16 jährige Nebenjob! alleinerziehene mutter

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1 Antwort

Du darfst soviel Geld verdienen wie du möchtest.

Wenn deine Mutter ALG II bekommt, wird dein Verdienst erst oberhalb 100.- Euro angerechnet. 100.-.Euro darfst du komplett behalten.

Oberhalb 100.- Euro werden 80% auf deinen Anteil beim ALG Ii angerechnet.

Bei 200.-.Euro Verdienst werden also 80.- Euro beim ALG II abgezogen.

Bis 450.- ist es ein Minijob, darüber hinaus wird Sozialversicherung fällig. Wenn du viel verdienst, z.B. 1.000.- Euro, kannst du für dich selber sorgen, bist nicht bedürftig. Dein Anteil an ALG II wird dann nicht mehr gezahlt, du musst aber deine Mutter nicht unterstützen.


Du kannst also 100.- Euro monatlich verdienen, ohne das etwas abgezogen wird. Das sollte als Taschengeld reichen. Wenn du z.B. in der Ferien 400.- Euro verdienst, wird auf das Zuflussprinzip geachtet. Es werden eventuell 240.- Euro von deinem Anteil am ALG II abgezogen.

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konnycd 04.12.2013, 22:31

Vielen dank! Also gilt das gleiche auch für einen Aushilfejob? Nehmen wir an, ich will im Dm als aushilfe arbeiten. Verdiene 350 euro eigentlich. Also darf ich dann nur die 100 euro behalten?

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JohannesJ54 05.12.2013, 09:28
@konnycd

Von den 350.- Euro kannst du eventuell Fahrtkosten oder ähnliche Ausgaben ( Arbeitskleidung, Werkzeug ) abziehen. Die ersten 100.- Euro werden nicht angerechnet, von den restlichen 250.- Euro werden 200.- bei dem ALGII angerechnet.

Du kannst zwar deinen Lohn behalten, aber vom Jobcenter werden 200.- Euro weniger überwiesen.

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isomatte 05.12.2013, 07:46

Das ist nicht ganz richtig !

Ist soweit alles richtig,nur mit der Unterstützung der Mutter und dem Einkommen des Kindes stimmt etwas nicht ganz.

Denn würde das Kind soviel Einkommen beziehen,das es selbst nach dem Abzug der Freibeträge auf Erwerbseinkommen,noch so viel anrechenbares Einkommen hat,das es nicht nur den eigenen Bedarf damit decken kann sondern auch das ihm zugerechnete Kindergeld nicht mehr zur eigenen Bedarfsdeckung benötigt,wird der Überschuss des Kindergeldes bei der Mutter oder den anderen BG - Mitgliedern angerechnet bzw.gleichmäßig auf deren Bedarf verteilt und ihre Leistungen gekürzt.

Das trifft allerdings nur auf das nicht mehr benötigte Kindergeld zu,welches das Kind zur eigenen Bedarfsdeckung nicht mehr braucht,mit dem ganz normalen Erwerbseinkommen,ist das Kind nicht unterhaltspflichtig.

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