16Cm Stahl Beton zerstören?

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3 Antworten

Wer hat dir bestätigt, daß die Tür mit "Stahlbeton" verschlossen wurde?

Beton in einer Türöffnung zu verbauen ist ziemlich schwierig. Du musst das Material eingießen! Also vorn und hinten ist eine Schalung zu bauen, in die du dann auch noch die Armierung einbringen musst. Diese Armierung sollte dann auch noch im Türrahmen verankert sein.

I. d. R. wurden derartige Türen, schon aus Materialmangel und wegen der Kosten, nur zugemauert.

Wegen besserer Stabilität sind allenfalls, quer zur Öffnung, Moniereisen o. ä. eingemauert. Der "Verschluss" wurde dann eventuell verputzt.

Diese Art des Verschlusses war nach dem Krieg üblich.

Prüfe was das für eine Wand tatsächlich ist.

Oft reicht bei derartigen Vermauerungen ein Vorschlaghammer und entsprechende Muskelkraft. Versuche es mal. MfG



DoktorGeist 05.07.2017, 19:21

Vielen Dank für die Antwort!. der Bunker ist vom Zweiten Weltkrieg , ich weiß  bereits das es ein Artillerie Bunker Komplex ist mit Inbegriffen ein Munition Depo.

Dieser Eingang mit Stahl Stäben und Beton zugemauert, ganz unten rechts ist ein Loch oder ein abgesplittertes Stück der Mauer woran ich hinten dran eine Eisentür mit Stahl Scharnieren sehen kann. Also hätte die Mauer schon mal eine Schwachstelle.

Das der Komplex also der Eingang nicht einstürzt kann ich direkt nicht sagen aber er ist in einer Felsformation einbaut worden, daher vermute ich schon Stabilität. Lg

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Mojoi 05.07.2017, 21:51
@DoktorGeist

Na, dann leih dir mal einen Vorschlaghammer und bearbeite mal das Stück. Wirst ja sehen, wie es sich verhält.

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Willst du nur die Eingangsöffnung wieder frei machen, oder den ganzen Bunker abreißen?

DoktorGeist 05.07.2017, 17:59

Ich möchte denn Eingang öffnen. Der Bunker ansich will ich behalten daraus lässt sich gut eine Werkstatt bauen Grins

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Mojoi 05.07.2017, 18:11
@DoktorGeist

Das ist prinzipiell möglich und machbar, ist aber schweißtreibend und zeitraubend.

Als Minimalausstattung bräuchtest du einen Bohrhammer, einen Vorschlaghammer und eine Flex - und - wie Barolo richtigerweiser schon erwähnte - einen Stromanschluss.

Mit dem Bohrhammer durchlöcherst du die Türe wie einen Schweizer Käse. Die Löcher sollten im Abstand von 10cm sein.

Mit dem Vorschlaghammer zermürbst du den Beton, bis er runterkrümelt und die Armierung freigibt. Die säbelst du mit der Flex durch.

Du könntest auch nur die Umrandung des Durchganges perforieren und nur dort den Beton zerschlagen. Aber dann läufst du Gefahr, dass der gesamte Betonklotz als ganzes umkippt und dich ggf. erschlägt. Und liegt der Brocken flach auf dem Boden, ist er schwerer zu zerlegen. Und zerlegen musst du ihn so oder so, da du ihn als ganzes nicht abtransportiert bekommst.

Der von Barolo präferierte Presslufthammer ist natürlich um einige Dimensionen besser / effizienter. Nur für die meisten Sterblichen unerschwinglich und AFAIK von Starkstrom abhängig.

Für Bohrhämmer gibt es auch Meißelaufsätze. Damit kann man Feinheiten machen (Türrand begradigen z.B.).

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du brauchst einen Presslufthammer, aber ohne Strom brauchst du noch einen Generator dazu

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