1er Pferdeanhänger mit Mercedes A-Klasse?

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5 Antworten

Ich würde Dir davon abraten. Auch wenn es bei Euch keine Berge gibt, so ist so mancher Hängerparkplatz auf Turnieren eine einzige Katastrophe - matschig, an irgendeinem Weidehang, durch eine blöde Senke, feuchte oder steiniger Boden und ZACK hat es Dein Getriebe erwischt, qualmt die Kupplung, stinkt wie 10 Zentner vergorenes Sauerkraut und freut sich die Werkstatt über die saftige Rechnung, die sie Dir schreiben kann.

Jeder in meinem Umfeld, der versucht hat, mit Kleinwagen zu ziehen, hat diese aus ähnlichen und noch blöderen Erfahrungen baldmöglichst ausgetauscht. 

Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass man überall da, wo man zieht, ebene gut passierbare Straßen hat. Selbst das flachste Flachland wartet immer wieder mal mit einer Steigung auf und ein Fahrzeug, das am Limit zieht, hält sicherlich nicht lange.

Mach einen Hänger-Führerschein und spare auf ein vernünftiges Zugfahrzeug. Denn auch wenn auf den meisten Turnieren Traktoren bereit stehen, die festgefahrene Gespanne aus dem Matsch ziehen, passiert es nicht selten, das die Fahrzeuge dennoch Schaden nehmen.

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Kommentar von Sallyvita
12.02.2017, 21:48

😊Dankeschööööööööööööööön 😊 

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Ich persönlich kenne keinen Hänger mit einem Leergewicht von maximal 1.200 - 550 = 650 kg.

Das Leergewicht, das in den Hängerpapieren steht, ist ohne Einbauten = Ohne Sattelkammer / Futtertrog / Trennwand / Barrieren gewogen und da stehen Leergewichte von 750 kg aufwärts. Ist auch gar nicht uninteressant, dass die so schwer sind, denn dann ist der Schwerpunkt weiter unten als wenn der besonders leicht ist und man ein Pferd rein stellt.

Auch wirst Du ein bisschen Luft nach oben einplanen müssen für's Pferd. Bei denen sind Schwankungen von plus minus 50 kg locker mal drin, ohne dass man es gleich sieht.

Ich darf 1.800 kg ziehen gebremst, meine Pferde wiegen lt. letzter Wiegung 520 und 580 kg, also in Summe 1.100 ... und ich bin froh, dass ich einen Hänger leihen kann, mit dem ich eines davon fahren kann.

Auch musst Du bedenken, dass bei nachgerüsteter Kupplung im Zugfahrzeug in aller Regel der Kühler nicht für den Hängerbetrieb ausgerüstet ist. Man muss also besonders schonend fahren, wenn man mit einem Fahrzeug mit nachgerüsteter Kupplung unterwegs ist, um den nicht zu überfordern. Kauft man ab Werk mit Kupplung, wird oft gleich ein größerer Kühler eingebaut.

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Was auch immer Du machst, so ein Spielzeug von Auto und hinten ein Pferd? Ja man sieht das immer wieder auf den Turnieren. Rechtlich irgendwie erlaubt wenn man davon ausgeht, dass ein Pferd eigentlich nicht mehr Wert darstellt als Sperrmüll.

Das Alter eines Autos spielt keine Rolle, eher der Zustand. Natürlich geht ein Pferdeanhänger mächtig auf Bremse, Kupplung auf das Getriebe. Wird eine Anhängekupplung vom Billigheimer nachgerüstet, fehlt der stärkere Kühler, ggf. auch eine eine bessere Batterie. Richtig kostet also auch viel Kohle. Bei Mercedes in der Regel so bis 2.500 EUR.

Lohnen tut sich das Nachrüsten keineswegs und auch nicht die Anschaffung eines 1er. Wer ein Pferd hat, benötigt einfach auch ein ordentliches Gefährt.

Günstig wegkommen wollen alle. Komischwrweise immer dann, wenn es sich um Sicherheit dreht.

Was den Führerschein angeht, kannst Du den B96 machen sind 4 Theoriestunden.

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Kommentar von Pferdelilly
05.02.2017, 22:27

Klar, ordentliches Nachrüsten ist nicht billig, ein neues zugfähiges Auto zu kaufen und dazu noch den Führerschein (auch der B96 kostet ja ordentlich, zumal da auch Praxisfahrten (nur keine Prüfung) dabei sein sollen) kostet da aber doch noch um einiges mehr... Mal abgesehen davon, dass Versicherung und Sprit bei einem größeren Auto auch nicht billiger werden...

Nichtsdestotrotz werde ich euren Rat ziemlich sicher befolgen und fleißig weiter sparen...

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Kommentar von Pferdelilly
05.02.2017, 22:36

Deinen Kommentar über das günstig wegkommen finde ich übrigens etwas unpassend. Hätte ich etwa rein schreiben sollen, ich kann mir locker den BE+Allrad-Geländewagen+2er Hänger in Top Zustand leisten, obwohl dem nicht so ist? Ich wollte lediglich meine Ausgangsposition klar machen und das heißt auch nicht, dass ich grob fahrlässige Sachen mit meinem Pferd vorhabe. Deshalb frage ich ja schließlich.

LG 

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Ich habe an allen meinen Autos (alles Fronttriebler) eine Anhängekupplung dran (gehabt). Für einen kleinen Lastenhänger (Sofa transportieren oder mal ne Ladung Müll auf die Müllkippe), für einen kleinen Wohnanhänger für den Urlaub....

Aber nie und nimmer würde ich auf die Idee kommen, einen Gaul mit nem Fronttriebler in der Gegend rumzukutschieren. Turniere sind immer im Freien, die Parkplätze nur selten asphaltiert. Also wird auf der verschlammten nassen Wiese geparkt. Und das wars für deinen Fronti.

Technisch gesehen ist aber der Einbau einer AHZV (und Verwendung) überhaupt kein Problem, auch bei über 100.000 km nicht.

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Ein frontgetriebener Kleinwagen ist so mit die schlechteste Wahl, wenn es um einen guten Zugwagen geht....

Somit würde ich von dieser Idee Abstand nehmen.

Grüße, ----->

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Kommentar von Crack
01.02.2017, 17:01

Du siehst Probleme wo es keine gibt.

Oder bist Du ernsthaft der Meinung das der Anhänger eine so große Aufliegelast hätte das er das Fahrzeug vorn anheben könnte?

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