17 Monate alter Sohn schläft nicht mehr alleine ein und hat Angst ?

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4 Antworten

Ich stimme Deiner Einschätzung bezügl. der Ursache zu.

Ich habe diesen Ratschlag "Einfach schreien lassen, beruhigt sich schon wieder" auch schon gehört - aber niemals befolgt.

Wer sein Kind liebt, der lässt es nicht schreien.

Vor allem dann, wenn das Kind nicht nur weint / quengelt sondern regelrecht schreit, und das auch noch in einer fremden Umgebung!

Jetzt hast Du den Ball an der Backe und kannst diese Angstzustände wieder auskurieren. Wird sicherlich eine Weile dauern, bis das Kind wieder auf die vertraute Erfahrung "es ist jemand da und kümmert sich um mich, ich brauche keine Angst zu haben" zurückgreifen kann.

Also hab Geduld und versuch es eventuell mit einer Lampe, die Du etwas abdunkelst und einfach anlässt, Tür auflassen, dass das Kind Dich hört, eventuell CD-Spieler mit Einschlaf-Musik.

Die Schwiegereltern wären für mich bis auf weiteres in Sachen Kindesbetreuung aus dem Rennen....

Grüße, ----->

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Kommentar von Salamandermi
24.11.2016, 23:58

Hey ,  danke für deine Antwort . 

Alle waren sehr hilfreich und ich hoffe ich komme dazu jedem etwas darauf zu antworten . 

Ich bin mir sicher das es etwas mit meiner Vermutung zu tun hatte.

Mein kleiner hat seit Samstag bei mir bzw mit mir auf der Couch geschlafen ,  also ca 4 Tage .  Es war an alleine einschlafen nicht zu denken , und meine Schwägerin meinte,  er will dich nur austesten ,  das machen alle Kinder in dem alter, und da musst du jetzt hart bleiben sonst bist du verkauft. Er gewöhnt sich dann dran, dann kannst du jede Nacht mit ihm zusammen schlafen  .. meine Schwierigereltern sind der gleichen Meinung ,  daß der kleine so gescheit ist und Mama um den Finger wickelt.

Ich hab gesagt, ich kenne mein Kind . .. das ist kein um den Finger wickeln, dieses Schreien ist Angst. Er braucht jetzt mehr Nähe und Zuneigung und die bekommt er von mir,  er muss wiedee vertrauen aufbauen,  belassen wir es dabei. Sei es drum, jetzt ist die situation so. (hab ich zur Schwiegermutter gesagt)

Unser Sohn schläft heute friedlich in seinem eigenen Bett. Auch gestern hats schon gut geklappt, ich hab ihn zwar schlafend ins Bett Gebracht,  aber die Nacht war sogar ruhiger als davor.

Heute hat er mit seiner Milchflasche in seinem Bett eingeschlafen. Ich hab gewartet bis er schläft und Händchen gehalten .   nach  4 Nächten mi Mama is die Welt wieder in Ordnung, und ich bin sicher das bleibt so.

Ich würde unseren Sohn jede Nacht Händchen halten damit er schläft ,  es gibt nichts schöneres ,  und diese paar Minuten hab ich immer.

Deshalb bin ich Mama geworden . 

Danke für eure Antworten . 

Entschuldigt Bitte wenn ich nicht jeden einzeln Antworte.

Mir fehlt die Zeit ein bisschen 

Lg 

1

Mmmh, schwierig...

Bei vielen Kindern gibts irgendwann zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr (plus/ minus) eine Phase in der sie nicht alleine einschlafen/ durchschlafen bzw. auch in der Nacht immer wieder die Gewissheit brauchen das Mama/ Papa in der unmittelbaren Nähe ist.

Ob da wirklich ein Übernachten "woanders als daheim" der Auslöser ist? Ich weiß es nicht.

Bei uns war es so das wir damals ein oder zwei Nächte bei meinen Eltern verbrachten da sie recht weit weg wohnen. Ab jenem Wochenende konnte unser Nachwuchs keinen einzigen Schlaf mehr ruhig und ohne Unterbrechungen haben. Egal was wir auch versuchten. Im Endeffekt habe ich mich der Situation angepasst und schlief in Sichtweite/ Hörweite/ Griffweite. Vermittelte dadurch das ich da bin, vermittelte dadurch Sicherheit. Das klappt natürlich nicht in jeder Familie und in jeder Grundsituation. Wir wissen nicht ob es zufällig nach jenem Wochenende begann oder damit zusammenhing. Jedenfalls, nach weniger als einem Jahr war diese "Phase" innerhalb von 2 Tagen wie weggeblasen.

Deine Schwiegermutter hat nach dem "alten" Prinzip gehandelt: Nicht sofort springen bei jedem Mucks, etwas weinen/ schreien lassen bis sich das Kind von selbst beruhigt (bzw. aufgibt). Die Sinnigkeit dahinter ist umstritten. Manche schwören darauf - andere halten Abstand zu einem solchen Verhalten.

Ihr als Eltern: Sprecht in Ruhe darüber. Im Vordergrund des Gespräches sollte das Wohl des Kindes stehen, das frühere Verhalten gegenüber dem jetzigen Verhalten. Lasst die Großeltern als "mögliche Ursache" erst mal raus. Ich finde, ihr solltet versuchen eine gemeinsame Lösung zu finden die genau zu eurer eigenen kleinen Familie und eurem Tagesablauf passt. Egal ob die Großeltern/ Tanten/ Nachbarn/ Freundinnen "es anders machen würden"

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Mit der Schwiegermutter würde ich mal ein paar kräftige Takte reden.

Ein kleines Kind - auch wenn es für sie "nur" 5 Minuten waren - zum Einschlafen schreien zu lassen - finde mehr als daneben.

Als Mutter würde ich das Kind dort erst wieder schlafen lassen, wenn es wirklich die nötige Reife hat, um ohne Schreien lassen einschlafen kann.

Nicht nur deiner Meinung nach.

Es gibt etliche Berichte, die dieses "kontrollierte Einschlaf-Schreien-Lassen" für Kinder schädlich finden.
Außer der unverbesserlichen Knast-Zaun...äh Kast-Zahn und ihrer Anhängerschar.

Nimm ihn wieder sofort zum Einschlafen und Durchschlafen mit in dein Bett oder lege eine Matratze in sein Zimmer bzw. stelle sein Bettchen in dein Zimmer.

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Nun wie ehrlich deine Schwiegereltern sind kann man nicht wissen.

Viele Kinder weinen kurz bis sie den Schlaf gefunden haben. 5 Minuten mit 18 Monaten wäre sicher kein Problem.

Am wahrscheinlichsten halte ich es für möglich, dass ein Kind sehr wohl merkt, dass es ein Wochenende weg von den Eltern war und jetzt kompensiert.

Kinder stecken Veränderungen nicht einfach weg.

Was aber sicher ausschlaggebend ist, dass du nicht bist wie du sonst bist und sehr verunsichert lauerst und hinterfragst.

Dein Kind kennt dich so nicht und das löst das Klammern  und Weinen aus.

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