2-3 Monatsgehälter Rücklage unüblich geworden?

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11 Antworten

Glaube nicht, das deine Frage heute nicht mehr aktuell ist.

Dein letzter Satz ist sehr sinnvoll und wenn das mehr tun würden, dann hast du Recht, denn dann kämen nicht so viele Frage wie in deinem Posting beschrieben.

Viele können auch nicht mit Geld umgehen, kaufen schon Handys und alles nur auf Raten, anstatt zu sparen und dann zu kaufen, wenn sie das Geld bar auf der Kralle haben. Viele wollen auf eigenen Beinen stehen (Wohnung) und verlassen sich lieber auf die Allgemeinheit (Staat), der alles für sie finanziert.

Mit Ausnahmen von Menschen, denen vom Staat die Möglichkeit eingeräumt wird, dass sie Zuschüsse beantragen können.

Wie sollen die denn Rücklagen bilden?  Deine Eltern haben es anscheinend bei dir richtig gemacht, deshalb  legst du deine Prioritäten auch so, dass du immer einen kleinen finanziellen Rückhalt hast.

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Kommentar von berlina76
10.11.2016, 09:06

Ja ich habe diesen finanziellen Rückhalt und für mich selber dazu noch die Regel, das alles was unter 1000 € kostet aus der Hand bezahlt werden muß ohne Kredit. Also entweder weil ichs sofort brauch(Waschmaschiene um beim Beispiel zu bleiben) vom Ersparten oder zusätzlich angespart wird(Handy)

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Es gibt viele dieser Beispiel die du genannt hast.

Wir haben mal bei einem Kunden vergessen das SEPA-Mandat für die monatlichen Mietzahlungen zu aktivieren. Erst beim zweiten Mahnschreiben ist er dahinter gekommen, dass nichts bezahlt wurde. Vorher war dem Mieter alles egal. Das Problem wäre schnell behoben gewesen indem der offene Betrag unmittelbar vom Konto abgebucht worden wäre, nur hatte der Mieter das Geld für 3 Monatsmieten nicht mehr am Konto obwohl es ja aufgrund der fehlenden Zahlungen ja noch dort sein müsste.

Da fragt man sich auch, wie einem nicht auffallen kann, dass da monatlich 500 € zu viel am Konto sind und diese dann einfach mit vollen Händen ausgibt.

Da fehlt mir jedes Verständnis, denn ich fühle mich schon mit wenig gespartem Geld sehr unwohl wie ich nach dem Kauf meines Autos oder meiner Wohnung feststellen musste.

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.Ich behaupte, eine solche Rücklage zu bilden, ist aktueller denn je.

Schnell können sich die persönlichen Bedingungen zum Negativen wenden. Die Zeiten, wo man schnell mal den Job gewechselt hat, um mehr zu verdienen, sind vorbei. Lange schon.

Es ist einfach entspannend, wenn man weis, wenn die Waschmaschine kaputt geht, einfach eine Neue kaufen zu können. Und dann nicht aus der Not heraus ein billiges Produkt nehmen zu müssen, weil das Geld nicht da ist. Nur um eine solche Rücklage zu bilden, bedarf es einer gewissen Selbstdisziplin.

Das Geld darf dann eben nur für entsprechende Notfälle ausgegeben werden. Mit: "ich hab da 5000 Euro .. ich fahr mal in die Karibik" wird es nichts.

Für Schüler und Studenten würde ich mind 1 Monatseinkommen anraten. Berufsanfängern 3. Und mit zunehmenden Alter dann pro Jahrzehnt ein Jahresnettoeinkommen. (das allerdings nicht als kurzfristiges Geld.

Meine Erfahrung: egal was man verdient: man muß damit auskommen. Das funktionierte als ich 2 Umschulungen hatte, genau so ohne Arbeit. Und wenn ich wenig habe und auch nur 50 Euro an die Seite lege, sind das schon 600 Euro im Jahr.

Zur Verdeutlichung mal anders:

Selbst wenn "notorische am finanziellen Limit lebende" morgen 300 Euro mehr verdienen würden, würde auch alles verballert werden. (kenn da genügend Beispiele - BMW, Reisen, Sky-man kanns sich leisten, beim Urlaub einen Stern mehr..) legen davon nichts zurück.

Und dann geht die Waschmaschine kaputt ... Hätten sie nicht diese 300 Euro bekommen - wärs auch gegangen ....

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Das ist nach wie vor eine sehr sinvolle Strategie. Hat nicht nur den Vorteil, dass dich "Unvorhergesehens" nicht so leicht aus der Bahn wirft, sondern auch den, dass du nicht ständig überlegen musst, wie du dies oder jenes jetzt wieder bezahlen kannst. Kannst deine Gedanken sinnvolleren Dingen zuwenden. 

Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen viel Energie verschwenden, weil sie am finanziellen Limit leben und sie ständig finanzielle Engpässe managen müssen. Ich rede jetzt nicht von denen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, sondern von denen, die einfach nicht sinnvoll mit Geld umgehen können (oder wollen). 

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Hey,

ich bin der Meinung vieler anderen hier. "Unüblich" ist deine Einstellung nicht, dafür sehr löblich ;-)

Man sieht hier eben nur Fragen von Leuten, die nicht wissen, wie es geht. Wieso sollte auch jemand eine Frage stellen, wenn es ihm mit seinen Rücklagen gut geht? ;-)

Wie überall gilt: Menschen melden sich meist beim Negativen, beim Positiven gibt es ja auch keinen Grund sich zu "beschweren".

(Ein anderes Beispielt sind Service-Hotlines: Dort melden sich zu 90%+ weil Sie ein Problem oder eine Beschwerde haben. Kaum einer ruft an und bedankt sich einfach nur für den Service und die tollen Produkte o.ä. ;-) )

Aber deine Frage ist durchaus berechtigt. In der heutigen Zeit ist es in der Tat nicht ganz einfach mit Geld umgehen zu können. Solche Tipps, wie von deinen Eltern, bekommen auch viele eben NICHT mit auf den Weg. Jedoch sollte jeder selbst seine Erfahrungen machen und früher oder später merken, dass etwas falsch läuft und dies auch so gut es geht ändern.

Grüße

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Ich gehöre der nicht gerade jüngeren Generation an. Meine Eltern haben mir dies ebenfalls noch mit auf den Lebensweg gegeben.

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Man sollte nicht nur ein Notfallrücklage haben sondern auch einen gewissen prozentsatz jeden Monat sparen. Sparen auf die Bank oder Investieren

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Kommentar von berlina76
10.11.2016, 09:08

Weswegen ich schrieb "Dieses soll Geld zum überbrücken von kurzfristigen engpässen da sein und hat nichts mit dem Geld zu tun was man sonst noch spart oder auch nicht."

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Natürlich ist es gut, sich etwas anzusparen. Und Du hast völlig recht, auch 10 oder 20 € sind ein Anfang - immerhin etwas.

Sparen will gelernt sein. Da müssen manche noch viel hinzulernen

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deine Eltern scheinen vernünftige Leute zu sein, wie kommt dann darauf  selber zu kündigen ohne eine neue Perspektive zu haben ?

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Kommentar von Jack98765
10.11.2016, 09:19

Gibt genug Fragen diesbezüglich hier. Genauso wie die ich habe keinen Cent, brauche aber einen Kredit für dies und das. Muss mir unbedingt das und das kaufen, was passiert wenn ich nicht zahle. Eigentlich fragt man sich oft, wie die Leute bisher überlebt haben.

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Unüblich ja wenn die Finanzen dafür zu knapp sind. Dann ist indirekt immer ein Zustand wo man von den Rücklagen zehren sollte.


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das ist heute immer noch so, dann  gibt es auch keine finaziellen engpässe. aber es kann auch nicht jeder mit Geld umgehen.

oder von heute auf morgen arbeitslos geworden, dann passt das auch nicht mehr

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Kommentar von berlina76
10.11.2016, 09:20

Von heute auf Morgen Arbeitslos zu werden dazu brauch es schon einen triftigen Grund. Ansonsten hat man mind. einen Monat Kündigungsfrist und unter normalen Umständen anschließend das Recht auf ALG1 oder 2. auch wenn diese Gelder eng bemessen sind.

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