18 Tage durcharbeiten - Gesetzlich okay? ( Ausbildung 1LJ.)

6 Antworten

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) geht von einer Höchstarbeitszeit von 60 Stunden in der Woche aus (§ 3 ArbZG) und einer 6-Tage-Woche aus, also Montag bis Samstag. Die Arbeitszeit darf auf täglich 10 Stunden verlängert werden, woraus sich die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 60 Stunden ergibt. Dies ist jedoch nur dann erlaubt, wenn innerhalb eines Zeitraumes von 6 Monaten oder 24 Wochen die werktägliche Arbeitszeit im Durchschnitt 8 Stunden nicht überschreitet.

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Danke.

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Sorry, aber es gibt auch noch einen § 7 ArbZG. Und im Pflegedienst gibt es Tarifverträge. Die gehen vor!

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Nach § 7 des Arbeitszeitgesetzes dürfen aufgrund von tarifvertraglichen Regelungen oder Betriebsvereinbarungen abweichende Arbeitszeiten vereinbart werden, als sie sich aus § 3 ArbZG ergeben. Für Sonn- und Feiertag musst du zeitnah Ersatzruhetage (Zusatzurlaub) bekommen. Ganz besonders in Schichtbetrieben und Pflegeberufen sind solche Vereinbarungen üblich und zulässig.

Du mußt mind. 10(15) Sonntage im Jahr frei haben.

Wenn du minderjährig bist, dann darfst du an Sonn- und Feiertagen nicht arbeiten (§ 8 Abs. 2 JArbSchG). Außerdem dürfen Jugendliche nur max. 5 tage am Stück arbeiten. In der Altenpflege ist es jedoch erlaubt, dass du an Samstagen arbeitest.

Wenn du Volljährig bist, dann ist ein solch langer Zeitraum auch nicht gestattet. Da du am Sonntag arbietest, muss dieser dir entfallene Ruhetag innerhalb von 14 Tagen (einschließlich des Sonntages) nachgeholt werden (§ 11 Abs. 3 ArbZG).

Die wöchentliche Arbeitszeit ist durchaus legitim. Außerdem solltest du darauf achten, dass du nicht als billige Arbeitskraft ausgenutzt wirst, da du schließlich in der ausbildung bist. Wende dich diesbezüglich am Besten an deinen zuständigen Ausbilder (wenn du noch in der Probezeit bist, solltest in den sauren Apfel beißen, da du jederzeit grundlos gekündigt werden kannst).

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Wenn du Volljährig bist, dann ist ein solch langer Zeitraum auch nicht gestattet

Und das kann ich wo nachlesen?

Wir kennen den zu Grunde liegenen Tarifvertrag nicht. Und aus dem ArbZG ergibt sich die Einschränkung des zeitraums so nicht.

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