1.Ausbildung abbrechen - 2.Ausbildung im August anfangen, Kindergeld und Unterhalt gesichert?

4 Antworten

Solltest Du noch minderjährig sein, wären die Eltern dir in jedem Fall noch unterhaltspflichtig und könnten Kindergeld für dich beziehen. Bei Volljährigkeit sähe das anders aus.

Wenn Du die erste Ausbildung dann abbrechen würdest, müsstest Du arbeiten gehen, denn dann hättest Du keinen Unterhaltsanspruch mehr an die Eltern, sondern ggf. erst wieder mit Beginn der neuen Ausbildung. (Denn obwohl durch "eigenen" Abbruch der Unterhaltsanspruch eigentlich "verwirkt" wäre, wird zumeist eine "Umorientierung"/ Wechsel zugestanden.
(Eine viermonatige "Karenzzeit", in der ggf. Unterhaltsanspruch besteht, gilt für die Zeit zwischen Schulabschluss und Ausbildungsbeginn...).
Das würde auch bedeuten, dass Du das Geld, welches Du verdienen würdest, für deinen Lebensunterhalt verwenden müsstest und ggf. nichts für die Ausbildungskosten ansparen könntest. Kindergeld könnte bezogen werden.

Wäre ich trotz der Abmeldung meiner jetztigen Ausbildung immer noch Unterhalt/- Kindergeld berechtigt?

Unterhalt wird bei volljährigen nur während der Ausbildung geschuldet. Es ist also fraglich, ob dazwischen überhaupt Unterhalt verlangt werden kann. Selbst wenn man von einer Unterhaltspflicht ausgeht, würde das Einkommen den Unterhaltsanspruch reduzieren.( Die Berechnung ist bei minderjährigen und volljährigen aber unterschiedlich.)

Was die neue, oder besser weitere Ausbildung betrifft, wäre eine Unterhaltspflicht sicher wieder gegeben. Problematisch wäre hier die Bewertung des Schulgeldes. Die 550€ können Mehrbedarfs sein, müssen es aber nicht. Das hängt stark vom Einzelfall ab. Hier müßte von Ihnen gut dargelegt werden, warum es eine private Schule sein muß. Allein das ihnen das schulische nicht so liegt, dürfte als Grund nicht ausreichen.

Also sofern ich verstanden habe: wäre es ratsam die Ausbidlung bis April noch durchzuziehen und mich dann abzumelden wegen der 4 monatigen "Übergangsphase".

Kindergeld würde ich weiterhin erhalten, jedoch Unterhalt nicht? Wäre ich dann weiterhin über die Familienkasse versichert? Ich würde gerne wie schon vorhin erwähnt arbeiten, das würde sich aber nur dann rentieren wenn ich weiterhin über die Familienkasse versichert wäre.

Was bedeutet genau Mehrbedarf? Danke schon mal für deine Antwort

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Du bist volljährig?!..Du machst ja keine Umorientierung.. also keinen Wechsel in einen anderen Beruf, folglich könnte es sein Du verlierst Unterhaltsanspruch, denn Kinder haben keinen Anspruch auf teure Privat-Schulen, gibt da einige Urteile zu... Eltern müssen dann nicht mehr bezahlen!, denn jetzt erhälst Du eine Ausbildungsvergütung * KG evtl. aufstockenden elterlichen Unterhalt und wenn Du das alles hinscheißen würdest "schadest" Du Deine Eltern über Gebühr.

zum KG, falls Du es direkt erhälst wende Dich an die Fam.kasse damit die in Deiner Nichtausbildungszeit ggf. sofort die Zahlungen einstellen ( sonst mußt Du das zurückzahlen) und melde Dich wieder an, zum Tag der neuen Aufnahme einer Ausbildung..lege dazu die Aufnahmebescheinigung der Schule vor.

es wird privat Schule genannt ist aber Baög berechtigt und staatlich anerkannt. Ich bekomme keine vergütung und ja, ich bin volljährig.

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@CG235

ja, fällst Du denn noch unter die Bafög Berechtigten ?, das ist ja von bestimmten Voraussetzungen abhängig..

auch das ist zu beachten..Eine "entsprechend zumutbare Ausbildungsstätte" darf von der Wohnung der Eltern aus nicht erreichbar sein. wenn man Bafög haben möchte..oder Unterhalt von den Eltern braucht

evtl. findest Du unter den einzenen Punkten etwas was Dir weiter hilft schau bitte dort ...http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/schueler-bafoeg.php da auch zu ..BAföG-Berechtigung, wenn Ihr nicht bei den Eltern wohnt

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