1und1 hat VDSL zwischen 50-100 versprochen, kann nach Wechsel aber nur DSL16 zur Verfügung stellen. Sonderkündigung möglich ?

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2 Antworten

Hallo,

man könnte sagen, dass ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe:

Im September 2014 habe ich einen Vertrag mit 1&1 geschlossen (im MediaMarkt am Counter): DSL Doppelflat 16.000 mit Vormerkung auf 50.000 bei Ausbau.

Laut einem Mitarbeiter sei das ein "Vorvertrag" gewesen.

Mein Vertrag begann (wg. Laufzeit des vorherigen Vertrags) erst im März 2015. Am 20.10.2015 bekam ich einen Anruf von 1&1, in dem mir mitgeteilt wurde, dass der Ausbau auf sich warten lässt (ein anderer Mitarbeiter sprach davon, dass das wohl hieße, dass man zumindest im nächsten halben Jahr kein VDSL haben könne).

Meine Option trotz mehrfachen Nachfragens (z.B. einfach weiter mit Vormerkung zu warten) war lediglich, dass ich in den "normalen" 16.000er "wechsle". Da ich das Telefonat nicht anders beenden konnte, blieb mir nichts anderes übrig, als das hinzunehmen.

Ich bekam eine Mail, dass der Tarifwechsel abgeschlossen sei, als Anhang erhielt ich die aktuellen AGB und eine Widerrufsbelehrung.

Ich war fest davon ausgegangen, dass ich ein Sonderkündigungsrecht habe, weil 1&1 die ursprünglich bestellte Leistung (VDSL) nicht erbringen kann. Dem sei natürlich nicht so, ich hätte ja den Tarif gewechselt bzw. dem Wechsel zugestimmt (zur Erinnerung: ich hatte keine Wahl!). Außerdem sei ich außerhalb der Widerrufsfrist von 14 Tagen (habe mich erst im November um einen Tarif bei der Telekom mit Hybrid gekümmert, weil ich wie gesagt von dem Sonderkündigungsrecht ausging).

Nach zig Telefonaten erfuhr ich dann auf konkrete Nachfrage, dass ich faktisch gar nicht hätte  widerrufen können - schließlich sei der alte Tarif für mich ja geschlossen. Aber ich hätte ja dem Tarifwechsel zugestimmt...

So drehte ich mich bislang im Kreis.

Leider kann ich von meinem Vertragsabschluss lediglich die Bestellbestätigung, auf der natürlich nur Doppelflat 16.000 steht, finden. Ich vermisse die AGB von 2014 inkl. dem sonstigen Vertragswerk (Preis- und Leistungsverzeichnis, unterschriebener Auftrag etc.)... Die nach mehrmaligem Versuch erst erhaltenen Verzeichnisse sind ebenfalls nicht die zu dem alten Vertrag passenden.

Da das m.E. so nicht laufen darf ("Ködern" mit VDSL-Vormerkung, dann Absage, die nicht mal selbst verschuldet sein muss, wenn mit dem Ausbau gerechnet werden konnte, als Option nur die Möglichkeit auf VDSL zu verzichten und im 16.000er zu bleiben (zwar hätte ich in den 6.000er wechseln können, das stellt aber bei Bestellung von VDSL wohl keine echte Option dar, der bestellte Tarif ist schlichtweg nicht lieferbar), und dann die Sonderkündigung mit Verweis auf die Widerrufsfrist versagen, die man jedoch faktisch nicht hatte), liegt der Fall nun bei unserer Kanzlei, von wo aus offiziell auf die Absage der Kündigung geantwortet wird. Ich bin dann mal gespannt, wie der Fall endet. Letztlich wäre das nämlich durchaus ein Thema für den Verbraucherschutz - oder die Presse, in der sich 1&1 ja derzeit auf kindische Art und Weise von dem wohl stärksten Konkurrenten abzuheben versucht.

Sollte jemand die AGB etc. aus 2014 haben, könnte das übrigens sehr gut weiterhelfen!

Gruß

N.

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Kommentar von Telekomhilft
17.11.2015, 19:47

Hallo nv777,

das was du schreibst ist natürlich eine blöde Geschichte bei der ich dir leider nicht helfen kann. Warum schreibe ich dann an? Du hast in deinem Text erwähnt, dass du dich um einen MagentaZuhause Hybrid Vertrag gekümmert hast. Sind dir dadurch denn Probelem entstanden oder hast du dich "nur" informiert?

Wenn ich dich in diesem Bereich unterstützen kann, dann sag mir bitte Bescheid.

Liebe Grüße

Eva M. von Telekom hilft

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Hallo, also bei mir waren auch erst alle der Meinung, VDSL würde funktionieren. Also habe ich VDSL beantragt. Allerdings stellte sich dann im Vorfeld schon heraus, dass VDSL doch nicht geht und ich hatte die Wahl zwischen DSL16 oder vom Vertrag abspringen. Ich bin dann allerdings bei 1und1 geblieben und habe eigentlich nur freundliche Erfahrungen bis jetzt gemacht.

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