung nun tatsächlich im Wortsinne innerhalb von 7 Tagen abgeschlossen war, oder so etwas wie "Schöpfung durch Evolution" über einen aberwitzig langen Zeitraum hin abgelaufen ist, das ist eine andere Frage... Die Frage nach dem 7. Tag: Nun, Gott hätte meiner Meinung nach nichts erschaffen, den er war schlicht und ergreifend fertig, es gab nichts mehr, was er der Schöpfung noch hätte hinzufügen wollen. "Und siehe es war gut." Gott gibt sich nicht mit halben Sachen zufrieden. Was er macht ist endgültig und genau so, wie er es wollte. Auch wir MEnschen, als doch so unvollkommene und teils erschreckend dämliche, oder auch bösartige "Krönung" der Schöpfung.

Der Mensch war perfekt doch er wurde von Satan zur Sünde verführt und wird es heute noch immer und der Mensch merkt nicht welch ein übles Spiel Satan mit uns spielt

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@M4tzeH

Wie kann jemand, der perfekt ist, verführt werden???

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@Magnus70

Das kommt drauf an, was Du unter "perfekt" verstehst. Ein Teil der Perfektion des Menschen ist es, dass er einen freien Willen hat, eine echte Befähigung zu eigenen Entscheidungen, auch zur Entscheidung für oder gegen Gott. Das lässt natürlich einerseits dann eben auch genau die Möglichkeit der Verführung, bzw. der ganz eigenen Entscheidung zum Schlechten hin, andererseits ist auch nur so die Gottesebenbildlichkeit des MEnschen verständlich, ohne diesen freien Willen, wären wir nur Marionetten, aber Gott wollte (so seh ich das zumindest) ein echtes Gegenüber.

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@M4tzeH

Biblisch gesehen hast Du natürlich recht. Ich habe mit meinem letzten Satz eher auf die in der Gegenwart zu besichtigende menschliche Realität abgezielt, die ja aber auch (neben dem Aspekt der Verführung, den Du ansprichst) eben durch den freien Willen (s.u.)des Menschen (Verführbarkeit!)entscheidend geprägt ist.

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@AchSo77

Verführung bedeutet ja, dass der freie Wille ausgeschaltet ist, sonst wäre es Überzeugung. Wenn es einem Teufel gelingen kann, den freien Willen auszuschalten, dann ist die Fähigkeit des Menschen, freien Willen auszuüben, offensichtlich nicht perfekt. Und damit ist auch der Mensch nicht perfekt.

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@AchSo77

@M4tzeH und AchSo77:

  1. Ich verstehe die ständige Schuldzuweisung auf den Teufel nicht, der für alles Böse verantwortlich sein soll. Auch der Teufel untersteht in seiner Macht vollständig dem allmächtigen Gott. Wenn Gott denm Teufel weitermachen lässt, ist Gott für das Böse verantwortlich, der Teufel ist dann nur sein Angestellter.

  2. Wenn Gott allwissend sein soll, so kann es keinen freien Willen des Menschen geben, da Gott bereits vor der Schöpfung des Universums wissen musste, welcher einzelne von uns aufgrund seiner eigenen Entscheidungen mit seinem "freien Willen" auf ewig in die Hölle gehen wird. Klar kann man argumentieren, dass trotzdem eine eigene Entscheidung getroffen werden könnte, aber diese resultiert nur aus dem von Gott vorgegebenen Werkzeug "Freier Wille". Die Hauptverantwortung liegt somit wieder letztlich bei Gott, der als Werkstattmechaniker ein Auto mit einer nicht perfekten Bremse ausgestattet hat und somit den Unfall des Fahrers in Kauf nimmt (Gott weiss ja bereits im Voraus, dass die Fahrt mit einem Unfall = ewige Hölle endet).

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@Couchjumper

Genau genommen nimmt Gott mit seinem Wissen die Unfallfahrt nicht nur in Kauf, sondern er verursacht sie, da er bereits weiss, wie die Fahrt endet.

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